Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
mitvergnuegen.com        Oktober 2018

Max Müller
"Slow TV" macht das öffentliche Fernsehen endgültig überflüssig

Zitat
Einen Brief, der alle drei Monate eintrudelt, hasse ich jedoch wie die Pest: "Hallöchen, wir sind's, die Jungs und Mädels vom Rundfunkbeitrag. Geld her, sonst setzt's die Pistole auf die Brust." Vorsorglich bekomme ich den Brief mittlerweile gleich mit selbsterdachtem Festsetzungsbescheid zugeschickt. Spitze, endlich muss ich nicht mehr drei, vier Mahnungen abwarten, ehe mir die Ausweglosigkeit aus dieser Situation aufgezeigt wird...
Zitat
Beim "Slow TV" geht es nicht um nichts, aber immerhin um so wenig, dass Entschleunigung und Entspannung garantiert (!) sind. Projektleiter Hermann Meyerhoff hat eine solche "verrückte Idee" für den rbb umgesetzt. Am vergangenen Samstagmorgen konnte das rbb-Publikum zum ersten Mal Zeuge werden, wie eine komplette ICE-Fahrt von München nach Berlin gezeigt wurde. Dabei hatte der geneigte Zuschauer die Qual der Wahl, die vorbeiziehende Landschaft entweder vom Fahrerstand (rbb Berlin) oder vom letzten Waggon (rbb Brandenburg) aus zu beobachten.
Zitat
Wie das allerdings mit dem Auftrag des rbb, möglichst breite Schichten der Berliner Bevölkerung anzusprechen, zusammenpasst, ist mir schleierhaft. Ich zumindest kenne niemanden, der es am Samstagmorgen kaum erwarten kann, aus dem Bett zu kriechen und beim Essen seiner Frühstücksflocken die letzten 100 Kilometer auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt zu verfolgen, anstatt sich eine neue Folge einer x-beliebigen Netflix-Serie zu schauen. Es hätte so viele schöne Alternativen gegeben.
Zitat
Doch auch wenn man diese positiven Punkte berücksichtigt, bleibt es dabei: Das Format ist einfach nur Trash, der nichts im Programm eines öffentlichen Senders zu suchen hat.
"Slow TV" macht das öffentliche Fernsehen endgültig überflüssig.
Weiterlesen auf :
https://mitvergnuegen.com/2018/slow-tv-macht-das-oeffentliche-fernsehen-endgueltig-ueberfluessig



Siehe auch :
Radioeins vom rbb sendet live aus New York und San Francisco
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28919.0

"Kostenbewusste" Hauptversammlung - RBB lädt die ARD ins „Waldorf Astoria“
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28691.0

Kleine Anfrage BE: Dachlounge des RBB finanziert aus Rundfunkbeiträgen?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=24399.0

Streit um Online-Angebot: RBB zieht vor das Brandenburgische Oberlandesgericht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28885.0

Südtirol glänzt bei „WDR Reisen"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29099.0

Keine 17,50 Euro für ein Arte-Programm
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29100.0
2
Solche "konsternierten" Aktionen scheinen wohl langsam in Mode zu kommen. Erst diese wahrhaft weltenbewegende, bombastische "Potsdamer Erklärung" der "Anstalten", nun ein Pendant von europäischen Gerichten, wobei ein fiktiver Besucher den "Besuch" des EuGh beim Bundesverfassungsgericht im Frühjahr diesen Jahres in der Rückschau noch in äußerst schlechter Erinnerung hat. Das schon war wohl eher als "Kriegsrat" zu verstehen...

Hoffentlich ist die Überschreibung dieses "Events", dieses "Sechsertreffens" in Gestalt von...

Zitat
Sicherung der Unabhängigkeit der Justiz sowie über neue Gefährdungen der Demokratie und des Rechtsstaats durch private Akteure aus.

