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Da frage ich mich, wie diese Grafiken erstellt werden. Sind diese durch den schlaftrunkenen Moderator vor der Sendung mit Millimeterpapier und Lineal gezeichnet? :o ??? Wohl nicht! Heutzutage werden solche Grafiken automatisch erzeugt. Darstellungstyp wählen, Werte eingeben und die Werte werden maßstabsgetreu im korrekten Verhältnis zueinander in der Höhe bzw. Breite dargestellt.

Andererseits ist dies eine (weitere) subtile Möglichkeit, Meinungen und Stimmungen zu beeinflussen. Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte und bleibt im Gedächnis hängen...

Im vorliegenden Beispiel geht es nicht um geringste Abweichungen, die auch nicht sein sollten, sondern um eine grob verzerrte Darstellung! Der Balken der FDP (Wert: 9) sollte halb so hoch sein wie jener der AFD (Wert: 18). Dies ist hier nicht mal ansatzweise der Fall!


Ausschnitt aus der originalen Grafik.

Diese sollte eher wie die nachfolgende korrigierte ("freihändig" gezeichnet) Grafik aussehen:



Ich denke der Vergleich der beiden Grafiken macht deutlich wie manipulativ verzerrt die originale Grafik ist.


Original Grafik: https://uebermedien.de/wp-content/uploads/deutschlandtrend_21_09.jpeg

Quelle:
uebermedien.de        27.09.2018
Das Säulen-Mysterium im ARD-„Morgenmagazin“
https://uebermedien.de/31914/das-saeulen-mysterium-im-ard-morgenmagazin/

Bitte hier keine parteipolitische Diskussion, sondern ausschließlich die verzerrte Grafik besprechen.
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Arme Irre - hier wird augenscheinlich mal wieder geflissentlich übersehen dass es sich um ÖSTERREICH handelte - dort gelten bei mancherlei Dingen andere Regularien als in Deutschland.

Warum LESEN die nicht einfach - UND verstehen:

Wohnungsnummer - Der Oberbegriff lautet in Österreich Nutzungseinheitennummer.
Situation in Österreich
siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnungsnummer

Nummerierung von Nutzungseinheiten
siehe: https://www.wien.gv.at/wohnen/baupolizei/planen/richtlinien/nutzungseinheitennum.html


Es ging lediglich darum: Verbindung von Nachname und Wohnungsnummer verstoße gegen die DSGVO


Lesen.
Einfach.
Für alle.
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Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/huffington_post.gif

Huffington Post, 19.10.2018

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Selbstbedienungsladen – die Frage nach der Grundversorgung

Am 18. Juli 2018 bestätigte das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil die Regelung des Rundfunkbeitrags. Somit fallen weiterhinfür jeden Haushalt in Deutschland monatlich 17,50 Euro für Rundfunkgebühren an, mit denen die öffentlich-rechtlichen Sender finanziert werden. Laut dem Jahresbericht 2017 des Rundfunkbeitrags beliefen sich die Gesamterträge aus den Rundfunkgebühren auf fast 8 Milliarden Euro**. Doch was genau steckt hinter dieser Abgabe? Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Fernhochschule, hat sich mit den Vorurteilen und Kritikpunkten befasst.

Von  Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni (Professor für Medienentwicklung und -management SRH Fernhochschule - The Mobile University, Link zum Wikipedia-Eintrag)

Zitat
Viele Gebührenzahler finden den Grundversorgungsauftrag mit 20 öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern und 70 Hörfunkanstalten überdimensioniert. „Ein Standpunkt ist, dass Rundfunkanstalten wie zum Beispiel Radio Bremen oder der Saarländische Rundfunk, die sich nicht selbst finanzieren können, nicht subventioniert werden sollten,“ erklärt Prof. Hermanni. Als positives Beispiel für gute Unternehmensführung, führt er den SWR auf. „Durch die Fusion zwischen Südwestfunk und Süddeutscher Rundfunk konnten erhebliche Einsparungen in den Bereichen Technik, Verwaltung und Personal vorgenommen werden. […]

