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Da haben die Beitragszahler ja Glück gehabt. Amazon, zum Glück hat die Frau keine Interessen, wir wollen mal hoffen das der Plural ein Übertragungsfehler ist, sonst echt arm, naja, wird die Sendung oder was auch immer global zur Verfügung stellen, also doch nicht in Deutschland, wo es doch die Mediathek gibt, Denkfehler, der geneigte Nutzer wird sicherlich direkt die Erstausstrahlung aufzeichnen. Warum später nochmal Geld ausgeben? Bleiben potenzielle Nutzer übrig? Vielleicht muss dazu die aktuelle Tauschrate in Tauschbörsen betrachtet werden um eine Marktlücke zu finden. Oder anders ausgedrückt, wenn etwas nicht einmal den Weg in so eine Börse ..., ach lassen wir das. Amazon muss man ja nicht verstehen, kann das Image durch die Verbindung zum ÖRR noch mehr verschlechtert werden? Oder ist das Ziel von Amazon die Altersgruppe 66 Plus? Amazon kann das Zeug natürlich außerhalb von Deutschland anbieten, das wäre ganz klar. Ist das ein Vorteil?
Damit wäre tatsächlich geholfen, wenn dann die Übertragungskosten gesenkt werden, um das Signal mit Eingrenzung auf Deutschland zu verteilen. Denn irgendwie muss ja das Angebot bei Amazon attraktiv gemacht werden. Das ginge für außerhalb von Deutschland sicherlich unmittelbar durch diese Einschränkung der Erstausstrahlung auf festgelegte Sendegebiete. Und wenn das gut läuft, dann kann die Erstausstrahlung in den alten Sendegebieten gleich mit entfallen. Das spart teurere Technik und Personal. Später kann die Produktion auch bei Amazon erfolgen oder aber in China, denn die kopieren doch erfolgreiches erfolgreich. Warum also überhaupt das Original kaufen, wenn es eine günstige Version davon gibt. Amazon wird da sicherlich eine Option ala Kunden sahen auch finden.
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Thomas Bellut erklärt: Wenn ein Beitragszahler die vom Rundfunkbeitrag finanzierten Sendungen nach wenigen Monaten nur noch gegen Bezahlung auf kommerziellen Streaming-Plattformen anschauen kann, dann „profitiert der Beitragszahler“ davon.
[…]

Das ist der richtige Weg. Vom Streaaming als Zweitverwertung bis hin zur kompletten Verschlüsselung der Staatssender und Abschaffung des Zwangsbeitrags ist es nur noch ein kleiner Schritt.
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Das leuchtet ein, besteht ohne Begründung dann aber nicht eine erhöhte Gefahr, dass die Gerichte dem Antrag der einstweiligen Anordnung zur Einstellung der Zwangsvollstreckung bis zur Klärung der Abwehrklage nicht statt geben?
In einem fiktiven Fall könnte es vorgekommen sein. dass die Vollstreckungsabwehrklage selbst ein gewichtiger Grund für den ein oder anderen Antrag im Sinne der hemmenden Wirkung gewesen sein.
Sollten von Seiten das Gerichtes Fragen zu einer Begründung offen sein, könnte es vorgekommen sein, dass das Gericht den Antragsteller darüber informiert hat. Im Falle eines überraschenden Beschlusses könnte dem Antragsteller die Möglichkeit der Beschwerde (siehe Rechtsbehelfsbelehrung) zur Verfügung stehen.
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Um wieviel liegen denn jetzt die aktuellen Nettoeinnahmen (nach Abzug der geminderten Miete) über dem Hartz-IV-Regelsatz?

Wenn das weniger als 17,50 sind, sollte ein Härtefallantrag durchkommen.
Man müsste dann nur den Ablehnungsbescheid beim Beitragsservice bzw. der LRA einreichen.
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Zitat von: Marlehn Thieme
[Die ZDF-Fernsehratsvorsitzende] gibt an, noch nie von Vorwürfen gegenüber dem Unternehmen Amazon gehört zu haben. „Ich habe das bisher nicht wahrgenommen, weil ich kein Amazon-Freak bin und daher keine Interessen habe.“

(Wie naiv, weltfremd und unwissend muss man sein, um Fernsehrat/Fernsehrätin werden zu können...?)

