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Ex-Verfassungsrichter erhebt schwere Vorwürfe: "stiller Deal" zw. ÖRR & Politik

Begonnen von ticuta, 28. Juli 2026, 11:31

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ticuta

RUHR24, 28.07.2026
TV-News
Ex-Verfassungsrichter erhebt schwere Vorwürfe: Der "stille Deal" zwischen ÖRR und Politik
Christoph Degenhart spricht von einer informellen Übereinkunft – ARD und ZDF weisen die Vorwürfe entschieden zurück.
von David Maciejewski
https://www.ruhr24.de/tv-streaming/tv-news/degenhart-tv-rundfunkbeitrag-ex-verfassungsrichter-deal-ard-zdf-politik-christoph-94414252.html
Zitat von: RUHR24, 28.07.2026, TV-News - Ex-Verfassungsrichter erhebt schwere Vorwürfe: Der[...]

Ex-Verfassungsrichter packt aus: Der stille Deal zwischen ARD, ZDF und der Politik

Degenhart beschreibt gegenüber Welt einen Mechanismus, der sich über Jahre eingespielt habe: Die Politik sichere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine umfassende Finanzierung und eine milde Aufsicht zu. Im Gegenzug gebe der Rundfunk der Politik eine Bühne, etwa in den zahlreichen Talkshows, und gehe insgesamt eher schonend mit ihr um, [...].

[...]

,,Vorwurf ist absurd": ARD wehrt sich nach Interview mit Ex-Verfassungsrichter
[...]

,,Allen Seiten gerecht werden": ZDF widerspricht Vorwürfen von Ex-Verfassungsrichter
[...]

Rundfunkbeitrag soll erhöht werden: ARD und ZDF ziehen vor Bundesverfassungsgericht
[...]

Bayerischer Rundfunk schließt Jahr 2025 mit 44,4 Millionen Euro Fehlbetrag ab
[...]

Bevorzugt das Bundesverfassungsgericht die Rundfunkanstalten?
[...]

Die Inhalte dieser und weiterer Veröffentlichungen sowie auch die Grundhaltungen des Verfassers/ Veröffentlichungsmediums spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des gez-boykott-Forums, dessen Moderatoren und dessen Mitglieder wider und werden hiermit auch nicht zu eigen gemacht. Die Erwähnung/ Verlinkung/ Zitierung/ Diskussion erfolgt unter Berufung auf die Meinungsfreiheit gem. Artikel 5 Grundgesetz und zur Ermöglichung einer weitestgehend ungefilterten öffentlichen Meinungsbildung sowie zur Dokumentation.


Kurzzusammenfassung für das Forum:

Die Kritik kommt immer nur als "Ex-" ...

Der Staats- und Medienrechtler sowie frühere Verfassungsrichter Christoph Degenhart (Sächsischer Verfassungsgerichtshof) hat im Interview mit der Welt schwerwiegende Vorwürfe gegen das Verhältnis zwischen Politik und öffentlich-rechtlichem Rundfunk erhoben. Er behauptet, es habe sich über Jahre eine informelle Übereinkunft eingespielt: Die Politik sichere ARD und ZDF eine großzügige Finanzierung und milde Aufsicht zu – im Gegenzug biete der Rundfunk der Politik eine Bühne (Talkshows etc.) und gehe schonend mit ihr um. Der Bürger zahle letztlich die Zeche, ohne sich dagegen wehren zu können.

ARD und ZDF weisen die Vorwürfe scharf zurück:

Eine ARD-Sprecherin nannte den Vorwurf eines "informellen Deals" "absurd" und entbehrend jeder Grundlage. Gerade der Schutz einer staatsfernen Finanzierung sei der Grund für die aktuelle Verfassungsbeschwerde gewesen.

Das ZDF betonte, die Auswahl der Gäste folge ausschließlich journalistischen Kriterien – Thema, Relevanz und Expertise seien ausschlaggebend. Kritik komme "von allen politischen Richtungen", was ein Zeichen für Ausgewogenheit sei.

Hintergrund des Streits:
Die Länder hatten 2024 die von der KEF empfohlene Beitragserhöhung von 18,36 Euro auf 18,94 Euro blockiert und auf Strukturreformen sowie Rücklagen verwiesen. ARD und ZDF zogen daraufhin vor das Bundesverfassungsgericht – eine Entscheidung wird für Ende 2026 erwartet. Inzwischen hat die KEF ihre Empfehlung auf nur noch 18,64 Euro für 2027 nach unten korrigiert.

Degenhart nimmt in dem Interview auch das Bundesverfassungsgericht ins Visier: Es habe den Rundfunkanstalten in bisherigen Verfahren stets recht gegeben und sie teilweise idealisiert – ein Zustand, der nicht mehr der Realität entspreche.

Für Betroffene interessant:
Die Vorwürfe zeigen einmal mehr, wie festgefahren der Streit um die Rundfunkfinanzierung ist. Während die einen von einem undurchsichtigen Deal zwischen Politik und Sendern ausgehen, betonen die Sender ihre Unabhängigkeit und journalistische Verantwortung. Fest steht: Die Beitragszahler sind es, die am Ende für die Finanzierung aufkommen – unabhängig davon, ob man Degenharts These für zutreffend hält oder nicht.





...alles "gute" Gründe und Anlässe für
SEPA-Mandat/Lastschrift kündigen/rückbuchen, Zahlg. einstellen + Protestnote
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35120.0


Außerdem...
An die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und GEZ/Beitragsservice
Tippgeber werden - zu Missständen im ö.r. Rundfunksystem!

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19977.msg218516.html#msg218516