Autor Thema: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig  (Gelesen 25977 mal)

Offline Sunshine15041977

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #15 am: 13. November 2012, 23:13 »
Ich muss zugeben, ich bin nicht so die Leseratte bezüglich auf Bücher, Zeitung, usw.
Lese aber sehr gerne Artikel, die kurz und knapp sind....
Am liebsten aber in Bild und Ton... ;)


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Abschaffung der ÖRR-Diktatur!!!
"... denn, sie wissen nicht, was sie tun!"

Offline Viktor7

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #16 am: 13. November 2012, 23:23 »
Ich muss zugeben, ich bin nicht so die Leseratte bezüglich auf Bücher, Zeitung, usw.
Lese aber sehr gerne Artikel, die kurz und knapp sind....
Am liebsten aber in Bild und Ton... ;)
Wäre unser Land eine Demokratie, würde die Rundfunkfreiheit mit freier nicht gelengten Medienwahl an der Tagesordnung sein. Jeder so wie er es braucht.  8)


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« Letzte Änderung: 13. November 2012, 23:26 von Viktor7 »

Offline Teegadrom

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #17 am: 14. November 2012, 00:22 »
Wir in Deutschland haben das große Glück so ein gut finanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio zu haben! Zum großen Teil wird uns qualitativ hochwertiges Programm geboten (man denke an ARTE, den Nachrichtensendern etc.).

Ich wunder mich wirklich sehr, dass es Leute gibt die dafür sind, dieses abzuschaffen?

Von wem wird dieser "GEZ Boykott" finanziert? Von den Privatfernsehsendern? Pro Sieben, Sat 1 und Co?

Hat jemand von euch schonmal in den USA gelebt, wo das Wirklichkeit ist, was Ihr jetzt fordert?

Wollt Ihr wirklich in Zukunft nur noch Programm mit Werbeunterbrechung alle 15 Minuten haben?

Jeder der das erlebt hat, was in den USA schon Tatsache ist, würde sich sofort gegen die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Programms aussprechen.

Meint Ihr tatsächlich, dass kulturell hochwertiges Programm sich von selbst finanziert?

Ich hoffe sehr, dass eure Minderheitenbewegung keinen Einfluss auf das hat, was uns von ARD/ZDF geboten wird. Und ich hoffe sehr, dass Ihr euch auf keinen Fall durchsetzt.

Ich rufe also zum Boykott des bescheuertsten Boykotts aller Zeiten auf!

Gruß
Nils

PS: Diese Verifzierungsbildchen und komsichen Verifizierungsfragen sind wirklich äußerst nervig und äußerst schlecht. Überhaupt, insgesamt ziemlich albern....


Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit Ihren
Rundfunkgeldern passiert? Nein? Sollten Sie aber!
Immerhin, die BBC Großbritanniens, einst als Vorbild für
unseren ÖRR kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges
dienend, kommt mit der reichlich der Hälfte (ok. Rund 4,8
Mrd Euro) der Finanzen unseres ÖRR aus! Wie machen die
das bloß?
Weniger Sender? Weniger Personal? Konkretere
Aufgabensetzung? Sparsamerer Umgang mit den
Gebührengeldern? Weniger Verwaltungsapparat?Ist es der
Slogan „less is more“- weniger ist mehr?
Was läuft bloß schief in Deutschland?
Anfangs ja gut gemeint, eine „Göbbelsschnauze“ und
Propagadafunk ,wie im dritten Reich, wollte schließlich
keiner. Und Frequenzen waren knapp gesäät...
Davon kann im heutigen Zeitalter keine Rede mehr sein und
übrigens, die Errichtung einer öffentlich rechtlichen Presse
wurde von keinem gefordert! Weil nämlich dort die
Meinungsvielfalt und Pluralität als ausreichend erachtet
wurde!!
Wo gibt es heute eine ähnliche Vielfalt? Richtig! Im Internet.
Da kann man/frau sich ausreichend über pro und kontra der
interessierenden Sachthemen sogar Länderübergreifend
informieren.
Braucht da der mündige Bürger des 21.Jahrhunderts noch
den Händchen haltenden Erklärer, der uns erläutert, was die
Welt, in ihrem Innersten Zusammen hält?
Ist unser ÖRR nicht vielmehr zum reinen Selbstzweck
mutiert? Spielball und Bühne der Politik, Opfer von
Korruption und Selbstbedienungsmentalität zu Lasten der
Gebührenzahler mit einem Etat von ca 7, 6 Mrd EURO?
Und dann ist 2013 die Errichtung von ca 2,5 Milionen
Teilnehmerkonten durch die GEZ notwendig um
„Gebührenstablität“ zu erhalten, wie aus der sächsischen
Staatskanzlei erst dieses Jahr zu vernehmen war?
Ich glaube eher, es wird Zeit für die Bürger, sich endlich gegen
die ausufernde Bevormundung und durch die Politiker
verschleppte Reformen zur Wehr zu setzen
Frank Kutschera
aus Dresden



