Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 28166 mal)

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #195 am: 20. Februar 2019, 10:54 »
Unter epd (undatiert, 02/2019)
ARD verteidigt "Framing-Manual"
https://www.epd.de/index.php/ueberregional/schwerpunkt/medien/ard-verteidigt-framing-manual
lesen wir
Zitat
Berlin (epd) Die ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab hat das umstrittene "Framing-Manual" des Senderverbundes erneut verteidigt. "Wissenschaftliche Expertise oder Beratung für die professionelle Kommunikation einzuholen, ist für nahezu jedes Unternehmen und nahezu jede Institution ein ganz normaler Vorgang", sagte Pfab am 19. Februar dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin. Vielfach werde der ARD vorgehalten, sie sei in der Kommunikation zu passiv und reaktiv. Der ARD-Vorsitzende, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, wollte sich auf Anfrage nicht zum dem "Framing-Manual" äußern.

Also ist der ARD wie jedes normale Unternehmen, der in Wettbewerb ist und daher Werbung braucht.

Dann sollen wir die Freiheit haben, das Produkt nicht zu kaufen, nicht zu konsumieren und auch die Werbung nicht zu finanzieren.

Werbung bei Unternehmen fördert den Wettbewerb und niedrigere Preise. Werbung in einer Planwirtschaft, in der das Unternehmen den Bedarf meldet und es vom Staat bekommt, macht das Produkt teurer.

Zur professionellen Kommunikation: Man nehme das Framing Manual und bei jeder Floskel stelle man sich die Frage: wahr oder falsch. Bei dieser Form von Kommunikation spielt wahr oder falsch keine Rolle, sondern was am Ende unbewusst bleibt. Oft sind die Floskeln offensichtlicher Hype: es ist offensichtlich falsch, aber klingt ja gut. Das ist für den öffentlich rechtlichen Rundfunk offensichtlich normal geworden: Verdient dann die Information, Bildung, Unterhaltung, Kultur, Beratung und Orientierung, die er uns aufdrängen und in Rechnung stellen will, Glaubwürdigkeit?


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 20:58 von Bürger »

Offline Spark

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #196 am: 20. Februar 2019, 11:24 »
Indirektes Zitat von Frau Wehling aus der heutigen
FAZ, 20.02.2019 (Abo)
"Framing-Manual" der ARD
120.000 Euro für den Neusprech
Die ARD gibt bekannt, was das Schulungspapier, das die Linguistin Elisabeth Wehling für sie erarbeitete, die Beitragszahler gekostet hat. An dessen Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. Im Gegenteil.
[...]
weiterlesen unter (Abo)
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/framing-manual-ard-zahlte-120-000-euro-fuer-das-schulungspapier-16049608.html

Es sieht eher so aus, als dass diese Heuchlerin* rückwirkend Opfer einer Gehirnwäsche wurde, bedenkt man, womit sie sich während ihrer Laufbahn so befaßt hat.
Mit reiner Dummheit läßt sich so eine Aussage nicht mehr entschuldigen. Wer sich unverhohlen Methoden des Dritten Reiches bedient, kann eigentlich schon gar nicht mehr "demokratieferner" sein.

* Sollte Frau Wehling ein Problem mit dieser Bezeichnung haben, stehe ich gerne für eine Klärung zur Verfügung.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 21:54 von Bürger »
"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #197 am: 20. Februar 2019, 11:40 »
Direkt-Downlad bei fragdenstaat.de
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Sicherheitsabbild
https://web.archive.org/web/20190217213839/https://media.frag-den-staat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf


Ab Ende von Seite 62 des Framing Manuals lesen wir:
Zitat
Der Begriff „Beitragsverweigerer“ macht also die Wortbrüchigen – denn der gemeinsame Rundfunk ist eine demokratische, verbindliche Entscheidung – nicht nur zu Menschen mit Prinzip. Sondern er impliziert auch, dass sie gar nicht wortbrüchig sind. Er kehrt gedanklich die Tatsache unter den Teppich, dass vermeintliche Beitragsverweigerer direkt entgegen einer verbindlichen, demokratischen Vereinbarung handeln, die wir gesetzlich verankert haben, und an die wir anderen uns halten. Der lapidare Umgang mit den Gesetzen, die die Gemeinschaft sich gegeben hat, ist höchst alarmierend.