Die Mischung aus Ignoranz und Blödheit passt ganz gut zu einer dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nahe stehenden Person.
Sie hat in den letzten 20 Jahren noch nie etwas von den Vorwürfen gegenüber Amazon bezüglich Arbeitsrecht und Bezahlung gehört und interessiert sich nicht dafür.
Das ist ja ihr gutes Recht, aber wenn man eine gewisse Wahrnehmung für die Aussenwelt hat, dann sollte man vielleicht in 20 Jahren auch mal mitbekommen haben, dass Amazon ein weltweit agierendes Handelsunternehmen ist, das inzwischen zu den grössten und marktmächtigsten rund um den Globus gehört, und dass es eben seine Marktmacht durchaus nutzt, um die Arbeitsbedingungen seiner Angstellten zu seinen eigenen Gunsten zu optimieren und dass es seine Macht nutzt, um in möglichst vielen weiteren Bereichen eine marktbeherrschende Stellung zu erzielen, zum Teil mit fragwürdiger Methodik.

Aber wenn man sich halt beim ÖRR informiert, dann kann so ein Informationsdefizit schon mal entstehen.
Ist sie übrigens ein rewe-Freak oder Karstadt-Freak oder Aldi-Freak, weil sie dort einkauft?

Vielleicht hat die auch noch nichts von erneuerbarer Energie gehört, weil bei ihr der Strom aus der Steckdose kommt und nichts von der Ehe für alle, weil sie seit Jahrzehnten heterosexuell verheiratet ist.

Die Blödheit qualifiziert auf jeden Fall optimal für den Vorsitz beim ZDF-Fernsehrat, je weiter weg von der Realität und je uninteressierter, desto besser geeignet.
Hauptsache immer schön "Mainz bleibt Mainz wie es lacht und singt" senden lassen und sehen, durch die Jahrzehnte, jedes Jahr wieder immer dir gleiche komplett enthirnte Flachshow, und alles andere ausblenden.

Ja, und der Bellut ist auch ein wirklich heller Kopf, wenn er glaubt, dass der Beitragszahler, also alle, davon profitieren, dass jetzt auch noch Amazon eine Provision an der langfristigen Vermarktung bereits zwangsfinanzierter öffentlich-rechtlicher Programminhalte erhält.

Interessant ist auch, dass ein mit 8 Milliarden jährlich zwangsfinanziertes Unternehmen wie der ÖRR, das 70 Jahre besteht und seine Strukturen über Jahrzehnte optimieren konnte, augenscheinlich seine eigenen Sendungen langfristig schlechter vermarkten kann, als ein in den 90iger Jahren gegründetes privates Unternehmen, denn wenn sie es besser/preiswerter könnten, dann würden sie es ja zum weiteren Vorteil ihrer Zwangszahler tun.
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Kalender / Re: VERHANDLUNG VG Gelsenkirchen, Di. 11.12.18, 9:45 Uhr
« Letzter Beitrag von noGez99 am Gestern um 23:35 »
Auch jeder andere, der mit mehreren Personen in einer Wohnung lebt bzw. gelebt hat, kann bei seiner Landesrundfunkanstalt einen Antrag auf Aufteilung der Gesamtschuld nach § 268 der Abgabenordnung stellen und das Ergebnis hier im Forum bekanntmachen.

Achtung, das Schlüsselwort heißt entsprechend (nicht "nach") § 268 der Abgabenordnung. Ansonsten wird (wurde jedenfalls bisher) es abgelehnt, weil die AO nur Steuern behandelt, und der Beitrag keine Steuer ist (meint die LRA und das Gericht).