...nicht als das genaue Gegenteil von Wortlaut und vorgegebenen Bestrebungen und genau invers als "Arbeitsprogramm" zur vollständigen Gleichschaltung der (europäischen) Justiz nach deutschem Vorbild (wie hiess es doch irgendwann einmal: "Heute gehört uns Deutschland... :->>>) zu verstehen. Dann inkl. obendrein eines im selben Sinne "Auf-Linie-Bringens" des EGMr (zum Wohle des deutschen Staatsfunks). Im übrigen sollte sich das eine oder andere Gericht ergänzend zum zweiten Punkt auch mal lieber Gedanken über sich selbst machen, und die von ihm selbst ausgehenden genannten Gefährdungen.

hofft

ein fiktiver Besucher



3
Pressemeldungen Oktober 2018 / Keine 17,50 Euro für ein Arte-Programm
« Letzter Beitrag von linkER am Heute um 06:12 »
behoerden-spiegel.de        23.10.2018

Von Adrian Bednarski
Keine 17,50 Euro für ein Arte-Programm

Die Rundfunkgebühren stoßen den Bürgern schwer auf, aber eigentlich dienen sie der Transparenz, Kalkulierbarkeit und Demokratie.
Zitat
“Die Fernsehlandschaft hat sich verändert”, zeigte Prof. Dr. Dieter Dörr, Senior-Forschungsprofessor an der Johannes-Gutenberg-Universität, bei der DBB-Medienkonferenz 2018 auf. Die jüngere Generation sehe nicht mehr fern, sondern nutze vielfach andere Formate wie Tablets und rufe dabei ebenso andere Angebote wie Streaming-Dienste ab. Dabei sehe er darin eine Ergänzung des Angebots, aber die öffentlich-rechtlichen Sender hätten einen Funktionsauftrag.
Zitat
“Das KEF-Verfahren ist dabei völlig nachvollziehbar. Dieses Verfahren gilt europaweit als beispielhaft”, so Dörr. Die Finanzierung sei grundsätzlich schwierig. Denn sie müsse an einen “klaren Auftrag” gekoppelt sein. Eine flexiblere Gestaltung habe seine rechtlichen Grenzen und Budgets ohne konkrete Hinterlegung, wofür die finanziellen Mittel aufgewendet würden, seien unzulässig.
Weiterlesen auf :
https://www.behoerden-spiegel.de/2018/10/23/keine-1750-euro-fuer-ein-arte-programm/



Siehe auch :
dbb - beamtenbund: Öffentlich-Rechtliche Sender müssen Kernauftrag ernst nehmen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29081.0

Politik dürfte ARD/ZDF mehr Info-Programm vorschreiben
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29087.0

ARD-Generalsekretärin Dr. S. Pfab: Gründe für öffentlich-rechtliche Unterhaltung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29083.0

Medienpolitiker fordern weniger Info-Kanäle bei ARD und ZDF sowie geringere ...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29033.0

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Selbstbedienungsladen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29054.0

arte lernt Italienisch
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29069.0
4
Pressemeldungen Oktober 2018 / Südtirol glänzt bei „WDR Reisen"
« Letzter Beitrag von linkER am Heute um 06:03 »
stol.it        23.10.2018

Lokal
Südtirol glänzt bei „WDR Reisen“

Im herbstlichen Südtirol genießt Tamina Kallert für das WDR-Reisemagazin „Wunderschön“ die farbenfrohe Natur und Land und Leute. Ihre Reise schenkt ihr atemberaubende Panoramen und führt sie auf den Kronplatz, die Seiser Alm, durchs Gadertal und Sarntal. In Bozen trifft sie den Ötzi und fährt über Völlan nach Meran. Aber sehen Sie selbst.
Zitat
Kleiner Fehler im Beitrag
Auch wenn der Beitrag über Südtirol wirklich schön ist, ein kleiner Fehler hat sich doch eingeschlichen: Die Karte, die eingeblendet wird, zeigt nicht nur die Provinz Bozen, sprich Südtirol, sondern die Region Trentino-Südtirol. Gekennzeichnet wird die Karte allerdings nur mit Südtirol. Ein Fehler, den wir angesichts der Tatsache, dass im Beitrag über Südtirol so viel geschwärmt wird, gerne verzeihen.
Weiterlesen auf :
https://www.stol.it/Artikel/Panorama-im-Ueberblick/Lokal/Suedtirol-glaenzt-bei-WDR-Reisen



Siehe auch :
WDR räumt Schwierigkeiten mit Umfrage-Grafiken ein
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29052.0

WDR stellt sich neu auf: Mehr Menschen auf mehr Wegen erreichen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28770.0

WDR-Intendant Buhrow über die Konsequenzen der #MeToo-Debatte
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28981.0

Schock für ARD und ZDF! Studie zur Glaubwürdigkeit
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=26594.0

Pilotprojekt für europäische Video-Plattform in EU-Haushalt eingebracht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29045.0
5
Zitat
Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz, sagt: "Seit dem ersten Rundfunkurteil hat das Bundesverfassungsgericht immer betont, dass die Unterhaltung zum Auftrag gehört. Zahlreiche Unterhaltungsprogramme [...] stellen einen funktionell bedeutenden Teil für die insbesondere vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk geforderte Meinungsbildung dar.