Dieser Frame spielt dem Narrativ in die Hand, nach dem sich die „Verweigerer“ (endlich) gegen das totalitäre Regime ARD – den „Merkelfunk, den „Staats­funk“, und so weiter – auflehnen und zurecht als Helden der Demokratie und Freiheit gefeiert werden.

Die Sachlage ist eine andere: Bürger, die sich nicht gemäß der demokratischen Vereinbarung am gemeinsamen Rundfunk ARD beteiligen, sind wortbrüchig oder auch illoyal. Sie liegen nicht nur den anderen auf der Tasche, täuschen und betrügen und genießen weiterhin uneingeschränkten Zugang zur gemein­samen medialen Infrastruktur ARD – sondern sie halten sich nicht an unsere demokratisch getroffenen und damit für alle verbindlichen Vereinbarungen und missachten den allgemeinen Willen des Volkes. Sie sind Beitragshinterzie­her, sie begehen Wortbruch, machen sich des Loyalitätsbruchs schuldig.

Ilse Aigner stört die Herabsetzung, aber nicht die Herabsetzung der Bürger, sondern gem.
BILD, 19.02.2019
Streit um Geheimpapier der Öffentlich-Rechtlichen
Privatsender schießen gegen ARD zurück
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/framing-handbuch-privatsender-schiessen-gegen-ard-zurueck-60237372.bild.html
Zitat
[...] Und Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (54, CSU) kritisierte die ARD-Sprech-Fibel als „absolut kontraproduktiv“. Es diene nicht dem Auftrag und der Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, „Mitbewerber sprachlich herabzusetzen – auch nicht in einem internen Papier“, sagte Aigner zu BILD. [...]


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 22:00 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #198 am: 20. Februar 2019, 12:11 »
Indirektes Zitat von Frau Wehling aus der heutigen
FAZ, 20.02.2019 (Abo)
"Framing-Manual" der ARD
120.000 Euro für den Neusprech
Die ARD gibt bekannt, was das Schulungspapier, das die Linguistin Elisabeth Wehling für sie erarbeitete, die Beitragszahler gekostet hat. An dessen Inhalt hat in der ARD niemand etwas auszusetzen. Im Gegenteil.
[...]
weiterlesen unter (Abo)
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/framing-manual-ard-zahlte-120-000-euro-fuer-das-schulungspapier-16049608.html

Ein weiteres Zitat aus dem oben verlinkten Artikel der FAZ, der etwas näher auf die Ausgaben eingeht:
Zitat
Das „Framing-Manual“, das die Linguistin Elisabeth Wehling im Jahr 2017 für die ARD erarbeitet hat, ist aktuell in Gebrauch. Dies teilte die ARD auf Anfrage mit. Die „Arbeitsunterlage“ werde „bei mehreren internen Workshops für Mitarbeitende der ARD eingesetzt“, die mit Elisabeth Wehling stattfänden. Das Generalsekretariat der ARD habe sie mit neun Workshops für „Mitarbeitende“ beauftragt, vier dieser Workshops hätten schon stattgefunden. Nach längerem Zögern rückte die ARD auch damit heraus, was die Ausarbeitung gekostet hat: Die Kosten für das Papier und begleitende Workshops beliefen sich auf 90.000 Euro, die der MDR bezahlt habe. Weitere 30.000 Euro habe das Generalsekretariat der ARD für Folge-Workshops bezahlt.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 21:55 von Bürger »

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #199 am: 20. Februar 2019, 12:23 »
Für Widersprüche, Klagen, BVerfG:   Unsere Verwertung: Artikel 20 GG.
Zitat
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Wie müssen nach der Diskussion von 1 bis 2 Wochen in den Medien und überall ja auf lange Sicht denken und wie wir unsere Rundfunkabgabe im Einzelfall stillgelegt bekommen.

Hinzufügung zur schon erfolgenden Sammlung hier im Thread:
Dieses MANUAL mit allen Umständen ergibt neue Rechtsgrundlagen. Das bereits kurz Dargelegte findet man, wenn man bei @pjotre die Beiträge der letzten Tage sichtet.

