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Aktuelles => Aktuelles => Thema gestartet von: volkuhl am 20. März 2017, 06:44
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Telepolis, 19.03.2017
"Es geht um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien"
von Marcus Klöckner
Medienwissenschaftler Norbert Bolz über Echokammern und Betroffenheitsapostel
Schlagen Journalisten die Wirklichkeit platt? Führen sich viele von ihnen wie Oberlehrer auf? Im Interview mit Telepolis findet Norbert Bolz klare Worte. Der Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin hat vor kurzem in einer bemerkenswerten "Phönix Runde" zum Thema "alternative Fakten" auch eine zentrale Medienkritik angebracht. Im Interview führt er die Kritik fort und stellt fest, dass Medien, egal wie oft hochrangige Vertreter aus dem journalistischen Feld dies auch wiederholen, gar nicht "zeigen können, was ist." Medien, so Bolz, "konstruieren die Wirklichkeit, die sie darstellen und sind dabei hochselektiv".
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https://www.heise.de/tp/features/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien-3650691.html
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Telepolis, 28.03.2017
"Die größte und dichteste Echokammer ist der Journalismus"
von Marcus Klöckner
Medienwissenschaftler Norbert Bolz antwortet auf Fragen aus dem Telepolis-Forum
Fragwürdige Auswahl und Gewichtung von Nachrichten, ein Festhängen an einmal aufgegriffenen Narrativen, eine Berichterstattung, die aus einem Einheitsbrei besteht: Im Telepolis-Forum zum Interview Es geht um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien mit dem Medienwissenschaftler Norbert Bolz haben sich viele Leser zu Wort gemeldet und eine differenzierte Medienkritik geübt.
Wie angekündigt hat Telepolis einige der Fragen, Gedanken und Anmerkungen der Leser aufgegriffen und diese in einer zweiten Interviewrunde dem Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin gestellt.
Bolz knüpft direkt an die ausgewählten Anmerkungen der Leser an und stellt fest: "Es ist auch mein Eindruck, dass sich viele Leitmedien regierungsnah gerieren, bis hin zur Propaganda."
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https://www.heise.de/tp/features/Die-groesste-und-dichteste-Echokammer-ist-der-Journalismus-3664584.html
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Telepolis, 28.03.2017
"Die größte und dichteste Echokammer ist der Journalismus"
von Marcus Klöckner
[...]
https://www.heise.de/tp/features/Die-groesste-und-dichteste-Echokammer-ist-der-Journalismus-3664584.html
Sehr lesenswerter Artikel und spiegelt unsere Beobachtungen mit den Medien wider.
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...zu beachten ist aber, dass Norbert Bolz schon seit Jahren zu den neurechten Intellektuellen zählt.
Ich kenne ihn als Publizisten schon sehr lange, ich habe ihn nicht erst heute morgen erguhgelt. Andere mögen ihn gerne selbst "entdecken".
Seine "hohe Selektivität" sortiere ich für mich als die vornehme Formulierung von "Lügenpresse" ein.
Die hier verlinkten Artikel habe ich mal auf dem Klapprechner gespeichert zur späteren vorsichtigen Lesung mit spitzen Fingern.
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Ja, in der Tat...
...zu beachten ist aber, dass Norbert Bolz schon seit Jahren zu den neurechten Intellektuellen zählt.
Ich kenne ihn als Publizisten schon sehr lange, ich habe ihn nicht erst heute morgen erguhgelt. Andere mögen ihn gerne selbst "entdecken".
...auch dessen »Konsumistisches Manifest« von vor einigen Jahren war / ist manchem noch mit einem gewissen Grausen in Erinnerung.
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Seine "hohe Selektivität" sortiere ich für mich als die vornehme Formulierung von "Lügenpresse" ein.
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Dumm im eigentlichen Sinne ist der Typ wohl nicht, das muss man ihm lassen.
Und es gibt im Einzelfall wohl tatsächlich auch einmal Sachverhalte, wo man unabhängig von politischen Orientierungen im strengen Sinne zu gleichen Auffassungen gelangen kann, ohne dass dies gleich eine »Querfront« konstituieren würde (wie es aber btw. von manchen Politstrategen in Diensten & in Sorge um unser Eliten-Establishment gern behauptet wird).