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Autor Thema: Aufrechnung mit Kirchensteuer: Kirchenaustritt bis zur Rücknahme der Erhöhung  (Gelesen 2717 mal)

G
  • Beiträge: 1
Hallo,

wie viele hier höre auch ich Radio und habe keinen Fernseher. Bei ersterem zahle ich die Gebühren gerne. Bei letzterem überzeugt mich das Programm einfach nicht, auch möchte ich sinnvolleres mit meiner Zeit anfangen.

Plausibel erscheint mir die Argumentation, daß ein Staatsauftrag im Sinne öffentlich-rechlicher Rundfunk- und Fernsehanstalten existiert. Die Mündigkeit des Bürgers ist ein ehrenwertes Ziel, wird allerdings durch die Methode der neuen Gebühren in der Tat ad absurdum geführt: Zwang.

Wahrscheinlich sind demoskopische Entwicklungen, sinkende Bevölkerungsprognosen, der leitende Grund gewesen, die Änderungen der Gebührenordnung anzustoßen. Hier erhebt sich die Frage, warum alle Berufsgruppen infolgedessen wahrscheinlich Abstriche machen werden müssen, nur die Angestellten der Fernsehsender nicht.

Erfolgsversprechende Möglichkeiten gegen die Änderungen vorzugehen existieren wenige bis gar keine. Wenn Scharen an Rechtsexperten offensichtlich an elaborierten Begründungen und Gutachten gefeilt haben, die einzig darauf abzielen, auf dem Klageweg nicht mehr widerlegbar zu sein, dann erscheint auch der Rechtsweg kaum mehr beschreitbar.

Auch ich werde Widerspruch einlegen. Ergänzend werde ich jedoch andere Maßnahmen in Betracht ziehen, die mir eigentlich Ferne stehen. Zwar bin ich kein gläubiger Mensch, aber fand die  Kirchensteuer eine nützliche Abgabe, da soziale Projekte unterstützt werden.

Bis zur Rücknahme oder der Anpassung der neuen Gebührenordnung werde ich aus der Kirche austreten und somit keine Kirchensteuer mehr bezahlen. Die Begründung werde ich dem Kirchenaustritt und dem Widerspruchsschreiben an der GEZ beilegen.

Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die engagiert in diesem Bereich arbeiten und auf die Gelder dringend und nachvollziehbar angewiesen sind. Allerdings werden mit den neuen Fernsehgebühren Gelder per Zwang erhoben, so daß ich freiwillige Leistungen zum Gemeinwohl nicht mehr erbringen möchte.

Viele Grüße und ja, fröhliche Weihnachten

GEZBenutzer

 


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  • Beiträge: 1.494
Ich gehe davon aus dass du evangelisch oder katholisch bist. Katholiken bekommen es schwerer gemacht bzw es ist vllt schon so. zukünftig wird man bei einem austritt erst von einem pfarrer eingeladen und von dem vom gegenteil überzeugt bevor das endgültig wird.


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<tomtom> Für China-Mafia kenn ich grad den Namen nicht!
<paule> Italien: Mafia, China: Triaden, Japan: Yakuza, Mexico: Diablos
<Sekalthan> Deutschland: Politiker

h
  • Beiträge: 567
geht man für den Kirchenaustritt nicht zum Amtsgericht?
Wenn der Pfarrer dan einlädt, um einen zu irgendwas zu belämmern, ist man sicherlich nicht verpflichtet hinzugehen.
@GEZBenutzer
Da schlage ich vor, den entsprechenden Vertreter im Rundfunkrat über die Aktion zu informieren. Wenn das eine größere Anzahl von Leuten so macht, wird man sich beim ÖRR vielleicht irgendwann mal wieder auf einige christliche Werte zurück besinnen und die widerliche Abzocke sein lassen.


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