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Tagesspiegel, 24.04.2018

Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (II)
Weniger ist mehr

Von Hans Demmel (Vorstandsvorsitzender des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und Geschäftsführer von n-tv)

Zitat
Gemischte Gefühle, das ist das Erste, was mir zur aktuellen Debatte einfällt. Und das geht praktisch allen meinen Kollegen in den privaten Medien ähnlich.

Auf der einen Seite schätzen wir die öffentlich-rechtlichen Angebote und wissen um die Qualität, mit der die Kollegen dort arbeiten, insbesondere auch in ihren journalistischen Formaten. Wir erleben aktuell immer häufiger unsachliche, populistische Angriffe. Sie diskreditieren die journalistische Arbeit in den Medien insgesamt. Diese Art von Kritik stellt die herausragende Funktion breiter Information und freier Meinungsbildung grundsätzlich in Frage, und das mit vollem Kalkül. In diesen Zeiten leisten die öffentlich-rechtlichen Anstalten einen immens wichtigen Beitrag zur politischen Diskussion und zum Erhalt unserer Grundwerte.

Auf der anderen Seite sehen wir aber auch jenseits dessen eine schwindende Akzeptanz in der breiten Bevölkerung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Anstatt hierauf qualitativ überzeugende Antworten zu geben, die mit programmlichem Mehrwert und einem klaren Profil punkten, reagieren ARD und ZDF, indem sie ihre Angebote immer weiter ausbauen. […]

Medienvielfalt geht nur öffentlich-rechtlich plus privat
[…]
Beitragsfinanzierte Angebote im Netz schwächen den Wettbewerb
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/medien/zukunft-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-ii-weniger-ist-mehr/21209482.html

Siehe auch Teil I der Serie:
RBB-Chefin zu Zukunft von ARD und ZDF: Neu erfinden müssen wir uns nicht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27096.msg170382.html#msg170382
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Badische Zeitung, 25.04.2018

Die Anstalten halten eine Erhöhung für unvermeidlich

Von Christoph Arens (KNA) 

Zitat
In die Debatte um den Rundfunkbeitrag und die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender kommt Bewegung. Wie der in Bonn ansässige Fachdienst Medienkorrespondenz berichtet, arbeiten fünf Bundesländer derzeit an einem neuen "Auftragsmodell" für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Demnach wollen Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen und Hamburg in einer vor einigen Wochen gebildeten Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept entwickeln, das die Arbeit der Rundfunkanstalten auf eine neue Basis stellen würde.

Den Sendeanstalten würde jährlich ein bestimmtes Finanzbudget zugewiesen; zugleich erhielten sie Freiräume, um selbst zu entscheiden, für welche Angebote – Fernsehen, Hörfunk, Internet – sie dieses Geld ausgeben möchten. Ein den Sendern zugewiesenes Finanzbudget könnte außerdem indexiert werden, also in Höhe der jährlichen Inflationsrate ansteigen, sofern die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) das für gerechtfertigt hielte. Ein neues Modell soll nach den Vorstellungen der fünf Länder schon für die nächste, am 1. Januar 2021 beginnende, Beitragsperiode greifen. […]

Weiterlesen auf:
http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/computermedien/die-anstalten-halten-eine-erhoehung-fuer-unvermeidlich--151913691.html
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Medienkorrespondenz, 25.04.2018

Fünf Bundesländer arbeiten an neuem Modell der Beauftragung von ARD, ZDF und Deutschlandradio


Zitat
Auch wenn die 16 Bundesländer im März 2016 die Arbeitsgruppe „Auftrag und Strukturoptimierung der Rundfunkanstalten“ eingesetzt haben, ging es in deren seit zwei Jahren laufenden Beratungen kaum darum, ob und wie – etwa angesichts des stetigen Medienwandels – möglicherweise der Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender verändert werden muss. Bei den Ländern lag der Fokus auf der Strukturoptimierung bei ARD, ZDF und Deutschlandradio, und hier vor allem auch darauf, wie die Sender durch strukturelle Reformen stärker miteinander kooperieren können. Das Ziel der Länder dabei: Über strukturelle Änderungen sollen die Anstalten Kostensenkungen erzielen, durch die sich dann erreichen lässt, dass der Rundfunkbeitrag von derzeit 17,50 Euro pro Monat auch über das Jahr 2020 hinaus stabil bleibt.

