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Archiv => Archiv => Pressemeldungen November 2017 => Thema gestartet von: Frühlingserwachen am 18. November 2017, 13:30
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Neue Zürcher Zeitung
Rainer Stadler
16.11.2017, 05:30 Uhr
Kolumne
«No Billag» weckt plötzlich die Risikolust
Die einen schweigen, die andern relativieren. Die Interessenvertreter der Presse weigern sich, ein klares Wort zur «No Billag»-Initiative auszusprechen. Peter Wanner, Verleger der AZ-Medien und Vizepräsident des Verbands Schweizer Medien, sagte am Dienstag an einer Veranstaltung zwar, die Abstimmungsvorlage schiesse übers Ziel hinaus, doch ein Nein kam ihm nicht über die Lippen. Zudem meinte er, eine Annahme der Initiative wäre keine Katastrophe, da das Parlament ausgleichend eingreifen könne. Wanner stimmt damit in jenen vorerst noch kleinen Chor von Kommentatoren ein, welche im Initiativtext Schlupflöcher erkennen, dank denen auch künftig eine öffentliche Medienförderung möglich wäre. Verboten wäre bloss eine Finanzierung über Gebührengelder. [..]
weiterlesen:
https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/no-billag-weckt-ploetzlich-die-risikolust-ld.1329007
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" ... und sie* führe den Service public mit seichten Unterhaltungsformaten ad absurdum."
* - die zwangsgebührenfinanzierte SRG
Selbst wenn das die höflichen Schweizer formulieren, trifft es noch.
Ja, was denn nun, Demokratie??? - Besonders unangenehm für unsere "Leitmedien" dürfte sein, dass da jemand dieselbe Sprache spricht,
aber VÖLLIG ANDERS denkt !!!
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dank denen auch künftig eine öffentliche Medienförderung möglich wäre
Freilich, diese ist und bleibt innereuropäisch möglich, wenn alle anderen innereuropäischen Kriterien eingehalten sind, auf Basis derer eine öffentliche Unterstützung einer Branche zulässig ist.
Nicht möglich ist und bleibt lediglich die nicht individual-vertraglich abgesicherte individuelle "Abzocke" von Personen wie Bürgern gemäß der innereuropäischen Definitionen.
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Zudem meinte er, eine Annahme der Initiative wäre keine Katastrophe, da das Parlament ausgleichend eingreifen könne.
Quelle: ebenda
Ich frag mich mich, was hier gemeint ist.
Stimmt man für No-Billag, wird es einfach per Gesetz den Bürgern aufgebrummt?
Deutschland macht es ja vor, wen interessiert schon das Volk.