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Titel: rb-Rundfunkrats-Chef kritisiert geplantes Aus der „Lindenstraße“ / Framing .../
Beitrag von: ChrisLPZ am 23. März 2019, 09:40
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WAZ, 22.03.2019

„Lindenstraße“: Rundfunkrats-Chef kritisiert geplantes Aus


Zitat
Der Rundfunkrats-Chef von Radio Bremen, Klaus Sondergeld, hält das Ende der „Lindenstraße“ für verkehrt […]

Der Rundfunkratsvorsitzende wandte sich damit auch gegen Pläne von Medienpolitikern, den Auftrag von ARD und ZDF auf Information, Bildung und Kultur zu verengen. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk die gewohnte Mischung, zu der auch Unterhaltung gehört, nicht mehr bieten könne, beginne „das Totenglöcklein zu läuten“, warnte Sondergeld. […]

Kritik an „Framing-Manual“
[…] Das halte er für „Blödsinn“, sagte Sondergeld: „Da zahlt jemand Geld und kriegt was dafür. Wir sind in einem Leistungs-Gegenleistungs-Verhältnis, da beißt die Maus keinen Faden ab.“ Auch der von Wehling kritisierte Begriff „öffentlich-rechtlich“ sei wichtig: „Die Rechtsform ist die Bastion, auf der wir stehen.“ […]


Weiterlesen auf:
https://www.waz.de/panorama/lindenstrasse-rundfunkrats-chef-kritisiert-geplantes-aus-id216721763.html (https://www.waz.de/panorama/lindenstrasse-rundfunkrats-chef-kritisiert-geplantes-aus-id216721763.html)

Titel: Re: rb-Rundfunkrats-Chef kritisiert geplantes Aus der „Lindenstraße“ / Framing .../
Beitrag von: ChrisLPZ am 23. März 2019, 10:30
Tagesspiegel
Wegen Aus der "Lindenstraße"
Sorge um öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Der Rundfunkratschef von Radio Bremen hört das Totenglöcklein leise läuten, wenn an Unterhaltung und "Lindenstraße" gespart wird.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/wegen-aus-der-lindenstrasse-sorge-um-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/24134496.html
Titel: Re: rb-Rundfunkrats-Chef kritisiert geplantes Aus der „Lindenstraße“ / Framing .../
Beitrag von: drboe am 23. März 2019, 12:24
Donnerwetter, da muss ich über die Jahre wohl wahre Sternstunden der Unterhaltung versäumt haben, weil ich mir keine einzige Sendung dieses "Leuchtturmprojektes" unter den Fernsehdauerserien angesehen habe. Mit dem Ende dieses offenbar hochklassigen Qualitätsproduktes wird nun endgültig das Totenglöcklein der Unterhaltung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geläutet, der Niedergang deutscher Kultur besiegelt. Ganz nebenbei stirbt die Möglichkeit, Bildung auf subtile Weise unter den dämlichsten Teil des Volkes zu bringen. Die Serie "Lindenstraße" war sozusagen der letzte Mohikaner der öffentlich-rechtlichen Unterhaltung. Schluss, aus, vorbei!
Weint, ihr Fernsehkonsumenten, trauert mit den Fernsehschaffenden, mit den Darstellern internationalen Rufes und dem bildungshungrigen Jungvolk. Wehklagt, dass die Schwarte kracht, denn der Untergang des demokratischen Deutschlands, des christlichen Abendlandes, der westlichen Wertegemeinschaft steht unmittelbar bevor. Es droht der Verlust unserer nationalen Identität. Millionen von Deutschen werden künftig nicht mehr wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. -
Habt Erbarmen! Die Lindenstraße muss leben, sie war doch noch so jung und hatte noch so viel vor ...

M. Boettcher