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Offline billyx

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #18 am: 14. November 2012, 00:23 »
Wir in Deutschland haben das große Glück so ein gut finanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio zu haben! Zum großen Teil wird uns qualitativ hochwertiges Programm geboten (man denke an ARTE, den Nachrichtensendern etc.).
Wer entscheidet denn was qualitativ hochwertig ist? Meiner Ansicht nach läuft auf ARTE nur Müll und die Nachrichtensendungen sind reine Propagandaveranstaltungen der regietenden Parteien und anderer großer öffentlicher Vereinigungen.
Ich wunder mich wirklich sehr, dass es Leute gibt die dafür sind, dieses abzuschaffen?
Wir wollen das nicht abschaffen. Wir wollen das nur nicht mehr zahlen.
Hat jemand von euch schonmal in den USA gelebt, wo das Wirklichkeit ist, was Ihr jetzt fordert?
Nein. Ist auch gar nicht nötig. Ich schau ca jeden zweiten Tag fern. Aber natürlich keine ÖR Sender, denn ich zahle keine GEZ. Also genau das was angeblich so schlimm sein sollte.
Dafür werde ich als Schwarzseher verleumdet. Aber ich bin kein Schwarzseher, nur weil fernsehe, da ich den ÖR-Mist meide. Schwarzseher sind so Leute wie du, die auf Kosten anderer ihr Fernsehprogramm finanzieren lassen.
Wollt Ihr wirklich in Zukunft nur noch Programm mit Werbeunterbrechung alle 15 Minuten haben?
Schaue ich schon jetzt, was spricht dagegen? Du willst es nicht? Dann zahl dafür, aber mein Geld bekommst du dafür nicht!
Jeder der das erlebt hat, was in den USA schon Tatsache ist, würde sich sofort gegen die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Programms aussprechen.
Abschaffen muss nicht sein. Aber maximal ein Sender, hauptsächlich Nachrichten, alles Produzierte ist Public Domain, darf von jedem (Sender) kostenfrei genutzt werden, Monatsbetrag 2-5 Euro.
Meint Ihr tatsächlich, dass kulturell hochwertiges Programm sich von selbst finanziert?
Nochmal, wer entscheidet was kulturell hochwertig ist? Jeder kann selber entscheiden was für ihn hochwertig ist und soll mit der Geldtasche entscheiden.
Ich rufe also zum Boykott des bescheuertsten Boykotts aller Zeiten auf!
Und ich rufe zur Freiheit im Gegensatz zu verordneter Propaganda auf.


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Offline Pumuckl

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #19 am: 14. November 2012, 00:48 »
Hallo Nils.

Zitat
Ich wunder mich wirklich sehr, dass es Leute gibt die dafür sind, dieses abzuschaffen?
Ich persönlich bin nicht dafür, das öffentlich-rechtliche Fernsehen und insbesondere die Radiosender abzuschaffen. Aber ich wäre dafür, die Qualität und vor allem die Vielfalt der angebotenen Sendungen drastisch zu verbessern. Ich finde es absolut unverständlich, dass die Sender, die kaum von den Einschaltquoten abhängig sind, immer mehr versuchen, mit den privaten Sendern zu konkurrieren und deren Sendungen im etwas "seriöser" wirkenden Mantel zu kopieren, was unweigerlich einen Qualitätsverlust zur Folge hat. Beispiele gefällig?

Kochshows. Wer zum Geier braucht Kochshows? Dass diese auf privaten Sendern laufen ist ja in Ordnung, aber auf den Zugpferden des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ARD und ZDF) haben solche Sendungen meines Erachtens nach nichts zu suchen. Sie vermitteln weder Kultur noch Wissen und den Unterhaltungswert würde ich auch in Frage stellen, wobei letzteres natürlich subjektiv wahrgenommen wird.

