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Rundfunkbeitrag und Werbung: Südwestrundfunk mit 41 Millionen Euro im Plus

Begonnen von ticuta, 28. Juli 2026, 11:37

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ticuta

FAZ, 28.07.2026
SWR-Jahresabschluss
41 Millionen Überschuss – und trotzdem wird die Beitragserhöhung gefordert?
Der SWR schreibt satte schwarze Zahlen, während die Beitragszahler zur Kasse gebeten werden sollen. Ein Zustand, der Fragen aufwirft.
Der SWR hat 2025 mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Auf 1,35 Milliarden Euro beliefen sich die Erträge, den Löwenanteil macht der Rundfunkbeitrag aus.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/swr-war-2025-mit-41-millionen-euro-im-plus-accg-201061686.html
Zitat von: FAZ, 28.07.2026, SWR-Jahresabschluss - 41 Millionen Überschuss – und trotzdem wird die Beitragserhöhung gefordert?[...] Demnach beliefen sich die Gesamterträge auf 1,353 Milliarden Euro. Dem standen Ausgaben von 1,312 Milliarden Euro gegenüber. [...]

Auf die Anfang 2025 ausgebliebene Erhöhung des Rundfunkbeitrags habe der SWR mit zusätzlichen Sparmaßnahmen reagiert, die spürbar gewirkt hätten, [...]. [...]

Die Inhalte dieser und weiterer Veröffentlichungen sowie auch die Grundhaltungen des Verfassers/ Veröffentlichungsmediums spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des gez-boykott-Forums, dessen Moderatoren und dessen Mitglieder wider und werden hiermit auch nicht zu eigen gemacht. Die Erwähnung/ Verlinkung/ Zitierung/ Diskussion erfolgt unter Berufung auf die Meinungsfreiheit gem. Artikel 5 Grundgesetz und zur Ermöglichung einer weitestgehend ungefilterten öffentlichen Meinungsbildung sowie zur Dokumentation.


Analyse und Kritik:

Der SWR hat 2025 einen Überschuss von 41 Millionen Euro erwirtschaftet – fast sechsmal so viel wie ursprünglich geplant (7 Millionen). Die Erträge beliefen sich auf 1,353 Milliarden Euro, die Ausgaben auf 1,312 Milliarden. 1,092 Milliarden Euro allein aus dem Rundfunkbeitrag – das sind 81 Prozent der Gesamterträge.

Dazu einige kritische Anmerkungen:

Die "Sparmaßnahmen" wirken – aber wozu?
Der SWR selbst räumt ein, dass die ausgebliebene Beitragserhöhung durch "Sparmaßnahmen" kompensiert werden konnte. Offenbar war das Geld also doch vorhanden – nur wurde es vorher offenbar nicht besonders wirtschaftlich eingesetzt. Wenn ein Unternehmen durch ein paar Haushaltssperren und das Verschieben von Investitionen mal eben 46 Millionen Euro weniger ausgibt als geplant, dann fragt man sich: Wofür wurde das Geld ursprünglich veranschlagt?

Personalaufwand: 394 Millionen Euro
Fast 400 Millionen Euro fließen in Personal und Altersversorgung. Das Intendantengehalt von 392.530 Euro (plus Dienstwagen) mag marktüblich sein – aber bei einem Überschuss von 41 Millionen und einer gescheiterten Beitragserhöhung wirkt das schlicht unangemessen. Die Direktorengehälter um die 250.000 Euro plus Sachbezüge (teilweise über 23.000 Euro) tun ihr Übriges.

"Günstige Sondereffekte"
Der SWR spricht von "günstigen Sondereffekten" wie dem Verkauf von Vermögensgegenständen, aufgelösten Rückstellungen und Finanzerträgen. Das klingt nach Einmal-Effekten, die nicht nachhaltig sind. Aber sie zeigen: Der SWR hat offenbar genug Vermögen, das er veräußern kann, um Überschüsse zu generieren. Warum also die Beitragserhöhung?

Werbung und Sponsoring bringen auch Geld
Rund 12,6 Millionen aus Werbung, 1,5 Millionen aus Sponsoring, 7 Millionen Gewinnausschüttung der SWR Media Services – der SWR ist also alles andere als ein reiner "Beitragsfinanzierter". Erwirtschaftet er doch beachtliche Nebeneinnahmen.

Fazit für die Zwangs-Beitragszahler:

Der SWR zeigt eindrucksvoll, dass er offenbar auch ohne die ausgebliebene Erhöhung über die Runden kommt – und zwar mit satten 41 Millionen Euro Überschuss. Die Argumentation der Sender, man sei auf die Erhöhung angewiesen, wirkt vor diesem Hintergrund wenig glaubwürdig.

Während die ZWANG-Beitragszahler weiterhin monatlich zur Kasse gebeten werden, schreibt der SWR schwarze Zahlen, zahlt Spitzengehälter und freut sich über "Sondereffekte". Wer hier noch ernsthaft von einer Notlage spricht, hat entweder die Zahlen nicht gelesen – oder nimmt die Beitragszahler schlicht nicht ernst.

Die Frage bleibt:
Wenn der SWR 2025 mit weniger als geplantem Beitragsaufkommen einen Überschuss von 41 Millionen erzielt – wozu genau braucht es dann eine Erhöhung auf 18,94 Euro oder auch nur 18,64 Euro?





...alles "gute" Gründe und Anlässe für
SEPA-Mandat/Lastschrift kündigen/rückbuchen, Zahlg. einstellen + Protestnote
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35120.0


Außerdem...
An die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und GEZ/Beitragsservice
Tippgeber werden - zu Missständen im ö.r. Rundfunksystem!

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19977.msg218516.html#msg218516