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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Oktober 2019 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 26. Oktober 2019, 08:04
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pro Christliches Medienmagazin, 25.10.2019
Bedford-Strohm: Menschenwürde auch im Internet
Im Kampf gegen Antisemitismus fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, eine Ausrichtung des Internets an Werten – nicht nur am Kommerz. Die Menschenwürde müsse auch dort zum Tragen kommen.
dpa
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fordert angesichts des immer lauter geäußerten Antisemitismus eine Ausrichtung des Internets an Werten – nicht nur am Kommerz. Man müsse viel breiter darüber nachdenken, wie man Inhalte an den Auftrag der Verfassung binden und das Internet sozial verantwortlich machen könne, sagte Bedford-Strohm am Donnerstag bei einem Podiumsgespräch der Evangelischen Akademie Tutzing in München. Als Beispiel nannte er „die Logik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. […]
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https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2019/10/25/bedford-strohm-menschenwuerde-auch-im-internet/ (https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/2019/10/25/bedford-strohm-menschenwuerde-auch-im-internet/)
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und das Internet sozial verantwortlich machen
Das Internet ist eine Technologie. Wie kann man die für irgendwas verantwortlich machen?
Konnte der Buchdruck, als vergleichbare Technologie der Wissensübermittlung jemals für irgendwas zur Verantwortung gezogen werden?
Wahrscheinlich meint er nicht das Internet, sondern die Personen, die das Internet mit Kontent füllen lassen. Vergleichbar mit Buchdruckern, die für Inhalte der von ihnen gedruckten Bücher verantwortlich sein sollen. Kontrolle der Verbreitung freier Gedanken.
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...wie man Inhalte an den Auftrag der Verfassung binden und das Internet sozial verantwortlich machen könne, ...
Da redet einer der Zensur das Wort! Hat schon jemals jemand gefordert, dass man die Reden am Stammtisch oder die Reden auf Parteiversammlung am Aschermittwoch "an den Auftrag der Verfassung binden soll"? Worin besteht überhaupt dieser Verfassungsauftrag für Inhalte? Da quatscht ein kirchlicher Würdenträger lauter unausgegorenen Blödsinn, und alle Medien verbreiten diesen. Vielleicht sollte man eher darüber nachdenken, wie man die Medienvertreter motivieren kann nicht jeden Furz eines Amtsträgers zu multiplizieren. Das würde Ressourcen und ziemlich viel Zeit sparen.
M. Boettcher