gez-boykott.de::Forum
Archiv => Archiv => Pressemeldungen Dezember 2017 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 23. Dezember 2017, 16:07
-
(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/320px-Tagesspiegel-Logo.svg.png)
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/44/Tagesspiegel-Logo.svg/320px-Tagesspiegel-Logo.svg.png
Tagesspiegel, 23.12.2017
Zukunft des Rundfunkbeitrags
Was kosten ARD und ZDF ab 2020?
Nun sind die Länderchefs gefragt: Neue Diskussionen über die Höhe und Stabilität des Rundfunkbeitrags.
(dpa/tsp)
Über die Höhe des Rundfunkbeitrags wird längst diskutiert. Bis 2020 ist er auf 17,50 Euro pro Haushalt im Monat festgelegt. Aber danach? Soll er so bleiben, wie er ist? Auf die Expertenkommission KEF kommt einige Arbeit zu, sie muss die Vorstellungen der Sender über den eigenen Finanzbedarf nachrechnen und 2019 eine Empfehlung über die Beitragshöhe abgeben. Auf dieser Grundlage entscheiden die Länderchefs. […]
Weiterlesen auf:
http://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-des-rundfunkbeitrags-was-kosten-ard-und-zdf-ab-2020/20788850.html (http://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-des-rundfunkbeitrags-was-kosten-ard-und-zdf-ab-2020/20788850.html)
-
Es ist immer zu begrüßen, dass die Presse, wie hier der Tagesspiegel, das Thema Rundfunkzwangsbeitrag oft auf der Tagesordnung hat. Gerade im Hinblick auf die steigende Anzahl der Nichtnutzer des ÖRR, der steigenden Anzahl der Zwangsvollstreckungsersuchen, der steigenden Anzahl an Befreiungen, darf man sich fragen, wer und wie der ÖRR bezahlt werden soll.
Gerade auch in der aktuellen Diskussion um den "Staatsfunk" meint ein Staatsbediensteter aus Baden-Württemberg den engen Bezug zwischen Staat und ÖRR herausposaunen zu müssen:
„Baden-Württemberg steht vollumfänglich zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten als Medien des Qualitätsjournalismus, den wir in diesen und kommenden Zeiten nicht hoch genug wertschätzen“, so ein Regierungssprecher."
Nicht vergessen darf man in dieser Diskussion auch nicht, dass es hier nicht nur um die Bezahlung des fragwürigen "Qualitätsjournalismus" (was auch immer das sein mag) geht. Der Zwangsbeitrag fließt auch in weitere, äußerst fragwürdige Töpfe, die wegen fehlender Transparenz, wohl nicht ohne Grund, dem Außenstehenden nicht bekannt gegeben werden, obgleich dieser dafür bezahlen soll.
Es bleibt zu hoffen, dass die private Presse und die privaten Rundfunkunternehmen weiter bohrende Fragen stellen und gegen den ungleichen Wettbewerb massiv vorgehen.
-
"... Staatskanzlei in Brandenburg, Thomas Kralinski, darum, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk auch in zehn Jahren so aufgestellt sei, dass er genutzt werde. „Ich kenne keine Dienstleistung, die über so lange Zeiträume konstant viel kostet.“ ..."
Dazu 2 Anmerkungen:
- Meinetwegen kann er sich aufstellen, wie er will. Ob er dann genutzt wird, muß aber jedem ohne Zwang freigestellt sein!
- ... und ich kenne keine Dienstleistung, für die man bezahlen muss, wenn sie nicht in Anspruch genommen wird!