Tatort. Die vielleicht bekannteste Sendung der ÖR nach den Nachrichten orientiert sich leider ebenfalls immer mehr an "vergleichbaren" Sendungen der Privaten. So wird beispielsweise die Handkamera (wackeliges Bild, was vermitteln soll, man wäre mittendrin dabei) immer häufiger genutzt, was mir persönlich Kopfschmerzen bereitet. Wozu das?

Man könnte solche Entwicklungen als Versuch deuten, das Programm für die jüngere Generation attraktiver zu machen. Allerdings funktioniert das nicht so ganz, da am falschen Punkt angesetzt wird. Gerade auf ARD und ZDF laufen leider viele Sendungen, deren Zielgruppe die "ältere Generation" sein dürfte, beispielsweise die sog. Telenovelas, "Willkommen bei Carmen Nebel" oder der Musikantenstadl. Vergleichbare Sendungen, die auch jüngere Menschen ansprechen, laufen zu unsäglichen Uhrzeiten und meist auf anderen Sendern der ÖR, wie beispielsweise der "Rockpalast", der Sonntags Nachts übertragen wird, wo die meisten, die sich diese Sendung gern ansehen würden, schlafen dürften, weil sie Montags Morgens früh raus müssen. Warum konkurrieren solche Sendungen nicht mit dem Schundprogramm der Privaten zur (zweit)besten Sendezeit, also Abends? Stattdessen laufen Abends von 18 bis 20 Uhr auf ARD (als Beispiel) "Daily Soaps" und Krimiserien, ein 5minütiges Wissensmagazin, Wetter und Börse. Auf dem ZDF laufen weniger Soaps oder Telenovelas, dafür aber meist irgendwelche Serien oder Magazine und zwischendurch immer mal Nachrichten (wobei ich mich da auch frage, warum für das ZDF eine eigene Nachrichtensendung ("heute") produziert werden muss, wenn auf fast allen anderen ÖR-Sendern die Tagesschau ausgestrahlt wird).
Ab 20 Uhr, nach den Nachrichten (die wohl die wertvollste Sendung der ÖR, die qualitativ auch leicht nachlässt) laufen zumeist sog. "Familienfilme" oder Serien, von denen man zuvor meistens noch nie etwas gehört hat, die aber schon durch Titel wie "Verloren auf Borneo" (kommenden Donnerstag, 20:15, ARD), "Wohin der Weg mich führt" (kommenden Freitag, 20:15, ARD), "Mordkommission Istanbul: Blutsbande" (kommenden Samstag, 20:15, ARD), "Das Geheimnis der Wale", "Marie Brand und das Lied von Tod und Liebe" oder "Der Kriminalist" (kommenden Mittwoch, Donnerstag und Freitag, je 20:15 Uhr auf ZDF) beinahe abschreckend wirken. Und ab 21:45 Uhr geht's zumeist weiter mit Politik oder anderen Krimiserien.

Hinzu kommen die Unmengen an Spartensendern, die zwar teilweise gutes Programm liefern, aber unnötig viel Geld verschlingen. Einige davon könnte man durchaus zusammenlegen und damit sogar eine Qualitätssteigerung erreichen. Außerdem - den KiKa gibt es ja, was ich eine gute Sache finde (auch wenn der eigentlich komplett Werbefrei sein sollte), warum gibt es parallel dazu nicht auch einen "Ü50"-Sender, auf dem speziell Sendungen für die ältere Generation laufen, wie der oben genannte Musikantenstadl?

Alles in Allem vermitteln mir die beiden wichtigsten GEZ-finanzierten Sender so gut wie keinerlei Wissen oder Kultur (die Nachrichten mal außen vor gelassen) zu den Zeiten, an denen ich als arbeitender Bürger fernsehe. Aber genau dazu sind diese Sender doch eigentlich da, genau damit begründen sie ihr eigenes Bestehen und die Regelung des Gebühreneinzugs. Nein, wenn ich wirklich Kultur oder Wissen in Form einer Dokumentation oder beispielsweise des Rockpalastes sehen möchte, muss ich unweigerlich auf die Spartensender ausweichen, wo ich solcherlei Sendungen mit viel Glück finde.

Zitat
Hat jemand von euch schonmal in den USA gelebt, wo das Wirklichkeit ist, was Ihr jetzt fordert?

