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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Mai 2018 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 06. Mai 2018, 18:34
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Tagesspiegel, 06.05.2018
Qualität und Vielfalt
Was die Partnerschaft von öffentlich-rechtlichen Sendern und Produzenten garantiert. Ein Debattenbeitrag.
Von Christoph Palmer (Geschäftsführer der Produzentenallianz)
Wir befinden uns in einer veränderten Zeit. Der jahrzehntelang währende Grundkonsens in Europa für einen unabhängigen, dem Gemeinwohl verpflichteten öffentlich-rechtlichen Rundfunk wankt. In Frankreich und Skandinavien, der Schweiz und Österreich, aber auch in Deutschland wird heftig und kontrovers über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutiert. Gleichzeitig hat die Digitalisierung zu einer beispiellosen Erweiterung des Film- und Fernsehmarktes, auch auf internationaler Ebene, geführt. […]
Die Sicherung einer demokratischen, öffentlichen Meinungsbildung ist freilich in einer solchen Zeit von besonderer Bedeutung. Dafür benötigen wir eine Berichterstattung, wie sie in dieser Breite und Verlässlichkeit nur ein unabhängiges, öffentlich-rechtliches Rundfunksystem bieten kann. […]
Unterhaltung kommt von mittelständischen Produktionsfirmen
[…] Das Programmvolumen, das ARD und ZDF in Deutschland vergeben, liegt bei rund 1,4 Milliarden Euro im Jahr.
[…]
Streamingportale drängen in den Markt
[…]
Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-3-qualitaet-und-vielfalt/21249692.html (https://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-3-qualitaet-und-vielfalt/21249692.html)
Siehe auch:
RBB-Chefin zu Zukunft von ARD und ZDF: Neu erfinden müssen wir uns nicht vom 14.04.2018
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27096.msg170382.html#msg170382
Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (II): Weniger ist mehr vom 24.04.2018
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27216.msg171033.html#msg171033
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Die Sicherung einer demokratischen, öffentlichen Meinungsbildung ist freilich in einer solchen Zeit von besonderer Bedeutung. Dafür benötigen wir eine Berichterstattung, wie sie in dieser Breite und Verlässlichkeit nur ein unabhängiges, öffentlich-rechtliches Rundfunksystem bieten kann.
Irgendwie wird das Wort unabhängig zwar gerne mit dem Öffentlich Rechtlichen in Verbindung gebracht, aber ich würde mal gerne ausformuliert sehen, von was die so alles unabhängig sind. Unabhängig von politischer Einflussnahme? Eher nicht. Unabhängig in Form der objektiven Berichterstattung? Wohl kaum. Die Unabhängigkeit vom Staat? Nur rudimentär, denn der Staat/die Bundesländer machen ja schließlich den Vertrag und der ist jederzeit kündbar. Bleibt also wohl nur, unabhängig von Werbung? Wenn man den Beitrag zuletzt auf 17,50 Euro senken konnte und die Werbung trotzdem drin lässt, dann sind da die Prioritäten wohl auch nicht mehr ausgewogen.
Dieser Rundfunk hat sich in der Geschichte der Bundesrepublik bewährt als einzigartiges System zur Sicherung der Meinungsvielfalt. Sein Auftrag bleibt es, mit seinen Programmen einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.
Der ganze Beitrag stotzt nur so davon, wie man sämtlichen anderen Medien den Mittelfinger vorhält und ihnen jegliche Objektivität und Qualität abspricht. Klasse. ARD & ZDF - wir sind die Guten. Als Spiegel-Redakteur oder bei der Zeit und bei den ganzen anderen Medien wäre ich an deren Stelle um eine Verleumdungsklage bemüht.
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Man fragt sich schon was den Tagesspiegel dazu bringt sowas abzudrucken.
Selten kam mir bei einem Beitrag so die Galle hoch wie bei dem Schund. Das fängt schon bei der Visage an und hört den ganzen Text lang nicht auf.
Um den Inhalt jetzt nicht noch im Detail mit meinen Kommentaren zu adeln, stelle ich nur stellvertretend das Ende hin:
Am Ende werden auch die Zuschauerinnen und Zuschauer von solchen Verhandlungsergebnissen profitieren.
Zuschauer? Welche Zuschauer? Es gibt bloß Wohnungsinhaber, die gezwungen werden sollen für das "Verhandlungsergebnis" zu blechen.
Denn auf seinem Weg in die digitale Zukunft braucht der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Produzenten als starke Partner, die am Erfolg hochqualitativer Werke in angemessener Weise beteiligt sind.
Es braucht weder diesen Rundfunk, noch irgendwas Digitales daran. Der "Partner" ist nix weiter als jemand der die Hand aufhält. Es gibt keinen "Erfolg" irgendwelcher Eigenproduktionen im ÖR und schon gar nix Hochqualitatives. Man zeige mir bitte eine einzige Sendung, auf die das zutrifft.
Diese ganze Kleptokratenlobbysülze ist doch genau das was dem nichtsenilen Teil der Bevölkerung so sauer aufstößt.