Zum Thema:

Wurde versucht den Termin zu verschieben, da am 13.12.2018 der EUGH urteilt?
Eventuell noch europarelevante Gründe vorbringen?
Weiterer Sachvortrag ...

KLAGE nach Europarecht - Ende der ARD-ZDF-GEZ Belästigung?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,15317.msg158761.html#msg158761
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In dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht fast in jedem zweiten Satz das Wort "Vorteil".
Die Frage, die sich daraus zwangsläufig ergibt: Einen Vorteil gegenüber wem?
Mit dem Rundfunkbeitrag gibt es diesen "Vorteil" nicht mehr.

Zu Zeiten der alten Rundfunkgebühr (vor 1984) konnte man noch von einem Vorteil reden, aber ganz bestimmt nicht mehr seit 2013.

Anmerkung: Der Threadtitel ist anscheinend zu lang, ich mußte die letzten Buchstaben entfernen.
Edit "Bürger": Danke für den Hinweis. Thread-Betreff wurde entsprechend gekürzt unter Berücksichtigung der zusätzlichen vier Zeichen bei den Antworten "Re:_". Der Betreff des Einstiegsbeitrags hatte bereits die maximale Zeichenanzahl erreicht - siehe u.a. auch unter
Problem: Betreffzeile/ Titel zu lang beim Antworten - nur 80 Zeichen möglich...?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18292.0.html

Btte hier - auch bzgl. "Vorteil" - im weiteren immer in konkretem Bezug zum eigentlichen Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
Die Verfolgung von Nichtinteressenten durch ö.r. Sender, Politiker, Gerichte
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.
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Zitat
...
„Es wird bei uns im Free-TV gezeigt, dann lizenzieren wir diese Programme an verschiedene Anbieter, Amazon gehört dazu. Dann kann das gegen Geld gesehen werden. Von diesen Einnahmen profitieren auch die Beitragszahler und vor allem auch die Kreativen und die Produktionsfirmen.“
...

Ein mit jährlich ca. 8 Milliarden Euro zwangsbeitragsfinanziertes Unternehmen als "Free-TV" zu bezeichnen zeigt, wie sehr der Realitätsverlust in der (Filter-)Blase fortgeschritten ist.
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Kalender / Re: VERHANDLUNG VG Gelsenkirchen, Di. 11.12.18, 9:45 Uhr
« Letzter Beitrag von Nichtgucker am Gestern um 21:46 »
Sofern Du nicht alleine wohnst bzw. gewohnt hast, kannst Du versuchen, eine Aufteilung der Gesamtschuld zu erwirken:

Anträge auf Aufteilung der Gesamtschuld werden individuell bearbeitet (§ 268 AO)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29471.0.html

Das Schreiben von Radio Bremen kannst Du als PDF herunterladen, ausdrucken und dann zur Verhandlung mitnehmen.

Auch jeder andere, der mit mehreren Personen in einer Wohnung lebt bzw. gelebt hat, kann bei seiner Landesrundfunkanstalt einen Antrag auf Aufteilung der Gesamtschuld nach § 268 der Abgabenordnung stellen und das Ergebnis hier im Forum bekanntmachen.   
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Zitat von: Marlehn Thieme
[Die ZDF-Fernsehratsvorsitzende] gibt an, noch nie von Vorwürfen gegenüber dem Unternehmen Amazon gehört zu haben. „Ich habe das bisher nicht wahrgenommen, weil ich kein Amazon-Freak bin und daher keine Interessen habe.“

Frau Thieme hat gewiss auch noch nichts von "Vorwürfen" gegenüber dem ZDF (respektive örR) und dessen/deren NichtnutzerInnen gehört, die keine Interessen an dessen/deren Angebot haben, und dennoch monatlich mit einer "Zwangsunterstützung" von 17,50 EUR daran "erinnert" werden.

(Wie naiv, weltfremd und unwissend muss man sein, um Fernsehrat/Fernsehrätin werden zu können...?)
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