Wollt Ihr wirklich in Zukunft nur noch Programm mit Werbeunterbrechung alle 15 Minuten haben?
Nein, das will ich nicht. Und ja, ich kenne die amerikanischen Sender und Sendungen. Allerdings gibt es dort auch kaum Haushalte ohne PayTV und sehen dann beispielsweise werbefrei den Discovery Channel, weil sie es wollen. Dort entscheiden sich die Familien bewusst für Sender, für die sie dann auch bereit sind zu zahlen. In Frankreich läuft das wohl ähnlich.

Die Öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten anderer Länder bekommen es ja auch hin, qualitativ hochwertige Sendungen anzubieten. Mein Favorit ist seit Jahren der englische BBC, der sowohl tolle Serien produziert, die Kultur vermitteln (z.B. die Sherlock-Holmes-Reihe) als auch großartige Dokumentationen wie "Unsere Erde". Gelegentlich werden diese Sendungen sogar im ZDF übertragen, die aber kaum nennenswerte Eigenproduktionen ähnlicher Qualität liefern, eine Ausnahme bildet hier "Die Deutschen", die auf ZDFinfo oder ZDFkultur ausgestrahlt wurden. Solcherlei Sender würde ich sogar gern unterstützen, aber den ganzen Rest nicht.

Eine oft geforderte Lösung wäre die Umwandlung der ÖR in PayTV-Sender, um den Zwang der Zahlung zu umgehen. In diesem Zusammenhang muss ich auch einmal abschweifen und loswerden, dass ich die "Werbung" der GEZ äußerst suboptimal finde. Wer kennt ihn nicht, den "Schon GEZahlt?"-Slogan? Solcherlei Werbung wurde gerade bei der Anti-Piraterie-Kampagne der Filmindustrie sehr oft kritisiert (m.M.n. zu Recht), allerdings hat die Filmindustrie mittlerweile gegengesteuert und bedankt sich nun dafür, dass man das Original gekauft hat. Aber zurück zu der Idee mit dem PayTV. Das Problem dabei ist, dass PayTV auch bedeutet, dass die Sendeanstalten ihre Programme verschlüsseln müssten und somit auch kontrollieren, wer welche Sender schaut. Das ist Verfassungsrechtlich nicht möglich, also fällt das weg. Dennoch ist die Situation der Geräte- oder Haushaltsabhängigen Abgabe (die ja ab 2013 kommt) immer noch kontrovers, weil zu viele für eine Leistung zahlen müssen, die sie weder nutzen noch nutzen wollen. Gerne wird hier das Beispiel der türkischen Einwandererfamilie genannt, die praktisch nur ausländisches Fernsehprogramm empfangen, das inländische aber mitfinanzieren müssen.

In Portugal und den Niederlanden wurde dieses Problem damit behoben, dass die ÖR Sender komplett aus der Staatskasse finanziert werden, was ich eigentlich eine gute Idee finde. So zahlt zwar auch am Ende jeder, aber man fühlt sich dabei nicht so auf die Füße getreten und der ganze Verwaltungsaufwand fällt weg. Kritisiert wird dabei, dass die Unabhängigkeit der Sender leiden würde - andererseits stelle ich die politische Unabhängigkeit auch in Frage, wenn in den Gremien der ÖR zu 80% Unionspolitiker sitzen, was bei uns der Fall ist.

Zitat
Meint Ihr tatsächlich, dass kulturell hochwertiges Programm sich von selbst finanziert?
Das "kulturell hochwertige Programm" sucht man ja leider oft vergebens, wie oben schon aufgeführt. Eine Sache, die ich bei den ÖR nicht missen möchte und auch nicht auf die privaten Sender verschoben haben will, ist die Übertragung von wichtigen Sportereignissen (wobei davon sehr wenige gezeigt werden), allen voran Olympia und die Fußball-WM/EM. FÜr mich ein weiterer wichtiger Grund für den Erhalt der ÖR Sender. Aber "kulturell hochwertig" ist vom Sendeplan von ARD und ZDF vielleicht 40%, wenn überhaupt. Und davon läuft die Hälfte eben zu unsäglichen Uhrzeiten.