Herr Thies hat in seiner Aufzählung die Talkshows vergessen, z. B. "hart aber fair". Moderator ist Frank Plasberg, er ist auch einer der Geschäftsführer der Produktionsfirma "Ansager & Schnipselmann". Diese Produktionsfirma ist ein Mitgliedsunternehmen der Produzentenallianz.
https://www.aunds.tv/impressum/
https://www.produzentenallianz.de/die-produzentenallianz/ueber/verband/mitglieder.html

Her Plasberg wurde im Forum bereits erwähnt, z.B. hier:
Zitat
Schleichwerbungs-Eklat in der ARD: In der ersten Ausgabe der Talkshow „Hart aber fair“ in 2018 diskutierten die Gäste über das Thema „Wampe oder Waschbrettbauch – ein Leben ohne schlechtes Gewissen?“. Gast war unter anderem der Fitness-Coach Detlef Soost. Dieser nutzte seine Redezeit immer wieder dafür, sein Abnehmprogramm „I make you sexy“ zu bewerben. Und Moderator Frank Plasberg ließ den früheren Tänzer gewähren. Soosts Slogan war zeitweise sogar im Hintergrund der ARD-Sendung eingeblendet, zu Beginn der Sendung lief ein Werbespot – offiziell, damit Zuschauer wissen, worum es geht.
Quelle: Schleichwerbungs-Eklat in der ARD
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25882.0.html

ARD-Zitat:
Zitat
Dies ist aus unserer Sicht nicht Werbung, sondern kritisches journalistisches Hinterfragen einer Werbebotschaft.
Quelle: https://www.focus.de/finanzen/videos/talkshow-in-der-ard-zur-besten-sendezeit-plasberg-laesst-detlef-soost-minutenlang-werbung-machen_id_8273704.html
Aha, es ist also keine Schleichwerbung, sondern "öffentlich-rechtliche Meinungsbildung".



[...] Heuchelei [...]

Zum Thema Heuchelei habe ich bei der Produzentenallianz noch etwas entdeckt:

Mitglieder der Produzentenallianz sind auch diverse ÖRR-Tochterfirmen, z.B.:
Zitat
Bavaria Entertainment GmbH, Köln
Bavaria Fiction GmbH, Geiselgasteig
Bavaria Film GmbH, Geiselgasteig
Bavaria Filmproduktion GmbH, Geiselgasteig
Bavaria Pictures GmbH, Geiselgasteig
Studio Hamburg GmbH
Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH
Studio Hamburg Serienwerft GmbH
https://www.produzentenallianz.de/die-produzentenallianz/ueber/verband/mitglieder.html

Im "Aktionsplan 2017" der Produzentenallianz steht u.a. folgendes:
Zitat
Die deutschen Förderinstrumente für audiovisuelle Produktionen sind in den letzten Jahren gegenüber dem europäischen Ausland [...] und internationalen Produktionsstandorten [...] ins Hintertreffen geraten, wenig konsistent und zersplittert. [...] Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass auch Deutschland eine automatische, steuerbasierte Investitionszulage (oder einen Tax Credit oder Tax Rebate) für in Deutschland stattfindende audiovisuelle Produktionen einführt oder aber die Mittel des DFFF und des GMPF substantiell aufstockt.
http://web.archive.org/web/20171226224252/http://www.produzentenallianz.de:80/die-produzentenallianz/ueber/verband/produzentenallianz-aktionsplan-2017.html

Die Produzentenallianz fordert für die o.g. Mitgliedsunternehmen "eine automatische, steuerbasierte Investitionszulage"? Staatliche Subventionen?
Steuergeld für ÖRR-Sendungen? Für Schrottsendungen wie die o.g. Plasberg-Talkshow oder den ZDF-Fernsehgarten?
Haben die ÖRR-Funktionäre (und diverse Politiker) nicht behauptet, eine Steuerfinanzierung gefährde die "Staatsferne" des ÖRR?

