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Aktuelles => Aktuelles => Thema gestartet von: Kurt am 10. April 2018, 23:51
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"Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks"
Die Diskussion: So. 19.11.17, 17.30 - 19.00 Uhr
Anlässlich der Medientagung “Better Stream or Watch TV. Was kommt, was bleibt, was geht im Fernsehen“ in Mainz diskutiert Moderatorin Sarah Tacke über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer sich rapide wandelnden Medienwelt.
Zu Gast im Studio:
- Dr. Thomas Bellut (Intendant ZDF)
- Prof. Dr. Dieter Dörr (Medienrechtler Universität Mainz)
- Heike Raab (Staatssekretärin für Medien und Digitales, Rheinland-Pfalz)
- Axel Wintermeyer (Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Hessen)
Moderation: Sarah Tacke
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/2517572
Video; ca. 1,5 St. Laufzeit
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Kurzer Kommentar zum Video!
Ein Ausschnitt aus dem Video hier im Klartext ab 01:26:40 vom Intendanten des ZDF im Interview auf die Frage der Moderatorin:
Wenn man jetzt mal GROSS denkt, eigene, also „Cloud TV“, eigene Speicher, ist das was, was in den nächsten 5, 10 Jahren kommen muss, auch damit man nicht verliert gegen „AMAZON PRIME“?
Antwort vom Intendanten des ZDF:
(…)
Ich wär dazu bereit, im Augenblick verbreiten wir,
oder verkaufen wir unsere Programme auf allen möglichen Plattformen,
sind also nicht festgelegt, das wirkt dann Beitrags mindernd, die Einnahmen ,
ja, die bleiben dann nicht bei uns, ähhh.
Aber das Ideal Modell haben wir einfach nicht gefunden. Ganz klar gesagt, wir haben noch keine Antwort.
(…)
:o
Quelle:
http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/2517572 (http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/2517572)
Video; ca. 1,5 St. Laufzeit
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Warum ploppt so ein Thread hier auf, wenn das im November letzten Jahres Thema war? ^^
Aber abgesehen davon, ist ein Satz natürlich massiv verstörend.
Wenn man jetzt mal GROSS denkt, eigene, also „Cloud TV“, eigene Speicher, ist das was, was in den nächsten 5, 10 Jahren kommen muss, auch damit man nicht verliert gegen „AMAZON PRIME“?
Hier muss man ganz klar sagen, dass der ÖR seine Kompetenzen weit überschreitet, wenn er der Meinung ist Pay-TV, was Amazon Prime ja im Kern ist, Konkurrenz machen zu müssen. Man darf als ÖR erst gar nicht gegen Amazon Prime oder Netflix antreten, weil die keinen Auftrag zur Grundversorgung haben. Er recht nicht, wenn die ausschließlich online senden. Wenn man anfängt mit allen möglichen Unterhaltungsanbietern in Konkurrenz zu treten, verfehlt man ganz klar den Grundversorungsauftrag und damit auch den Rundfunkstaatsvertrag.
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Warum ploppt so ein Thread hier auf, wenn das im November letzten Jahres Thema war? ^^[..]
Weil ich gestern abend zufällig über diese Diskussion "gestolpert" bin und bemerkte dass sie augenscheinlich hier im Forum bislang nicht thematisiert wurde.
Halte sie - auch wenn sie schon paar Monate älter ist für wichtig, informativ und aufschlussreich.
Gruß
Kurt
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Das ist ja eine einzige Echokammer. Medienpolitiker, Mitarbeiter des ÖRR und dem ÖRR verpflichtete "Experten" diskutieren unter Leitung einer Mitarbeiterin des ÖRR über eben diesen. Das ist etwas so spannend wie Selbstgespräche. Kritikpunkte am ÖR-Rundfunk dienten ausschließlich als Stichworte für die Zurückweisung und massives Eigenlob. Wie viele Zuschauer hatte diese öde Sendung? Wie viele davon waren sediert, dement, lasen ein Buch, kochten oder waren mit dem Hund draußen?
M. Boettcher