Zitat
Ich hoffe sehr, dass eure Minderheitenbewegung keinen Einfluss auf das hat, was uns von ARD/ZDF geboten wird. Und ich hoffe sehr, dass Ihr euch auf keinen Fall durchsetzt.
Du magst Recht haben, dass "GEZ-Boykott" eine "Minderheitenbewegung" ist (wobei "Bewegung" m.E.n. nicht zutreffend ist), aber die Kritik an der GEZ zieht sich seit Jahren durch alle Teile unserer Gesellschaft. Auch gilt es zu betonen, dass "GEZ" nicht gleich "Öffentlich-Rechtliche Sender" bedeutet. Die GEZ ist nur der Geldeintreiber und das leider mit oft unangebrachten Mitteln, sehr gierig auftretend und wenig kundenfreundlich.

Zum Thema "kundenfreundlich" noch eine kurze Begründung, die ich so selbst erlebt habe und die mich dazu gebracht hat, mich offen gegen die GEZ zu positionieren: Vor ein paar Jahren habe ich mein (defektes) Fernsehgerät entsorgt. Ein anderes Rundfunkgerät besaß ich nicht, was nicht weiter schlimm war, da ich mich sowieso meist bei Freunden aufhielt. So schaffte ich also auch kein neues Gerät an und meldete mich formgerecht bei der GEZ ab. Nachdem ich einige Wochen nichts mehr von der GEZ gehört hatte, erreichte mich eine Mahnung. Ich solle gefälligst meine Gebühren zahlen. Ich versuchte mehrfach (etwa 30 Mal an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten und sogar verschiedenen Telefonnummern) bei der Zentrale anzurufen, bekam aber nie jemanden ans Telefon. Also einen Brief aufgesetzt und erklärt, dass und aus welchem Grund ich mich abgemeldet habe und nebst einer erneuten Abmeldung zur GEZ gesendet. Wieder keine Antwort, wieder eine Mahnung. Das ging noch etwa 7 Mal so weiter (habe insgesamt 9 Abmeldungen und 8 Briefe dort hin gesendet), bis dann der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand und für die GEZ knapp 3800 Euro eintreiben wollte (wegen Mahngebühren und all so Pipapo). Ich habe dem Gerichtsvollzieher die Schreiben gezeigt und ihm die Situation erklärt um dann mit ihm gemeinsam ein Fax (von seinem Gerät) an die GEZ zu schicken, in dem die Situation erneut erklärt wurde. Der Gerichtsvollzieher hatte soweit Verstand und Verständnis, dass die Sache damit für ihn erledigt war. Und nun rate mal, was passiert ist. Richtig, keine 4 Wochen später bekam ich erneut eine Mahnung über rund 4200 Euro mit Drohung der Pfändung von der GEZ. Seither werfe ich die Briefe dieser Vereinigung ungeöffnet in die Mülltonne. Von dem Gerichtsvollzieher habe ich nie wieder etwas gehört. Übrigens war auch einer dieser "freien Mitarbeiter" der GEZ einmal bei mir und hat festgestellt, dass ich keinerlei Rundfunkgeräte besaß, was die Mahnungen aber auch nicht stoppte. Und ein solch ignorantes und kundenunfreundliches Verhalten kann ich schlichtweg nicht akzeptieren.

Daher boykottiere ich die GEZ und fordere nicht die Abschaffung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, sondern deren Verringerung und programmliche Qualitätssteigerung sowie eine andere Form des Gebühreneinzugs. Das aktuelle System ist viel zu bürokratisch und lange nicht mehr zeitgemäß, auch mit der kommenden Umstrukturierung nicht. Die GEZ ist überflüssig geworden, wie man in den meisten europäischen Ländern sehen kann - dort gibt es nämlich keine "Gebühreneinzugszentrale", die massive Datenschutzverletzungen begeht und nicht umsonst für viel Kritik sorgt (sogar bei der EU-Kommission); dafür gibt es dort aber oft qualitativ wesentlich hochwertigeres Programm auf ebenfalls öffentlich-rechtlichen Sendern.

Beste Grüße.


PS: Dieser Verifizierungskram ist wirklich Mist!


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Wenn der Wasserhahn tropft,
Hutschi hei, hutschi hei,
und mein Herz fröhlich klopft,
hutschi hei, huutschi hei,
dann gefällt mir die Welt.

Offline Siegfried1966

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #20 am: 14. November 2012, 02:44 »
So ein Nonsens hab ich ja schon lange nicht mehr gehört....über die Qualität des "Oma Fernsehen " möchte ich lieber hier nicht sprechen....
aber bitte wer diese Sendungen sehen will sollte es tun, aber nicht die Allgemeinheit dafür bezahlen lassen...(PayTV Verfahren)
Ich will es nicht sehen und deshalb auch nicht dafür bezahlen...Sowas nennt man FREIHEIT.....und mit der Zwangsabgabe wird einem die Freiheit genommen darüber
zu entscheiden.


