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Ist ja alles gut und schön, aber Akzeptanz für Etwas erwächst nicht durch Zwang.

Und diese Aussage gilt sowohl in Sachen "RBB", bzw. "Rundfunk", als auch in Sachen "Rundfunkbeitrag".

Solange das praktizierte System der einzelnen strikt rundfunkfernen Person vermittelt, daß es legitim ist, die Finanzierung des Rundfunksystems auch der einzelnen strikt rundfunkfernen Person aufzudrücken, werden sie keinerlei Akzeptanz erreichen.
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Guten TagX,

ahhh rbb-Schlesinger mal wieder!  :o

Lebt bekanntermaßen in der Quotenwüste (5,9 % Einschaltquote = Quotenzwerg in der Dauer-Quotenwüste), will aber 100 % "sauberes BeitraX-Wasser" trinken!

Würde das BeitraX-Wasser nach den Einschaltquoten verteilt werden, wäre die "arme" Patty und ihr rbb längst verdurstet!



Dreh doch nen Quotenhit:

Dune der Wüsten-rbb-Planet.
Haus Harkonnen-Schlesinger!
Das BeitraX-Spice muss fließen!

m antiGEZ Grüßen
die kleine, rebellische Wüstenmaus
Profät Muad'Dib
 :)
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juwiss.de, 18.01.2019

Schweiz
Der Medienfranken und eine dezentralisierte Publishing-Infrastruktur: Ein Lösungsvorschlag für die Schweiz

Die Etablierung einer neuen Währung in Form eines Medienfrankens in Kombination mit einer dezentralisierten Publishing-Infrastruktur kann zu einer Umformulierung der unterliegenden Marktanreize im Medienbereich führen und den unerwünschten Folgen des digitalen Wandels entgegenwirken.

von NATALIE POMPE

Zitat
Der demokratische Diskurs hat sich in die digitale Welt verlagert. In dieser Welt konnten sich neue Informationsakteure so etablieren, dass traditionelle Medienunternehmen Schwierigkeiten haben weiterhin zu bestehen. Es kam zu einer Veränderung der Machtverhältnisse und die unerwünschten Effekte der algorithmisch geprägten digitalen Sphäre werden breit diskutiert. […]

Dezentralisierte Infrastruktur und eine neue Kryptowährung– eine dem derzeitigen Innovationsstand entsprechende Lösung
Das neue Konzept WePublish setzt die Idee des Medienfrankens basierend auf neusten technischen Errungenschaften zeitgemäss um. In Kombination mit einer dezentralen Publishing-Infrastruktur wird die Transparenz und Autonomie über die Informationsselektion erhöht sowie die Unabhängigkeit der Medienhäuser von Marktanreizen gestärkt. Das Konzept ist folgendermassen angedacht: Die Mediengebühr Billag wird durch den einzelnen Bürger bezahlt. Er erhält einen Teil der Gebühr (CHF 100.–) in der neuen Währung ‘Medienfranken’ zurück. Der Einzelne kann Journalisten und Medienhäuser mit Medienfranken unterstützen, wobei die Bezahlung komplett anonym erfolgt. Die Blockchain Infrastruktur bietet sich an, die Dezentralisierung zu bewirken, indem der Handel mit Medienfranken über die Infrastruktur automatisch und für den Bürger transparent abgespeichert wird. […]

Rechtliche Aspekte und Gedanken aus der Demokratietheorie
[…]
Die Zukunft der rechtlichen Toolbox
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.juwiss.de/9-2019/
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juwiss.de, 17.01.2019

Österreich: ORF
Wer zahlt für die Zwangsbeglückung?

Seit jeher wird um die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks viel gestritten – auch in Österreich. Die Bundesregierung hat neue Reformideen und damit eine neue Debatte um den ORF aufgebracht. Ist diese Debatte aber tatsächlich neu und was würde sich bei Umsetzung der Reformideen ändern?

von HANNAH SCHOLZ-BERGER

Zitat
Die in Österreich regierende Koalition aus ÖVP und FPÖ widmet sich in ihren Reformideen auch dem ORF. Das ist grundsätzlich nicht neu. Öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es in Österreich seit 1924. Seit damals wird versucht, ihn durch unterschiedliche Reformen – insbesondere hinsichtlich seiner Strukturen und Gremien – zu “entpolitisieren”. Dabei wird oftmals auch die Finanzierung des ORF debattiert. In der politischen Diskussion werden dabei insbesondere zwei Aspekte immer wieder diskutiert: Erstens, welche Inhalte überhaupt mit öffentlichen Mitteln gefördert werden sollen und zweitens, auf welche Art der ORF finanziert werden soll.