[...] Heuchelei [...]
genau

@alle: Bitte das Thema "Produzentenallianz fordert Steuergeld für audiovisuelle Produktionen" bei Bedarf im neuen Thema weiterdiskutieren.
6
Bundesverfassungsgericht, 23.10.2018

„Sechser-Treffen“ der
deutschsprachigen Verfassungsgerichte,
des EuGH und des EGMR
beim Bundesverfassungsgericht


Pressemitteilung Nr. 76/2018 vom 23. Oktober 2018
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-076.html

Zitat
Am 21. und 22. Oktober 2018 fand das sogenannte „Sechser-Treffen“ der deutschsprachigen Verfassungsgerichte aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland sowie des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht statt. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Voßkuhle und der Vizepräsident Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof empfingen als Gäste unter anderem die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs Österreich Dr. Brigitte Bierlein, den Präsidenten des Schweizerischen Bundesgerichts Dr. Ulrich Meyer, den Präsidenten des Staatsgerichtshofs Liechtenstein Dr. Hilmar Hoch, den Präsidenten des Gerichtshofs der Europäischen Union Prof. Dr. Koen Lenarts sowie die Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Prof. Dr. Dr. h. c. Angelika Nußberger. Im Rahmen der Fachgespräche tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gerichte über die Sicherung der Unabhängigkeit der Justiz sowie über neue Gefährdungen der Demokratie und des Rechtsstaats durch private Akteure aus.

Das Treffen findet alle zwei Jahre statt und wird wechselseitig ausgerichtet.
7
Der Fall/ das Az wären wichtig bei derartigen Aussagen.

Ich kann es mir nicht vorstellen, da dies ja das Geschäftsmodell eines jeglichen Medien-Anbieters im Internet einschränkt.

Der umgekehrte Fall der Presseähnlichkeit von Rundfunkangeboten ist ja auch - wegen der Beihilfe-/ Wettbewerbsverzerrungs-Problematik - lediglich bezogen auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - nicht jedoch auf Privat-Rundfunk.

Bis Gegenteiliges belegt ist, würde ich - allein schon aus der Logik heraus (was natürlich nicht zwingend etwas bedeuten muss) - steif und fest behaupten, dass im Internet JEDER audio-visuelle Medien anbieten darf, wie er lustig ist - und also auch BILD - insbesondere, wenn diese nicht zwangsweise subventioniert werden und auch kein "Rundfunk" gem. RStV sind, weil sie (s.o.) "zur unmittelbaren Wiedergabe aus Speichern von Empfangsgeräten bestimmt".
8
Aktuelles / Re: Produzentenallianz: Unterhaltung muss Kernelement bleiben
« Letzter Beitrag von Spark am Heute um 00:14 »
Zitat
Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz, sagt: "Seit dem ersten Rundfunkurteil hat das Bundesverfassungsgericht immer betont, dass die Unterhaltung zum Auftrag gehört. Zahlreiche Unterhaltungsprogramme wie beispielsweise die 'heute-show' oder Quizsendungen mit informativem Inhalt, aber auch Filme und Serien mit zeitgeschichtlichem Anspruch stellen einen funktionell bedeutenden Teil für die insbesondere vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk geforderte Meinungsbildung dar. Diese dient objektiv und gleichzeitig unterhaltend der Vielfaltssicherung. Zudem müssen die Anstalten laut Bundesverfassungsgericht ein ‚ernstzunehmender publizistischer Einflussfaktor’ bleiben. Diese Relevanz hängt auch in erheblichem Maße vom Umfang und der Qualität von Unterhaltungsprogrammen ab."
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel

Bei wem bei dieser Aussage nicht die Alarmsirenen heulen, dem ist nicht mehr zu helfen.
Weiß dieser Mensch eigentlich, was er da von sich gibt? Anscheinend nicht.
Ich empfehle Herrn Alexander Thies dringend sich mit dem Grundgesetz auseinanderzusetzen, speziell mit Artikel 5. (Und auch ein bisschen Geschichtsunterricht kann nicht schaden.)

Es ist nicht Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Meinung der Bürger zu bilden, er soll zur Meinungsbildung beitragen, sie aber nicht generieren. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Meinungsbildung liegt bei jedem Einzelnen selbst, individuell und ganz bestimmt nicht fremdbestimmt. Und es liegt auch in der freien Wahl, welcher Informationsquellen sich jeder Einzelne dafür bedient.
Mag ja sein, dass Herr Alexander Thies sich Meinungen gerne vorgeben läßt, erspart wenigstens das Selberdenken, aber das ist sein persönliches Problem. Nur soll er es nicht auch von allen anderen erwarten.

