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Archiv => Archiv => Pressemeldungen August 2016 => Thema gestartet von: Uwe am 09. August 2016, 00:59

Titel: BR-Intendant Wilhelm braucht für die Finanzierung diplomatisches Geschick
Beitrag von: Uwe am 09. August 2016, 00:59
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BR-Orchestern einen Top-Konzertsaal hinstellen
BR-Intendant Wilhelm braucht für die Finanzierung diplomatisches Geschick

Quelle: Süddeutsche Zeitung 08.08.2016


Zitat
Dabei ist das aus Sicht des BR schon ziemlich viel. Wilhelm hatte zugesagt, dass sein Sender die technische Ausstattung des Saales finanzieren werde. Außerdem könnte man die Miete für die Orchester im Voraus bezahlen, und auch ein Erstbelegungsrecht für das BR-Symphonieorchester würde man sich was kosten lassen. Eine niedrige zweistellige Millionensumme könnte so zusammenkommen, so Wilhelm. Mehr gehe aus gebührenrechtlichen Gründen nicht. Zu wenig - heißt es aus den Wilhelm-kritischen Kreisen in der CSU.

Zu deutsch: Der BR zahlt im Voraus einen großen Batzen Geld dafür, dass sein Vorzeigeorchester freie Saal- und Terminwahl hätte. Dieses Geld dürfte Wilhelm aber nicht aus den laufenden Rundfunkgebühren nehmen. Sein Sender bräuchte dafür einen Kredit. Und damit käme die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ins Spiel.

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http://www.sueddeutsche.de/muenchen/zu-viel-oder-zu-wenig-drahtseilakt-1.3113209