Weiterlesen auf:
https://www.huffingtonpost.de/entry/der-offentlich-rechtliche-rundfunk-ist-kein-selbstbedienungsladen_de_5b84fb1ee4b0f023e4a6042b

** Zum Vergleich:
Zitat
persoenlich.com, 09.01.2018

Zahlen und Fakten rund um die Radio- und Fernsehgebühren

[…]
Zitat
1,24 Milliarden (Schweizer) Franken gingen an die SRG…]

In den Nachbarländern stellen die Service-public-Stationen Angebote in jeweils einer Sprache bereit. Den deutschen Sendern ARD und ZDF standen im vergangenen Jahr 10,1 Milliarden Franken zur Verfügung, den französischen France Télévisions 3,5 Milliarden, der italienischen RAI 3,2 Milliarden und der österreichischen ORF 1,1 Milliarden.
Anm.: 1 Schweizer Franken = 0,88 Euro
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Anwesenheit bei den Sitzungen des SWR-Rundfunkrates

Alexander Salomon:
26.09.2014 abwesend
05.12.2014 abwesend
20.03.2015 abwesend
19.06.2015 abwesend
25.09.2015 abwesend
04.03.2016 abwesend
08.07.2016 anwesend(!)
30.09.2016 abwesend

Link zu den Protokollen

Gab es da nicht noch einen vergleichbaren Abwesenheitsrekord beim ZDF-Fernsehrat?! ;)

Hier noch der Link zur Rede Alexander Salomons bei der Debatte des Baden-Württembergischen Landtages zum "Antrag auf Kündigung der Rundfunkstaatsverträge":
https://youtu.be/i2g2J6Yvdvk?t=502

Für die Chronik:
Alexander Salomon:
12/2016 Protokoll nicht mehr online
24.03.2017 anwesend
30.06.2017 abwesend
29.09.2017 abwesend
08.12.2017 anwesend
16.03.2018 abwesend
15.06.2018 abwesend

Link zu den Protokollen
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 :laugh:
... Ganz nebenbei: die sind so nutzlos wie ein Kamel auf Schlittschuhen am Polarkreis.
In jedem Fall individuell-konkret nutzlos.
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Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/finanzmarktwelt.png

finanzmarktwelt.de, 19.10.2018

Rundfunkbeitrag muss steigen:
Der „arme Lutz“ vom NDR braucht jeden Cent


Zitat
NDR-Chef Lutz Marmor hat in einem aktuellen Interview mit dem Deutschlandfunk (ebenfalls Öffentlicher Rundfunk) verkündet: Der Rundfunkbeitrag müsse ab dem Jahr 2021 nach „zwölf Jahren ohne Erhöhung“ an die Inflation angepasst werden. […]

Da mag man als unbedarfter Betrachter meinen: Seit 12 Jahren keine Gebührenerhöhung mehr? Puhhh, bei der ständigen Inflation muss es ARD und ZDF inzwischen wirklich schlecht gehen. Eine Erhöhung ist wohl doch notwendig!? In seinem Interview verschweigt Marmor aber die Tatsache, dass seit dem Jahr 2013 nicht mehr alle angemeldeten Haushalte, sondern einfach alle Haushalte den Rundfunkbeitrag (GEZ-Gebühr) zahlen müssen. Durch diese auf 100% verbreiterte Grundlage an zahlenden „Kunden“ hat sich das Gesamtaufkommen der Einnahmen dramatisch erhöht, ganz ohne Gebührenerhöhung. […]

Wie auch immer. Weil ein höherer Beitrag als Selbstzweck ja nicht so „cool“ ankommt bei den Beitragszahlern, hat sich der gute Lutz diesmal ausgedacht, dass das „Gesamtangebot aufrecht erhalten werden müsse“, und dass die „Unabhängigkeit der Sender bewahrt werden müsse“. Mehr Geld sei notwendig, wenn man Zitat „uns nicht kleiner machen möchte“.
Einsparen? Unnützes weglassen? Kein Wort dazu von Marmor. […]

Die Diskussion geht weiter. Und die ARD wird wie immer mehr Geld fordern. Wer gebietet diesem Drang endlich mal Einhalt?