Förderung öffentlich-rechtlicher Inhalte
[…]
ORF als Lückenfüller
[…]
Finanzierung des ORF aus dem Budget?
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.juwiss.de/8-2019/
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markt-intern.de, 18.01.2019

Beugen sich die Länder den Gebührenerhöhungsverlangen der öffentlich-rechtlichen Sender?


Von Dr. jur. Frank Schweizer-Nürnberg

Zitat
Was dem Saarländischen Rundfunk (SR) (vgl. Mi 01/19) und dem Bayerischen Rundfunk (BR) recht ist (vgl. Mi 01/19), ist dem Hessischen Rundfunk (hr) billig. Oder anders ausgedrückt: noch billiger! Während der SR 'nur' mit einer Deckungslücke von 1,7 Millionen Euro plant und der deutlich größere BR handelsrechtlich schon stolze 78 Millionen Euro als Fehlbetrag erwartet, stehen beim hr unglaubliche 93 Millionen Euro (bei einem Gesamtetat von 604 Millionen Euro) zu Buche! hr-Intendant Manfred Krupp weiß auch schon, wie diesem Defizit beizukommen ist: „Ohne eine Anpassung des Rundfunkbeitrags sind Einschnitte in unsere Angebote unausweichlich.“ Und selbige sind natürlich unvorstellbar! Aber Hilfe ist in Aussicht: „Im März“, so Krupp, „wollen sich die Ministerpräsidenten auf Eckpunkte zur künftigen Ausgestaltung des Auftrags einigen“.
[…]

Wir befürchten allerdings, die Ministerpräsidenten könnten sich dennoch im März darauf verständigen, die Rundfunksteuer, pardon, den Rundfunkbeitrag zu erhöhen, statt das Angebot einzuschränken. Auf dass wir dann noch mehr Quizsendungen und Kochshows auf allen ARD-Kanälen zu sehen bekommen. Natürlich alles mit regionalem Bezug!

Weiterlesen auf:
https://www.markt-intern.de/branchenbriefe/steuern-mittelstand/mittelstand/mi-2019-02/beugen-sich-die-laender-den-gebuehrenerhoehungsverlangen-der-oeffentlich-rechtlichen-sender/
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Siehe Ergänzung aktueller Querverweis
Edit 18.01.2019 - siehe auch
Zensus 2021: alle Daten, alle Bürger.innen - Testlauf Januar 2019
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29898.0.html

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juwiss.de (Blog), 16.01.2019

Auftragskonkretisierung durch Privatisierung? Spielräume für Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Die große Zahl an öffentlich-rechtlichen Angeboten lässt Forderungen nach ihrer Reduzierung naheliegend erscheinen. Sie werfen allerdings die Frage auf, welcher Angebotsumfang von Verfassungs wegen gefordert ist. Ein rundfunkrechtlich komplexes Thema, dem sich ein Blogbeitrag naturgemäß nur näherungsweise widmen kann: Zunächst sollen Spielräume der Medienpolitik für eine Ausklammerung bestimmter Angebote aus dem beitragsfinanzierten Auftrag der Rundfunkanstalten identifiziert werden. Sodann wird untersucht, ob und wie die ausgeklammerten Angebote in eine privatwirtschaftliche Veranstaltung überführt werden könnten.

von FREDERIK FERREAU

Zitat
Anfang 2016 setzten die Länder die Arbeitsgemeinschaft „Auftrag und Strukturoptimierung der Rundfunkanstalten“ ein, um angesichts des prognostizierten Anstiegs des Finanzbedarfs Einsparpotenziale zu ermitteln. Wer nun auf eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehofft hatte, wurde bislang enttäuscht: Die von den Anstalten vorgelegten Sparvorschläge beschränken sich auf bisweilen kleinteilig anmutende Verbesserungen wie stärkere Kooperationen im IT-Bereich. Es mag daher nicht verwundern, dass in Politik und Gesellschaft Forderungen nach einem „Großen Wurf“ wie beispielsweise einer weitgehenden Privatisierung öffentlich-rechtlicher Sender erhoben werden. Auf diese Weise soll nicht nur der Rundfunkbeitrag gesenkt, sondern auch das Profil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geschärft und dadurch seine Akzeptanz erhöht werden.