Ein Leserkommentar heute in
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/framing-manual-ard-zahlte-120-000-euro-fuer-das-schulungspapier-16049608.html
(Überschrift im Link enthalten)
erinnerte an das "Recht zum Widerstand". Interessanterweise in Bremens Verfassung und nicht nur dort sogar "Pflicht zum Widerstand".

Andere Leserkommentare:
 === Sprachvorgaben..  ..irgendwo zwischen Politbüro und scientology
 === ein Rundfunk erklärt sich zur Kirche... das Gute wird von der ARD repräsentiert. Das Böse gibt es natürlich auch...
 === Kein Staatsfunk! Es ist bei dieser Sprache doch wohl eher ein Regimefunk!
 === Dieses Denken hat etwas totalitäres.
 === Elisabeth Wehling studierte Soziologie, Journalismus und Linguistik. „Inhaltliche Schwerpunkte waren Untersuchungen zur Propaganda der deutschen Nationalsozialisten, sowie dem Einfluss von Geld und Macht auf die Medienberichterstattung.“ wiki.

(Wird hier alles als Texthilfe für Verwertung archiviert. Beispielsweise jede Menge "Gewissensgründe", um Rundfunkabgabe-Verweigerung über die Härtefallklausel des Gesetzes zu beantragen. Da hätten Verwaltungsrichter eine harte Nuss zu knacken - ein Dankeschön für Beweiskraft dank MANUAL + 3 ARD-Workshops damit.)

Wie gehen wir damit um?
- Dies Diskutieren ist gut.
- Dies strategisch gegen den Gegner verwerten ist besser.
- Daran wird bereits gearbeitet.
- Das muss dann aber in andere Threads, die es zum Thema haben.
- Also bitte weiter hier im Thread Infoquellen sammeln, die bei der streitstrategischen Nutzung dann helfen. 

Bitte nicht in diesem Thread ausweiten. Auch ich selber halte das sehr kurz, nur, um die vorstehende Verwertung zu bekunden. Das war sinnvoll - Feind liest mit Im Forum und hat einiges bereits ausgeräumt, was von hier ganz zu Beginn im Thread bei ARD per E-Mail gefordert wurde - siehe Volltext - sicherlich auch durch andere.
Sinnvoll auch, weil für die anderen gelisteten TODOs Kooperation ausgelöst wurde und das wird bald erste Früche tragen: Dies MANUAL müssen wir dauerhaft als "Geschenk der Hölle" streitstrageisch verwerten.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 12:45 von pjotre »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
Deine Worte weht der Wind ins Nirvana des ewigen Vergessens. Willst du die Welt wandeln, so musst du handeln. Um Böses abzuschaffen, Paragrafen sind deine Waffen.

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #200 am: 20. Februar 2019, 12:39 »

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Tichys Einblick, 20.02.2019

DIE FRAMING-MANUAL-AFFÄRE DER ARD
Illusion öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Das Interesse, das alles so weiter geht wie bisher, erklärt sich aus den überhöhten Gehältern und den unverschämten Pensionen, die dem Spitzenpersonal der öffentlich-rechtlichen Sender gezahlt werden, auch weil man gnadenlos der alleinerziehenden Mutter, die nicht weiß, wie sie über die Runden kommen soll, die Gebühren abpresst, damit der Intendant eines ARD-Senders mehr als die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik verdient.

VON KLAUS-RÜDIGER MAI

Zitat
In der ARD sieht man das Bekanntwerden des Framing Manuals womöglich als Betriebsunfall, doch zeigt sich in diesem Vorgang, und zwar in den Gedanken, die zu Manual und Workshops führten, wie wenig der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch öffentlich-rechtlich ist.  […]

Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besteht in der Information, nicht in der Manipulation und nicht in der Indoktrination. Deshalb ist eine öffentliche Debatte über die Kosten und die Arbeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dringend geboten, im Interesse der Bürger, aber auch im Interesse des öffentlich-rechtlichen Rundfunks selbst, den ich, um das ganz klar zu sagen, nicht abgeschafft sehen möchte, obwohl er sich zunehmend selbst abschafft – und das in atemberaubender Geschwindigkeit. […]

dann liegen die Kosten dennoch höher. Ganz abgesehen davon, ob Nebenkosten wie Unterbringung und Fahrgeld angefallen sind, dürfte man die Arbeitszeit entsprechend des Gehaltes der zuschulenden Mitarbeiter der ARD dazurechnen, sprich den Arbeitsausfall. Die Reaktion der ARD auf das Bekanntwerden des Skandals war zunächst Schweigen, dann ein Interview mit der Generalsekretärin Susanne Pfab, in dem Pfab demonstrierte, wie gut sie Wehlings Lehre und die Technik des Framings bereits verinnerlicht hat, und das ansonsten nur durch Arroganz bestach. Die gleiche Arroganz übrigens, die überbezahlte ARD-Hierarchen wie der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm, der vormals Merkels Regierungssprecher war, soviel zur angeblichen Staatsferne, oder der Chefredakteur Rainald Becker an den Tag legen, wenn sie die „Aufregung“ über das Framing Manual als „übertrieben“ hinstellen. […]

Das Interesse, das alles so weiter geht wie bisher, erklärt sich aus den überhöhten Gehältern und den unverschämten Pensionen, die dem Spitzenpersonal der öffentlich-rechtlichen Sender gezahlt werden, auch weil man gnadenlos der alleinerziehenden Mutter, die nicht weiß, wie sie über die Runden kommen soll, die Gebühren abpresst, damit der Intendant eines ARD-Senders mehr als die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik verdient.
Die Gehälter sind keine Marktpreise. […]

Die Framing-Manual-Affäre und der Umgang mit dem Skandal zeigen, wie reformbedürftig die öffentlich-rechtlichen Sender sind. Die Rundfunk- und Fernsehräte sollten wissen, dass die Reform nicht mehr mit den derzeitigen Senderführungen ins Werk zu setzen ist. […] Es ist höchste Zeit, die Uhr steht auf 2 Minuten vor Zwölf. Hierfür tragen die Rundfunk- und Fernsehräte direkt und persönlich die Verantwortung.

Weiterlesen auf:
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/illusion-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/


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Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #201 am: 20. Februar 2019, 12:52 »
Wikipedia beschäftigt sich im Moment auch mit Frau Wehling und recherchiert.
Es wird Etikettenschwindel vermutet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Elisabeth_Wehling#Eventueller_Etikettenschwindel._Belege_fehlen!


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:41 von Bürger »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Duckmich

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #202 am: 20. Februar 2019, 13:01 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/nachdenkseiten.png

Nachdenkseiten, 20.02.2019

Wer den Zustand der ARD beschönigt, wird ihre Glaubwürdigkeit noch weiter beschädigen

Von Albrecht Müller

Zitat
In diesen Tagen ist eine Anleitung bekannt geworden, ein sogenanntes Framing Manual, das dem Führungspersonal und Mitarbeitern der ARD helfen soll, den Ruhm dieses Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken und zu verbreiten. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Ich bin trotz vieler Enttäuschungen der Meinung, dass es sinnvoll ist, am Öffentlich-rechtlichen Rundfunk festzuhalten. Aber ich halte den Zustand und die Performance, also die Leistung dieser Sendefamilie insgesamt für eine ziemliche Katastrophe. Auch im Vergleich zu früher. Es tut mir leid, dies feststellen zu müssen. Es tut mir vor allem leid für jene Kolleginnen und Kollegen bei der ARD und beim ZDF, die nach wie vor wunderschöne, unterhaltende und interessante, aufklärende Medienprodukte herstellen. […]