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Offline Pumuckl

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #21 am: 14. November 2012, 03:53 »
aber bitte wer diese Sendungen sehen will sollte es tun, aber nicht die Allgemeinheit dafür bezahlen lassen...(PayTV Verfahren)
Ich will es nicht sehen und deshalb auch nicht dafür bezahlen...Sowas nennt man FREIHEIT.....und mit der Zwangsabgabe wird einem die Freiheit genommen darüber
zu entscheiden.
Zum PayTV-Verfahren hab ich schon was geschrieben. Und die ÖR müssen existieren, um die Grundversorgung mit Informationen (Bildungs- und Informationsauftrag) sicherzustellen, zu der die Regierung durch unser Grundgesetz verpflichtet ist. Wortlaut: (§5 Artikel 1 GG) "...und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Aus diesem Artikel ist der Rundfunkstaatsvertrag hervorgegangen.

Um also den freien Rundfunk zu gewährleisten muss es öffentlich finanzierte Sender geben. Und das ist gut und richtig. Die privaten Sender können dir nämlich das vorsetzen, was sie wollen, ob es nun stimmt oder nur zum Vorteil ihrer Geldgeber ist spielt dabei keine Rolle. Das Wort "Infotainment", wie als Erstes RTL seine Nachrichten bezeichnete, spricht Bände. Ohne das jetzt weiter ausführen zu wollen: Der Staat ist verfassungsrechtlich dazu verpflichtet, den freien Rundfunk sicherzustellen, daher führt an ÖR Sendern kein Weg vorbei.

Dass diese Freiheit mit den Besetzungen des Vorstandes politisch nicht mehr unabhängig ist und die ÖR Sender die Aufträge des Staatsvertrages zum Großteil nur minderwertig erfüllt, ist eine andere Sache. Auch dass die Gebühren viel zu hoch sind. Aber das Argument "Ich wills nicht sehen also will ichs auch nicht bezahlen" ist irgendwie unsinnig. Das Argument kommt daher, dass wir die Abgabe bisher selbst zahlen mussten und sie nicht in den Steuern integriert ist und einfach aus der Staatskasse bezahlt wird. Denn du kannst ja auch die Autobahn nutzen, musst es aber nicht und bezahlst trotzdem per Steuer deren Instandhaltung. Und so ist das mit allem, was der Allgemeinheit gehört und vom Staat verwaltet wird. Nur dass dir das, im Gegensatz zu den Rundfunkgebühren, nicht auf die Nase gebunden wird.


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Offline Genpaku

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #22 am: 14. November 2012, 04:10 »
...
Und man könnte, so weit man es will, sich in diese 
Heftchen oder Bücher vertiefen.
hey dieses Bücherregal kommt mir bekannt vor....
steht bei mir im linken Flügel
im Vorderflügel und im rechten Flügel steht nochmal das doppelte drin ^^
*gefällt mir*


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Offline syna

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #23 am: 14. November 2012, 09:03 »
Wir in Deutschland haben das große Glück so ein gut finanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio zu haben! Zum großen Teil wird uns qualitativ hochwertiges Programm geboten (man denke an ARTE, den Nachrichtensendern etc.).

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Ich rufe also zum Boykott des bescheuertsten Boykotts aller Zeiten auf!

Gruß
Nils


Willkommen Nils! :)

Ich finde es schön, und auch mutig von Dir, dass Du hier Deine Meinung formulierst,
gerade weil sie mal so ganz anders ist. Sehr Couragiert, danke dafür!

Anhand der vielen Antworten in kurzer Zeit kannst Du sehen, wie ernst Deine
Meinung genommen wird - und wie die Auseinandersetzung mit Argumenten hier
geführt wird.

Ich möchte Dich dazu einladen, einfach mal in diesem Forum ein bißchen zu lesen, zu
gucken was die Leute so bewegt, sich mit den ÖRR auseinanderzusetzen - und auch
mal zu sehen, welche "aktuellen Probleme" es so mit der GEZ gibt. Vielleicht sind das
alles ja keine Ausnahmen?

Es gibt auch einen Forumteil "GEZ und Alternativen" sowie "Diskussion mit dem SWR" - also
das ist alles sehr informativ, aber auch unterhaltsam.

Also: Willkommen Nils!