Grundversorgungsauftrag als Privatisierungsgrenze
[…]
Regionale und bundesweite Angebote
[…]
Information, Bildung – und Unterhaltung?
[…]
Zwei alternative Privatisierungswege
[…]

Eines jedenfalls sollten die vorangegangen Ausführungen veranschaulicht haben: Die gesetzgeberischen Spielräume für Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind durchaus weiter, als es medienpolitische Debatten mitunter suggerieren. Es lohnt sich daher, weiterhin Optionen auszuloten und diese anschließend zu diskutieren.

Weiterlesen auf:
https://www.juwiss.de/6-2019/

Der Thread bleibt zur besseren Übersicht für die Diskussion geschlossen.
Diskussion zu den einzelnen Beiträgen bitte hier:
Schwerpunktwoche juwiss.de: “Auftrag und Finanzierung des örR" > DISKUSSION
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29883.0.html
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Quelle Logo:https://www.dwdl.de/grafik/features/logodl_dwdl_a_weiss.jpg
"Das Vertrauensverhältnis ist zerstört"
WDR beendet Zusammenarbeit mit Doku-Autorin

Quelle: DWDL 18.01.2019 von von Timo Niemeier 

Zitat
Im Fall der journalistisch nicht korrekten WDR-Dokus zieht der Sender nun weitreichende Konsequenzen: Die Autorin der Filme wird nicht mehr beauftragt. Eine Doku wird nun aufgrund der Mängel aus der Mediathek entfernt.

weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/70604/wdr_beendet_zusammenarbeit_mit_dokuautorin/
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Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/nwz.png

Nordwest Zeitung, 18.01.2019

NWZ-Analyse
Der Weiße Elefant ist das Geld

Die niedersächsische Landesregierung wollte mit einem Symposium die Frage nach der Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland beantworten. Doch das hochkarätige Forum verfehlte es, Antwort auf die wichtigste Frage zu geben und vergaß damit diejenigen, die den Karren ziehen – die Gebührenzahler, schreibt NWZ-Nachrichtenchef Alexander Will.

von Alexander Will

Zitat
Kann man in Hannover über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien diskutieren, ohne Vertreter niedersächsischer Verlage einzuladen? Die niedersächsische Landesregierung meint, man kann. Kann man über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien diskutieren, ohne kritische Gebührenzahler einzuladen? Die niedersächsische Landesregierung meint, man kann.

Das hatte am Donnerstag allerdings zur Folge, dass ihr Symposium zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu einer Selbstbestätigungsveranstaltung wurde – trotz einzelner kritischer Töne.
Die bezogen sich jedoch vor allem auf die Programmgestaltung. Der medienpolitische Weiße Elefant hingegen stand stundenlang weitgehend unbeachtet im Raum.
Doch das Vieh ist nicht zu übersehen. Es ist nämlich acht Milliarden Euro schwer. Das ist das Gebührenaufkommen von ARD und ZDF im Jahr 2017. […]

Die Warnung des Medienwissenschaftlers Bernd Gäbler verhallte angesichts dieser vermeintlich sicheren Position weitgehend ungehört. Er gab zu bedenken, dass selbst die juristische Absicherung der Gebühren noch lange nicht bedeute, dass diese auch gesellschaftlich akzeptiert seien. […]

Doch die Öffentlich-Rechtlichen und auch die Politik fühlen sich sicher, und deswegen brüten sie weitere Begehrlichkeiten aus.  […]

Der Weg, wie man ihn sich in den öffentlich-rechtlichen Chefetagen und Teilen der Politik vorstellt, ist damit ziemlich klar geworden: Ausdehnung der Aufgaben gekoppelt mit automatischer finanzieller Rundumversorgung. Bluten soll der Gebührenzahler. […]

Weiterlesen auf:
https://www.nwzonline.de/meinung/hannover-nwz-analyse-der-weisse-elefant-ist-das-geld_a_50,3,3142136992.html
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