Da wird empfohlen, eine ARD zu verkaufen, die es so gar nicht gibt
[…]
Es gibt wunderbare Produkte der ARD – aufklärend, kritisch, unabhängig
[…]
Die heutige Bilanz der ARD rechtfertigt den von den Autoren des Manuals formulierten hehren moralischen Anspruch nicht. Dazu ein paar Beispiele:
[…]
Die ARD lässt sich unentwegt in Kampagnen der Meinungsbeeinflussung und damit der Entscheidungsbeeinflussung einbauen
[…]
Die ARD ist sehr viel anders, als es im Framing Manual zu beschreiben und zu propagieren vorgeschlagen wird. Sie ist kein unabhängiges Medium. Sie geht unkritisch mit der Politik und den großen Mächten um und befördert und betreibt Kampagnen.
[…]
Damit bin ich bei der Eingangsfrage: Erwirbt die ARD wieder die notwendige Glaubwürdigkeit, wenn sie ihre eigene Leistung beschönigt? Wenn sie Kampagnen betreibt und Selbstkritik unterlässt und Kritik von außen missachtet und niedermacht?
Vielleicht kann man mit Propaganda und der notwendigen Propagandaberatung durch Framing-Experten wie Frau Dr. Wehling die Kritik überlagern und totschlagen. Vielleicht. Aber eine demokratische und freiheitliche Lösung, die eines “freien Rundfunks”, der den Anspruch erhebt, unser “gemeinsamer Rundfunk” zu sein, wird das dann nicht. Dann wird die schlechte Performance durch ausgeklügelte Propaganda überlagert. Das war es dann. Und wenn die ARD diesen Weg geht, dann werden die wachesten und kritischsten Zeitgenossen diesen Weg nicht mitgehen. Dann werden auch so alte, eingefleischte Sympathisanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie die früheren ARD-Mitarbeiter Klinkhammer und Bräutigam und ich abtrünnig und keine Freunde dieses so gewordenen Systems mehr sein.

Weiterlesen auf:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=49466


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« Letzte Änderung: 22. Februar 2019, 10:05 von ChrisLPZ »
Jeder einzelne Mensch hat immer die Wahl, und keiner hat das Recht zu gehorchen. Jeder und jede von uns hat immer und überall die Wahl, sich auf die Seite der Ja-Sager und Mitläufer oder auf die Seite der Kämpferinnen und Kämpfer für Gerechtigkeit, Freiheit und Humanismus zu stellen.

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #203 am: 20. Februar 2019, 13:04 »
gmx.ch, 20.02.2019
"Framing-Manual": Gutachten der ARD löst heftige Debatte aus
Ein Gutachten der ARD sorgt für Diskussionen: In dem Text mit dem Titel "Framing Manual" hat eine Sprachwissenschaftlerin ausgearbeitet, wie die Sendeanstalt den Deutschen die Vorzüge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besser nahebringen kann. Kritiker sehen eine Anleitung zur Manipulation.
von Marie-Christine Fischer

weiterlesen unter
https://www.gmx.ch/magazine/politik/framing-manual-gutachten-ard-loest-heftige-debatte-33571658

augenscheinlich inhaltsgleich zu web.de von weiter oben
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg189203.html#msg189203
web.de, 19.02.2019
"Framing-Manual": Gutachten der ARD löst heftige Debatte aus
Ein Gutachten der ARD sorgt für Diskussionen: In dem Text mit dem Titel "Framing Manual" hat eine Sprachwissenschaftlerin ausgearbeitet, wie die Sendeanstalt den Deutschen die Vorzüge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besser nahebringen kann. Kritiker sehen eine Anleitung zur Manipulation.
von Marie-Christine Fischer
Zitat
Um ein Gutachten der ARD aus dem Jahr 2017 ist eine heftige Debatte entbrannt. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum "Framing Manual":

Was ist das "Framing Manual"?
[...]
Was sagen die Kritiker?
[...]
Was sagt die ARD?
[...]
Was sagt Elisabeth Wehling?
[...]

Verwendete Quellen:
Gutachten "Framing Manual" des "Berkley International Framing Institute"
"netzpolitik.org" vom 17. Februar 2018: "Wir veröffentlichen das Framing-Gutachten der ARD"
"Klarstellung zur aktuellen Debatte" von Elisabeth Wehling
dpa
"Spiegel Online" vom 18.2.2019: "Dokument der Angst"
"Welt" vom 11.2.2019: "Wie die ARD ihre Beitragszahler beeinflussen will"

weiterlesen unter
https://web.de/magazine/politik/framing-manual-gutachten-ard-loest-heftige-debatte-33571658


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 18:44 von Bürger »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline pinguin

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #204 am: 20. Februar 2019, 13:16 »
Direkt-Downlad bei fragdenstaat.de
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Sicherheitsabbild
https://web.archive.org/web/20190217213839/https://media.frag-den-staat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf

Ab Ende von Seite 62 des Framing Manuals lesen wir:
Zitat
Die Sachlage ist eine andere: Bürger, die sich nicht gemäß der demokratischen Vereinbarung am gemeinsamen Rundfunk ARD beteiligen, sind wortbrüchig oder auch illoyal. Sie liegen nicht nur den anderen auf der Tasche, täuschen und betrügen und genießen weiterhin uneingeschränkten Zugang zur gemein­samen medialen Infrastruktur ARD – sondern sie halten sich nicht an unsere demokratisch getroffenen und damit für alle verbindlichen Vereinbarungen und missachten den allgemeinen Willen des Volkes. Sie sind Beitragshinterzie­her, sie begehen Wortbruch, machen sich des Loyalitätsbruchs schuldig.

Das haut doch aber dem Fass den Boden aus?

Ok, keine Diskussion.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 22:18 von Bürger »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

faust

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #205 am: 20. Februar 2019, 13:44 »
... nein, keine Diskussion. Nicht über diese Leute. Aber eben auch nicht mehr MIT ihnen!

Sollte sich  NUN  auch noch herausstellen, dass die Strukturen in "unserem gemeinsamen freien" Intendantenstadel bereits so arg VERSIFFT  sind, dass eine Person mit - zurückhaltend formuliert - einem windigen Geschäftsmodell und einem erfundenen (??? - die Jungs von wikipedia werdens herausfinden) Institut mal schnell einen sechsstelligen Betrag "abgreifen" kann, dann gibt es nur noch eines:

+ ALLE Verantwortlichen verschwinden SOFORT von ihren Posten, auf Nimmerwiedersehen (... sie können ja gerne ein Institut für Sprachforschung gründen, Startkapital haben sie genug)

+ AUFLÖSUNG der bestehenden Strukturen - an einer  DEMOKRATISCHEN  NEUGRÜNDUNG  des Rundfunks nach den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts führt wohl kein Weg mehr vorbei !!!


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Offline Nichtgucker

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #206 am: 20. Februar 2019, 13:51 »
Die Lebenswirklichkeit bei der ARD und die Wunschvorstellungen des Bundesverfassungsgerichtes vom ÖRR klaffen weit auseinander ...



FOCUS, 20.02.19
Mitglied im MDR-Rundfunkrat
„Die sollen diesen Unsinn lassen“:
Linker kritisiert „Framing-Manual“ der ARD


Zitat
In der Debatte um das „Framing-Manual“ der ARD hat der Linken-Abgeordnete Stefan Gebhardt scharfe Töne gegen die ARD angeschlagen. Das Konzept sei „Unsinn“ und die Sendeanstalt solle sich besser darauf konzentrieren, vernünftige Inhalte zu liefern. ...

Der für Medien zuständige sachsen-anhaltische Staatskanzleichef und Kulturminister Rainer Robra (CDU) kritisierte die „Manual“-Empfehlung, „Fakten in moralische Frames“ einzubetten und warnte die ARD-Anstalten:  „Das Bundesverfassungsgericht hat gerade noch einmal hervorgehoben, dass Nachrichten und Meinungen streng und deutlich erkennbar voneinander getrennt werden sollen“, sagte Robra der Zeitung. Ein Kernproblem der Framing-Studie sei, „dass sie die öffentlich-rechtlichen Anstalten ermuntert, Fakten so zu darzustellen und einzubetten, dass unterschwellig redaktionell erwünschte Effekte eintreten“, so Robra. Beherzigte die ARD den Rat, verlasse sie den vom Gericht vorgegebenen Rahmen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Beitragsurteil betont, dass die dem „beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk obliegenden Aufgabe“ wachse, „durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen, die Fakten und Meinungen auseinanderhalten, die Wirklichkeit nicht verzerrt darzustellen“. ...

weiterlesen unter
https://www.focus.de/politik/deutschland/mitglied-im-mdr-rundfunkrat-die-sollen-diesen-unsinn-lassen-linker-kritisiert-framing-manual-der-ard_id_10346612.html


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Offline PersonX

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #207 am: 20. Februar 2019, 13:51 »
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Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Sicherheitsabbild
https://web.archive.org/web/20190217213839/https://media.frag-den-staat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf

Ab Ende von Seite 62 des Framing Manuals lesen wir:
Zitat
[...] sondern sie halten sich nicht an unsere demokratisch getroffenen und damit für alle verbindlichen Vereinbarungen [...]
Dazu etwas OT bitte nicht hier weiter vertiefen, sondern maximal nachdenken wie das Problem verbindlicher Vereinbarungen demokratisch verändert werden könnte.