Weiterlesen auf:
https://finanzmarktwelt.de/rundfunkbeitrag-muss-steigen-der-arme-lutz-vom-ndr-braucht-jeden-cent-105352/
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... es zeugt von gewaltigem Realitätsverlust, etwas so abgehobenes und realitätsfernes wie den in Geld geradezu ersaufenden Profifußball als vorbildhaft für irgendetwas in dieser Gesellschaft hinzustellen. Lohnt das Debattieren nicht.
 
Ach, eins vielleicht noch: Wie viel Geld kassiert der Herr Schlaumeier für einen Vortrag ?
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... wer das Ende der DDR mit einigermaßen wachen Sinnen miterlebt hat, den kann das hier, dieser völlige Realitätsverlust und die Inkompetenz (und Arroganz) der Verantwortlichen, im Prinzip weder erstaunen noch verwundern.

Wie sacht der Kölner: s kütt wies kütt.

Genau.
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https://www.facebook.com/feinesahnefischfilet/photos/a.159183567429745/2321724167842330/

Zitat
Es ist doch wohl klar, dass wir am 6.11 in Dessau spielen werden!

Am 6. November wollten wir im Rahmen des „ZDF@Bauhaus“ ein Konzert in Dessau spielen. Wir sahen darin eine Besonderheit und freuten uns sehr darauf, ein Konzert in diesem intimen und einzigartigen Rahmen zu spielen.

Gestern wurde das Konzert von Seiten des Bauhauses abgesagt, nachdem einige Tage zuvor die AfD, die CDU und die lokale Neonaziszene öffentlich Druck ausgeübt hatten, ein Verbot des Konzertes forderten und mit Aufmärschen in Dessau drohten. Dass das Bauhaus einknickte vor dieser rechten Allianz, setzt neue Maßstäbe in Sachen Erbärmlichkeit.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die CDU schüchtert zusammen mit der AFD und Neonazis eine Kultur- und Bildungsstätte ein, um ein Konzert von uns in Dessau zu verhindern.

Sie greifen in Programmentscheidungen von einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt ein. Die CDU in Sachsen-Anhalt betreibt in diesem Punkt nichts anderes als einen Schulterschluss mit AFD und Nazi-Kameradschaften. Es geht hier überhaupt nicht darum, ob man unsere Musik feiert, ob man das feiert was wir machen oder es toll findet, wie wir sind. Vielmehr geht es darum, dass mit solchen Sachen immer weitere Dammbrüche entstehen. Schon jetzt werden in Sachsen-Anhalt so tolle Vereine wie der Miteinander e.V in der gleichen Weise von diesen rechten AkteurInnen angegangen. Wenn man so etwas unwidersprochen lässt, kann man sich schon mal auf die Zukunft freuen und warm anziehen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die CDU mit der AFD koalieren wird.

Dass das Bauhaus Dessau dann auch noch ernsthaft in ihrer Pressemitteilung schreibt, dass sie vor den Nazis einknicken, sinngemäß „bitte, bitte doch keine Auseinandersetzung in diesen Zeiten…“, einfach nur traurig. Die Faschos freuen sich den Arsch ab, dass sie nicht mal mehr aufmarschieren müssen. Einfacher kann man es diesen Leuten nicht machen.

Wenn wir und viele andere Menschen bei jeder kleinen Einschüchterung sich gleich wegducken und jedes Konzert absagen würden, welches die Nazis zur Weissglut bringt, dann würde hier nahezu gar nix mehr gehen.

Die Nazis als Kulturberater… na schönen Dank, wir wünschen viel Spaß in der Zukunft (und sehen die Vergangenheit?)

