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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Februar 2017 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 15. Februar 2017, 09:48
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Süddeutsche Zeitung, 15.02.2017
Öffentlich-rechtliche Sender:
Was das wieder kostet
Von Angelika Slavik
[..] Nun ist wieder ein Text erschienen über die Beiträge, die der NDR da so beisteuert zur liebsten Krimi-Reihe der Deutschen. Es ist auch diesmal kein freundlicher Beitrag geworden.
Der Text stammt allerdings nicht von einer Medienseite, sondern aus dem Jahresbericht des Hamburger Rechnungshofs. Der hat gemeinsam mit den Kontrollstellen aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Ausgaben für den Tatort geprüft und geht mit den Verantwortlichen nun hart ins Gericht [..]
Insgesamt attestieren die Rechnungshöfe dem NDR wenig Kostenbewusstsein: Die Prüfung der Kalkulation erfolge seit Jahren durch ein und denselben Produktionsmitarbeiter, das Verfahren sei nicht transparent und "nicht hinreichend gegen Korruption gesichert".
Weiterlesen auf:
http://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtliche-sender-was-das-wieder-kostet-1.3378413 (http://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtliche-sender-was-das-wieder-kostet-1.3378413)
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Zitat:
Süddeutsche Zeitung, 15.02.2017
Die Prüfung der Kalkulation erfolge seit Jahren durch ein und denselben Produktionsmitarbeiter, das Verfahren sei nicht transparent und "nicht hinreichend gegen Korruption gesichert".
Dagegen nehmen die Rundfunker doch Profilachse!! >:D
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Beim öffentlich-rechtlichen herrscht das Prinzip UKW: Untreue, Korruption und Wettbewerbsverzerrungen.
Das ist es, was uns von SPD, CDU und Grünen zugemutet wird!
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Wir erinnern uns an die plötzlich verschwundenen 9,6 Millionen beim Sender KIKA.
Erfährt man allerdings, wie mittelalterlich die Ö.r.R. Buchhaltung werkelt ...
„…die Prüfung der Kalkulation erfolge seit Jahren durch ein -und denselben Mitarbeiter“.
... darf man noch dankbar sein, dass nicht jeden Monat 9,6 Mio verschwinden.
Jeder der weiterhin 17,50 € an den Ö.r.R. zahlt, akzeptiert, duldet und fördert diese unbeschwerte Leichtigkeit der Geldvernichtung.
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Wir erinnern uns an die plötzlich verschwundenen 9,6 Millionen beim Sender KIKA.
Und erinnern wir uns auch an die Kosten der "internen Aufklärung" des KIKA-Skandals, die ausser bei der Thüringer Allgemeinen und einem kurzen Artikel auf produzentenallianz.de nirgends veröffentlicht wurden:
MDR-Affären: Private Ermittler kassierten fast 7 Millionen Euro
Erfurt. Auf etwa acht Millionen Euro bezifferte MDR-Intendantin Karola Wille in diesem Jahr den Schaden durch den Kika-Skandal. (Anm. Die Zahl wurde dann von K.Wille auf 9,966 Millionen Euro (http://meedia.de/2015/05/04/fast-zehn-millionen-euro-schaden-mdr-erklaert-den-kika-skandal-fuer-aufgearbeitet/)korrigiert).
Was sie nicht mitteilte, waren die Kosten, die dem MDR zusätzlich entstanden. [..]
So hat der Sender seit 2011 die private Sicherheitsfirma des früheren Schweriner LKA-Präsidenten Ingmar Weitemeier mit internen Ermittlungen beauftragt. Laut Rechnungslisten, die unserer Zeitung vorliegen, sollen sich die Zahlungen an die Berliner Firma Esecon auf 6,63 Millionen Euro summieren. [..]
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/MDR-Affaeren-Private-Ermittler-kassierten-fast-7-Millionen-Euro-2108100899
(Artikel inzwischen anscheinend hinter einer Paywall)
[..] Nach Informationen der Zeitung habe der MDR-Verwaltungsrat die Zahlungen an Esecon über die Jahre durchgehend gebilligt. [..]
http://www.produzentenallianz.de/presseschau/einzelansicht/article/kika-affaere-privat-ermittlungen-fuer-663-mio-euro.html
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DWDL, 16.02.2017
"Das Ganze ist doch absurd"
Til Schweiger versteht Rechnungshof-Kritik nicht
Timo Niemeier
Der Hamburger Rechnungshof kritisiert den NDR für zu hohe "Tatort"-Kosten - vor allem die Filme mit Til Schweiger sind sehr teuer. Der kann die Aufregung nicht verstehen und kritisiert via "Bild" die anderen "Tatorte", bei denen seiner Meinung nach nichts passiert. [..]
"Wenn wir für zwei Millionen Euro so viel Action machen, dann frage ich mich doch, warum ein 'Tatort', der zu 90 Prozent auf der Polizei-Wache spielt, im Durchschnitt 1,5 Millionen Euro kostet. Der müsste doch eigentlich viel billiger sein! Das Ganze ist doch absurd", so der Schauspieler.
Schweiger kritisiert außerdem den "riesigen Beamten-Apparat", der ebenfalls viel Geld koste.
Weiterlesen auf:
http://www.dwdl.de/nachrichten/60157/til_schweiger_versteht_rechnungshofkritik_nicht/ (http://www.dwdl.de/nachrichten/60157/til_schweiger_versteht_rechnungshofkritik_nicht/)
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... vor allem die Filme mit Til Schweiger sind sehr teuer. Der kann die Aufregung nicht verstehen und kritisiert via "Bild" die anderen "Tatorte", bei denen seiner Meinung nach nichts passiert.
Tja, lieber Til. dein Futtertrog steht zur Disposition. Würde mich auch stressen, äährlich !
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"Wenn wir für zwei Millionen Euro so viel Action machen, "
Soviel ACTION kann Herr Schweiger gar nicht machen, das ich mir das anschauen tät.
Auch Herr Schweiger lebt in seiner eigenen KOHLE-Realität. Der soll doch lieber zuhause Räuber und Gendarm spielen und sich so ausleben, das kost wenigstens nix und er kann keinem schaden und geht keinem auf die Nerven mit seiner kruden Persönlichkeit.
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... und geht keinem auf die Nerven mit seiner kruden Persönlichkeit.
wie wahr :-)
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Lasst doch dem Til seine Sahnetorte...
...das ist doch so ein guter!
[/ironie]
Was macht eigentlich sein Projekt "Flüchtlingsheim"? Welle abgeebbt? Weder Publicity noch Geld zu ernten?
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Ist doch völlig egal, welcher Schauspieler hierbei "soviel" Geld bekommt - egal ob nun Herr Schweiger oder ein anderer.
Es kann jedoch nicht sein, dass der NDR aufgrund eines vorhandenen Geldpools von Zwangsbeiträgen überhaupt erst soviel Geld aus dem Fenster wirft. Selbst 1,5 Mio pro Folge finde ich ziemlich teuer - verglichen mit anderen weltweiten Produktionen.