Syna.


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Offline Kunibert

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #24 am: 14. November 2012, 09:11 »
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Aus diesem Artikel ist der Rundfunkstaatsvertrag hervorgegangen.

Um also den freien Rundfunk zu gewährleisten muss es öffentlich finanzierte Sender geben.
Folgt man dieser Argumentation, müsste man auch eine öffentlich rechtliche Zeitung bereitstellen.

Denn du kannst ja auch die Autobahn nutzen, musst es aber nicht und bezahlst trotzdem per Steuer deren Instandhaltung.
Das stimmt so nicht. Die Autobahnen werden über die Kraftfahrzeugsteuer und die Mineralölsteuer finanziert. Ich glaube sogar, dass ein Teil der Mineralölsteuer im Sozialetat landet.

Fahrradfahrer,  Fussgänger und Bahnfahrer  (ohne Auto) müssen jedenfalls definitiv nichts bezahlen.


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Offline doe

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #25 am: 14. November 2012, 09:13 »
Wir in Deutschland haben das große Glück so ein gut finanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen und Radio zu haben!

Mit kommt gleich der Kaffee hoch.
Ich glaube, der Kollege hat sich von den ÖR zu lange berieseln lassen,
das macht die Birne weich.


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Manche Beiträge können Spuren von Satire enthalten.

Offline René

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #26 am: 14. November 2012, 10:01 »
Zum PayTV-Verfahren hab ich schon was geschrieben. Und die ÖR müssen existieren, um die Grundversorgung mit Informationen (Bildungs- und Informationsauftrag) sicherzustellen, zu der die Regierung durch unser Grundgesetz verpflichtet ist. Wortlaut: (§5 Artikel 1 GG) "...und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." Aus diesem Artikel ist der Rundfunkstaatsvertrag hervorgegangen.

Ich möchte an dieser Stelle einige kurze Frage stellen:
  • Warum müssen die Öffentlich-Rechtlichen existieren?
  • Was ist die Grundversorgung?
  • Was versteht man unter Bildungs- und Informationsauftrag?
Zum letzten Punkt möchte ich noch was hinzufügen. Zurzeit nimmt der der öffentlich-rechtliche Rundfunk 7,5 Milliarden € im Jahr ein – ab 2013 soll das sogar stark steigen. Ich stelle mir vor, wir könnten ein Teil dieses Geldes direkt in Bildung  stecken: Kitas, Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Unis usw. Wäre das nicht ein toller Bildungsauftrag? – Man bräuchte keine „Herdprämie“ mehr und alle wären zufrieden.

Ich frage mich auch, warum muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk für sündhaft teures Geld angebliche Bildungssendungen produzieren, um diese nur ein paarmal zu bestimmten Sendezeiten auszustrahlen, um sie später in der ewigen Konservendose verschwinden zu lassen. Wie wäre es, wenn man solche Bildungssendungen für kleines Geld für das Internet produzierte und jedem ohne Sendezeiten zur Verfügung stellt? – Nur so eine Idee…

Auch das mit dem Grundgesetz ist so eine Sache, denn es ist allgemein bekannt, dass Haushalte nur über ein begrenztes Budget für solche Sachen verfügen. Durch den Rundfunkbeitrag ab 2013 wird das gesamt zur Verfügung stehende Budget der Haushalte um 18 € im Monat verkürzt, da es kein Entrinnen mehr von einer Zahlungspflicht des neuen Beitrages gibt. Unter solchen Gesichtspunkten werden sich viele Haushalte zweimal überlegen, ihre Tageszeitung  mit lokalen, regionalen und überregionalen Nachrichten für ca. 30 € im Monat zu behalten – ihnen wird durch den Beitrag die Wahl, sich aus einer allgemein zugänglichen Quelle ungehindert zu unterrichten, einfach genommen. Dafür werden sie zu Zwangskonsumenten des öffentlichen rechtlichen Rundfunk.

Wie man hier sieht, ist die Sache alles andere als eindeutig. An dieser Stelle kann das Grundgesetz komplett anders verstanden werden. Was auf alle Fälle auffällt, ist die Tatsache, dass der Rundfunkbeitrag dazu führt, dass dem Bürger die Wahl genommen wird – er kann sich für oder gegen nicht mehr entscheiden. – Was sagt das GG zur Freiheit?