Gerade Dessau hat mit dem Tod von Oury Jalloh ein wirklich finsteres Kapitel in seiner jüngsten Geschichte, bei dem alles getan wurde, um eine Aufklärung zu verhindern. Diese Tatsache ist ein weiteres Indiz für die in Dessau und Sachsen-Anhalt offensichtlich herrschenden politischen Verhältnisse, die nun auch zu dieser Konzertabsage geführt haben. Das Bauhaus steht jeher für unabhängige Kunst, freie Architektur und hat historisch eine ganz klare antifaschistische Tradition, die von der Stiftung leider nun mit Füßen getreten wird. Das erschüttert uns und ist ein fatales Zeichen

So genug gemeckert. Als Erstes gibt´s natürlich erstmal noch ein Dankeschön für die kostenlose Promo.

Nun aber Butter bei die Fische: Egal wie… Wir werden am 6.11 in Dessau sein. Wir holen da jetzt nicht U2 nach Dessau oder so‘n Quark. Wir ziehen einfach unser Ding durch und werden uns von diesen Erbärmlichkeiten nicht einschüchtern lassen. An all die coolen Menschen aus Sachsen-Anhalt: Haltet euch den Termin frei!

Versprochen ist versprochen, da kann die CDU, die AFD und die ganzen Jennys aus Köthen kotzen wie sie wollen… Am 6.11 sehen wir uns in Dessau!
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telemedicus.info        18.10.2018

von Lea Lorbach und Simon Assion
DSGVO und Klingelschilder: Millionenhohe Bußgelder für Vermieter?

Aktuell sorgen diverse Meldungen über die Rechtmäßigkeit von Klingelschildern für Verunsicherung: Mieter könnten sich durch Namensschilder an Haustüren, die der Vermieter angebracht hat, in ihrer Privatsphäre verletzt sehen und einen Verstoß gegen die DSGVO geltend machen. Das befürchtet u.a. der Immobilien-Eigentümerverband „Haus&Grund”. Angebliche Folge für den Vermieter seien „Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro”, so die BILD-Zeitung am 18. Oktober 2018. Aber was ist tatsächlich dran an dieser Warnung?
Zitat
Entscheidend ist damit die Frage, ob die Klingelschilder auf einer strukturierten Sammlung beruhen oder sogar selbst eine strukturierte Sammlung sind. Der EuGH hat in seiner letzten Entscheidung zu den Zeugen Jehovas entschieden, dass selbst die von den Zeugen Jehovas geführten Papiernotizen dieses Kriterium erfüllten, selbst wenn diese nur rudimentär nach Adressen geordnet und dadurch "leicht auffindbar" waren (EuGH v. 10. Juli 2018, Rs. C-25/17). Vor diesem Hintergrund dürften also auch auf einem Klingelschild schon recht simple Ordnungskriterien ausreichen, z.B. nach Stockwerken.
Zitat
Unterstellt man, die DSGVO wäre hier doch anwendbar, kommt man indes zu keinem anderen Ergebnis. Es käme für die Rechtmäßigkeit dann auf Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO an.
Zitat
In Einzelfällen mag das anders sein, beispielsweise wenn ein Mieter besonderen Wert auf Anonymität legt. Für solche Fälle sieht die DSGVO (Art. 21 Abs. 1) ein Widerspruchsrecht vor.
Zitat
Konkret heißt das: Angenommen die DSGVO ist anwendbar, kann sich der Mieter an den Vermieter wenden und darlegen, warum er im Einzelfall nicht namentlich auf dem Schild genannt werden möchte. Wenn der Vermieter nicht zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen kann, warum der Name trotzdem unbedingt genannt werden muss, dann muss er das Schild austauschen. Das ist aber wie gesagt höchstens im Einzelfall der Fall, wenn Mieter dies gezielt verlangen. Es gibt keinerlei Anlass, präventiv allen Mietern in Wohnhäusern ihre namentlichen Klingelschilder wegzunehmen.
Dieser Artikel entstand im Rahmen der Ausbildungsreihe „Recht und Kommunikation”, die gemeinsam von Bird&Bird und Telemedicus angeboten wird.
Weiterlesen auf :
https://www.telemedicus.info/article/3326-DSGVO-und-Klingelschilder-Millionenhohe-Bussgelder-fuer-Vermieter.html
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