"ein 'ernstzunehmender publizistischer Einflußfaktor'" - Also von wem ich mich beeinflussen lasse oder auch nicht, bestimme immer noch ich selbst, sowie jeder andere noch selbständig denkende Mensch.
9
Mit Verlaub, aber ich wüsste nicht, dass es irgendwelche derartigen regulatorischen Inhaltsbeschränkungen für audio-visuelle Angebote gibt. Auch nicht für "Print"-Unternehmen.
Mich däucht, derartiges wäre bereits vor'm EuGH verhandelt und auch im Forum behandelt worden? Betraf im Fall aber wohl einen Verlag aus Österreich; das genau Az. hab' ich derzeit allerdings nicht zur Hand.
10
Aktuelles / Re: Produzentenallianz: Unterhaltung muss Kernelement bleiben
« Letzter Beitrag von Bürger am Gestern um 22:21 »
Zitat
[...] Zahlreiche Unterhaltungsprogramme wie beispielsweise die 'heute-show' oder Quizsendungen mit informativem Inhalt [...] stellen einen funktionell bedeutenden Teil für die insbesondere vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk geforderte Meinungsbildung dar.
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel

zur "heute-show" siehe u.a. wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Heute-show
Zitat
Produktionsunternehmen: Prime Productions GmbH, Köln[1]
ergo: pivate Prdoduktionsgesellschaft...
...sicherlich mit dem Anspruch GELD zu scheffeln - jedenfalls nicht "gemeinnützig" - siehe u.a. auch unter
Prime Productions GmbH - "über"
http://www.primeproductions.de/ueber.html
Zitat
Die Prime Productions GmbH ist eine unabhängige Produktionsfirma für TV- und Online-Inhalte mit Sitz in Köln. Das Unternehmen wurde 1998 von Georg Hirschberg gegründet.

Das Produktionsspektrum von Prime Productions umfasst Comedy, Online-Channels, Sitcoms, Unterhaltungsshows und Docutainment. Neben den laufenden Produktionen arbeitet die Produktionsfirma kontinuierlich an der Entwicklung neuer Programmideen sowie an der Adaption ausländischer Formate.

Zu den Produktionen gehören: heute SHOW & heute SHOW online (ZDF), Sträters Männerhaushalt (WDR), Knallerfrauen (SAT.1), Ellerbeck (ZDF), Mein bestes Jahr (RTL), Nicht nachmachen (ZDF), Einfach unzertrennlich (VOX), Comedystreet (ProSieben) und viele weitere.

Brauchen "Demokratie" und "Rechtsstaat" und die "Meinungsbildung" sowas?!?
Und weshalb - selbst bei DESINTERESSE - per ZWANG finanziert?
Würde doch reichen, den "uneghinderten Zugang" zu haben, was Kostenpflichtigkeit bei Nutzungsinteresse nicht ausschließt.

Genau: Die Arbeitsplatz-Keule.
Obwohl auch diese eine reine Heuchelei ist.


PS:
Prime Productions GmbH Gründer und Geschäftsführer, Georg Hirschberg, war zeitweilig auch Vorsitzender des Sektionsvorstands "Entertainment" bei der "Produzentenallianz" - siehe u.a. unter
Produzentenallianz, Köln/Berlin, 29. Januar 2014
Vorstandswahlen bei der Produzentenallianz Sektion Entertainment
Neuer Vorstand bei den Unterhaltungsproduzenten

Zitat
Bei der Mitgliederversammlung der Sektion Entertainment am 27. Januar 2014 in Köln haben die Mitglieder einstimmig einen neuen Sektionsvorstand gewählt. Vorsitzender des Sektionsvorstands ist nun Georg Hirschberg (Prime Productions GmbH); [...]
weiterlesen unter
https://www.produzentenallianz.de/pressemitteilungen/pressemitteilungen/inhalte-pressemitteilungen/sektion-entertainment-neuer-vorstand.html

Alles nur Lobbysprech, was sich mit dem "Siegel" des BVerfG schmücken will... ::) >:(
Seiten: [1] 2 3 ... 10