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Offline Zasz

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #27 am: 14. November 2012, 10:23 »
Man sollte auch erwähnen dass der tolle öffentlich rechtliche rundfunk die mafiamethoden der gez nicht nur erdultet sondern fördert. Der ÖR zwingt die leute etwas zu bezahlen was viele, besonders reine PC nutzer, ablehnen. Das internet ist kein rundfunk und jeder der eine webseite besitzt inklusive der ÖR, hat nicht das recht einfach geld dafür von den nutzern des internets zu fordern.
Es gibt im internet registrierungen. Wer die seite nutzen will, registriert sich und zahlt. Diese wahl nimmt der ÖR jedem, vorallem 2013. Was daran demokratisch sein soll ist mir schleierhaft.


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<tomtom> Für China-Mafia kenn ich grad den Namen nicht!
<paule> Italien: Mafia, China: Triaden, Japan: Yakuza, Mexico: Diablos
<Sekalthan> Deutschland: Politiker

Offline Viktor7

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #28 am: 14. November 2012, 12:23 »
@benkohelet

Beiträge: 1
Klopf, klopf - jemand da?

Ohne Deine stichhaltigen Argumente ist eine rege Kommunikation nicht möglich.

Das Verhalten erinnert mich stark an die Kommunikation mit den ö.-r. Sendern:
 - Sie senden in eine Richtung, für wen auch immer.
 - Die Kommunikation ist nicht gewünscht, neustes Beispiel ist die 7-stellige Gebührenvernichtung für die Einführung der  Wohnungssteuer / Betriebsstättensteuer / zus. Kfz-Steuer, die als  Rundfunkbeitrag getarnt ist. 7-stellige Betrag = ???
- Kommunikation in Form von Zensurversuchen des ÖRR sind an der Tagesordnung, siehe "Einflussnahme auf Berichterstattung - Die Empörung beim ZDF ist scheinheilig"

mfg
Viktor


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« Letzte Änderung: 14. November 2012, 12:32 von Viktor7 »

Offline Mxx

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Re: Ich finde den GEZ Boykott nicht richtig
« Antwort #29 am: 14. November 2012, 21:31 »
Also jetzt mal ganz ehrlich...
Ich habe nicht mal einen Fernseher, einen Computer habe ich, da dieses Ding Teil meines Jobs ist. Ich kümmere mich überhaupt nicht um irgendwelche "Fernsehprogramme". Ich habe absolut keinen Plan, was da gerade läuft, was "in" ist oder welcher Skandal mal wieder hochkocht. Das bereits seit Jahren und ich lebe sehr gut damit. Ich bin deswegen weder weltfremder noch uninformierter. Das kann ich mir gar nicht leisten in meinem Job. Meine Informationen hole ich mir aus dem Netz. Bestimmt aber nicht von den Seiten von ARD und ZDF o.ä.
Ich habe in der Nähe eine gut sortierte Bibliothek, welche ich mit 10€ per anum unterstütze und das reicht mir. Da habe ich die Wahl, was ich mir an Informationen gönne.
Warum soll ich Deine Unterhaltung mitfinanzieren? Kurze Erklärung Deinerseits wäre mal angebracht. Dir gefallen die Sendungen die Du bekommst? Gut, dann bezahle auch dafür. Mir gefallen sie nicht. Ich will sie nicht haben müssen! Ich schaue kein Fernsehen! Ist das so schwer in die Köpfe zu bekommen? Ich sage doch auch nicht zu Dir "Schaue kein Fernsehen sondern lese ein Buch!" Auch wenn ich statististisch einen Fernseher haben müßte, ICH HABE KEINEN UND ICH ICH SCHAUE KEIN FERNSEHEN!
Zum Thema Katastrophenschutz: Hmm, 2002, während des Hochwassers in Dresden, ES GAB KEINEN STROM! Handynetze waren selbstverständlich auch überlastet und irgendwann war der Akku leer. Was nutzen mir die Informationen, wenn ich 50 km weiter entfernt bei Verwandten untergekommen bin. Meine Haustiere konnten sich trotzdem nicht allein versorgen. Mitnehmen konnte ich sie bei der Evakuierung auch nicht! Also so ein blödes Argument! Über den Ticker in der Göbbelsschnauze denkt ja wohl heute, bitte!, keiner mehr nach oder etwa doch?
Das Schlimmste ist für mich eigentlich, das ich Dir soetwas überhaupt erzählen muß!


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« Letzte Änderung: 14. November 2012, 22:14 von Mxx »

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