Besuch des Bundesverwaltungsgerichts beim Bundesverfassungsgericht
Pressemitteilung Nr. 45/2017 vom 20. Juni 2017
Das Bundesverfassungsgericht hat eine neue Pressemitteilung veröffentlicht.
Hierzu lautet der Kurztext:
Eine Delegation des Bundesverwaltungsgerichts unter der Leitung seines Präsidenten Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Rennert besuchte am 19. Juni 2017 das Bundesverfassungsgericht. Präsident Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Vizepräsident Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof und weitere Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts empfingen die Besucher zu einem Fachgespräch, bei dem unter anderem das Thema „Richterethik“ behandelt wurde. Zudem fand ein Austausch über die Rechtsprechung beider Gerichte statt.
Sie können den Text im Internet über folgende URL erreichen:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-045.html (http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-045.html)
Ein kurzer Ausflug zur Richterethik ...
"Menschlichkeit"
(...) Richter und Staatsanwälte hören den Menschen vor Gericht geduldig an und setzen sich ernsthaft mit seiner Individualität,
seinen Meinungen und seinen Problemen auseinander.
Sie begegnen ihm mit Anstand und Höflichkeit und sind sich dessen
besonderer Situation vor Gericht bewusst. Sie zeigen Empathie, ohne sich zu solidarisieren. (...)
"Mut"
(...) Richter und Staatsanwälte benötigen daher in besonderer Weise Mut,
wenn unliebsame oder einsame Entscheidungen zu treffen sind. Dies gilt erst recht,
wenn sie der Versuchung widerstehen müssen, ihr Handeln und ihre Entscheidungen von
Opportunismus oder Karrieredenken beeinflussen zu lassen. (...)
Weiterlesen:
http://www.drb.de/fileadmin/docs/120121_DRB-Diskussionspapier_Richterethik_in_Deutschland.pdf (http://www.drb.de/fileadmin/docs/120121_DRB-Diskussionspapier_Richterethik_in_Deutschland.pdf)
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