Im Kreis der Länder gibt es nun seit mehreren Wochen eine zweite Arbeitsgruppe, die sich explizit mit einer Reform des Auftrags der öffentlich-rechtlichen Sender befasst. Auf der Sitzung der Rundfunkkommission der Länder, die am 31. Januar in Berlin stattfand, haben Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein deutlich gemacht, dass sie es „für erforderlich“ halten, „eine Neufassung der Beauftragung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ins Auge zu fassen“. So steht es in der Ergebnisniederschrift zu dieser Sitzung (das Protokoll liegt der MK vor). Der Gruppe der drei Länder haben sich in der Folge noch Hamburg und Sachsen angeschlossen. Damit arbeiten nun fünf Länder zusammen, in denen unionsgeführte sowie von SPD und Grünen geführte Regierungen an der Macht sind. Rheinland-Pfalz, das SPD-geführte Vorsitzland der Rundfunkkommission, gehört dieser zweiten Arbeitsgruppe nicht an.

Flexibilisierung und Budgetierung
[…]
Bisherige Beauftragung stößt an ihre Grenzen
[…]
Sender: Keine weiteren Einsparungen ab 2020
[…]
Die Äußerungen des ARD?Vorsitzenden
[…]


Weiterlesen auf:
https://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/reform-des-auftrags.html
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Kalender / Re: Rundfunkratssitzung BR, Do. 17.05.2018, nachmittags
« Letzter Beitrag von BR_Nichtnutzer am Heute um 06:38 »
Bin auf jeden wieder dabei, auch wenn an dem Tag KA wäre.
Vielleicht gibts dnan schon live während der show auf eigenem Terrain ne Entscheidung aber ich glaube eher nicht.

Dennoch will ich sehen, was an dem besonderen Tag bei denen so abgeht!
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Ihr seid alle herzlich eingeladen, bei der nächsten BR RFR Sitzung am 17.05. diesem D...mschw... mal gehörig die Meinung zu geigen...
Der Stammi Muc wird wieder mit mind. 2 oder 3 Leuten vor Ort sein! und dann gibt es auch wieder ein Protokoll. im März war ich leider nicht dabei.

Vielleicht ist dieser 17. ja auch bereits ein Schicksalstag... Zu hoffen bleibt es.
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@Fourty2: darf die Ladung und das WDR-Schreiben bei facebook geteilt werden?

Gruß
Kurt
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Zitat
Wir sind ein öffentliches Gut, genau wie öffentliche Schulen, öffentliche Krankenhäuser, öffentlicher Nahverkehr und dergleichen mehr.

Hmmm.
Unsere Schulen, unsere Krankenhäuser und auch der öffentliche Nahverkehr werden zumindest teilweise auch aus Steuergeldern finanziert und von den lokalen Parlamenten kontrolliert.

Der ÖRR ist angeblich unabhängig, wird angeblich nicht über eine Steuer finanziert und entzieht sich so gut wie er kann der öffentlichen Kontrolle.

Damit kann der ÖRR kein öffentliches Gut sein.

Es ist ein Medienkonzern, den sich die Parteien von der Bevölkerung finanzieren lassen.

Allein schon das Gehalt, das Herr Dr. Wilhelm jeden Monat einstreicht, spricht dagegen.
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Dies und Das! / Re: - Best of Forumssprüche -
« Letzter Beitrag von karlsruhe am Gestern um 23:12 »
Mit dem RBStV wollte man der Schwarzseher habhaft werden, hat aber die Selbstdenker mobilisiert. Selbstdenker stellen das Denken auch nicht nach scheinbaren Niederlagen ein. Selbstdenker sind resiliente  Menschen. Resilienz heißt für mich:

Jede Niederlage zu einem Anlauf für einen Neustart machen.
[...]
Quelle:
Trier 26. April 11h --- Erster Test einer Hammer-Klageschrift: --- Hinfahren!!!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27148.msg171025.html#msg171025

Ja, genau so ist es.

Die Nichtnutzer und dadurch absolut unbeeinflusste Selbstdenker etc. werden nun erkannt und wahrgenommen.
Und, ich denke, wir werden immer mehr, schön 8)
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Mit dem RBStV wollte man der Schwarzseher habhaft werden, hat aber die Selbstdenker mobilisiert. Selbstdenker stellen das Denken auch nicht nach scheinbaren Niederlagen ein. Selbstdenker sind resiliente  Menschen. Resilienz heißt für mich:

Jede Niederlage zu einem Anlauf für einen Neustart machen.

Lieven, gern wäre ich bei eurem Neustart dabei, aber der Weg ist zu weit und der Termin zu kurzfristig. Meine besten Wünsche begleiten euer Vorhaben. Ich bin gespannt auf das Ergebnis. Irgendwann kann der Durchbruch doch kommen! (Natürlich nur, wenn man dran bleibt, statt resigniert aufzugeben.)
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Hallo!

Ja, G. hat Recht. Der "Beitrag" ist noch zu niedrig, es wehren sich nicht genug Leute...

MfG
Michael
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