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Archiv => Archiv => Pressemeldungen Mai 2016 => Thema gestartet von: ChrisLPZ am 07. Mai 2016, 11:30
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FAZ, 07.05.2016
Sinkt Rundfunkbeitrag nicht?
Wie ARD und ZDF sich immer weiter arm rechnen
von Michael Hanfeld
Die Personalratschefs von ARD und ZDF richten einen Appell an die Ministerpräsidenten: Senkt den Rundfunkbeitrag nicht! Sonst seien die Sender gefährdet. Aber wo gehen denn all die Milliarden hin?
Schaltet man abends die Fernsehnachrichten von ARD und ZDF ein, wird man Zeuge, in welcher Form sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Welterklärer versteht. Die „Tagesschau“ vermittelt Informationen in nachrichtlicher Reinkultur, in den „Tagesthemen“ und besonders im „heute journal“ treten die Moderatoren als Erkläronkel und Kommentiertante in den Vordergrund. Bei jedem zweiten Thema denkt man sich: Ist doch erstaunlich, wie wenig dabei herumkommt. Noch erstaunlicher aber ist der Umstand, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei den Nachrichten in eigener Sache offenbar vom Rest der Welt abgeschnitten ist wie Nordkorea. Wer erklärt ARD und ZDF die Welt, und wie soll man der Welt erklären, was mit diesen Anstalten los ist?
Jetzt etwa haben sich die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio mit einem offenen Brief bei den Ministerpräsidenten gemeldet. Sie plädieren, was nicht weiter verwundert, dafür, der Empfehlung der Gebührenkommission Kef nicht zu folgen und den Rundfunkbeitrag nicht um dreißig Cent pro Monat zu senken. Die Begründung: „Eine Senkung des Rundfunkbeitrags wird Beitragszahlern keine nennenswerte Entlastung bringen. Sie wird aber zu einer deutlichen Verschärfung des Kostendrucks in den Sendern führen. Die bedarfsgerechte Finanzierung der Rundfunkanstalten und die Erfüllung des Programmauftrags in staatsvertraglich geforderter Qualität werden damit weiter gefährdet.“[..]
Weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/was-personalratschefs-von-ard-und-zdf-ausrechnen-14218915.html (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/was-personalratschefs-von-ard-und-zdf-ausrechnen-14218915.html)
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...Die bedarfsgerechte Finanzierung der Rundfunkanstalten und die Erfüllung des Programmauftrags in staatsvertraglich geforderter Qualität...
ohne Worte
Gruß
Kurt
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Die Personalratschefs von ARD und ZDF richten einen Appell an die Ministerpräsidenten
Die Ministerpräsidenten wählen alle KEF („Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs“) Mitglieder. Damit ist die Kette der Staats-Abhängigkeit des angeblich staatsunabhängigen ö.-r. Rundfunks bloßgestellt.
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Moin.
Damit ist die Kette der Staats-Abhängigkeit des angeblich staatsunabhängigen ö.-r. Rundfunks bloßgestellt.
Hier die dazugehörigen Quellen, wenn jemand das rein fiktiv in der Widerspruchs- und/oder Klagebegründung verwenden wollen würde:
Die Kommission besteht aus 16 unabhängigen Sachverständigen, die von den Ministerpräsidenten jeweils für die Dauer von fünf Jahren berufen werden.
Jetzt etwa haben sich die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio mit einem offenen Brief bei den Ministerpräsidenten gemeldet. Sie plädieren, was nicht weiter verwundert, dafür, der Empfehlung der Gebührenkommission Kef nicht zu folgen...
Frei 8)
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Sehr guter Artikel von Herrn Hanfeld.