Denn das Wahlsystem macht es möglich, dass schon eine Wahlbeteiligung von unter 74% dazu führt, dass eine Minderheit regiert. Schaut man sich die Wahlen zu den Landesparlamenten zur Zeit der Zustimmung an, dann wird sichtbar, dass die Wahlbeteiligung sehr wahrscheinlich überall -auch teils deutlich- unter 74% lag. Soweit ganz normal könnte man denken, das Problem dabei ist, wer sich nicht beteiligt -keine Wahl-, der hat keinen Einfluss in einer Demokratie. -> Das ist in Deutschland demokratisches Selbstverständnis. Es gibt aber auch keine Kontrollfunktion, welche verhindert, dass damit eine Minderheit regiert.

Die Zahlen zur Wahlbeteiligung sind öffentlich.

Die Folgen von übermäßigen Medienkonsum - Ein anderer Ansatz
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,13574.msg92732.html#msg92732

weitere Beiträge, welches das Problem der Wahlen verdeutlichen
ARD/ZDF Grundversorgung!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5475.msg130844.html#msg130844

Direktanmeldung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,15406.msg103685.html#msg103685

Widerspruch gegen Zwangsvollstreckung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,13301.msg92818.html#msg92818

Arglistige Täuschung?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,11648.msg78750.html#msg78750

"Lammert sieht Autorität des Rechtsstaats in Gefahr"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20105.msg130055.html#msg130055

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https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,14167.msg94883.html#msg94883

Abgewiesene Klage
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7907.msg57310.html#msg57310

Neue Medienkompetenz-Website für Lehrkräfte und Schüler von ARD ZDF DR
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20895.msg134749.html#msg134749

Staatsverträge und Landesrecht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,17189.msg113359.html#msg113359


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 22:24 von Bürger »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #208 am: 20. Februar 2019, 13:54 »
 @pinguin zitiert, ohne zu diskutieren, weil wir das in diesem Thread nicht auch noch integrieren können:
    Ab Ende von Seite 62 des Framing Manuals lesen wir:
       
Zitat
Die Sachlage ist eine andere: Bürger, die sich nicht gemäß der demokratischen
        Vereinbarung am gemeinsamen Rundfunk ARD beteiligen, sind wortbrüchig
        oder auch illoyal. Sie liegen nicht nur den anderen auf der Tasche, täuschen
        und betrügen und genießen weiterhin uneingeschränkten Zugang zur gemein­
        samen medialen Infrastruktur ARD – sondern sie halten sich nicht an unsere
        demokratisch getroffenen und damit für alle verbindlichen Vereinbarungen
        und missachten den allgemeinen Willen des Volkes. Sie sind Beitragshinterzie­
        her, sie begehen Wortbruch, machen sich des Loyalitätsbruchs schuldig.
@pinguin bedauert:  Das haut doch aber dem Faß den Boden aus? Ok, keine Diskussion.

Trost von @pedro: Diskussion eines derartigen Niveaus ist ohnehin unter unserer Intelligenz-Würde.
------------------------------------------------------------
Es steht sowieso schon auf der bereits im Thread angedeuteten juristischen Verwertungsliste (kommt in andere spezifischere Threads):
Schreiben an geliebte ARD-Anstalt: Wegen Beleidigung halte ich 2000 Euro Entschädigung plus Entschuldigung für angemessen. Bitte gutschreiben und also Rundfunkabgabe-Konto bitte ab sofort ruhend stellen.
Falls hierzu keine Bereitschaft, bitte begründet ablehnen inklusive ladungsfähiger Anschrift der Person, die die Verweigerung entschieden hat.
Bitte hier nicht ausweiten. Das war nur eingefügt, um uns alle gegenseitig zu kondititionen: 1...2 Wochen es diskutieren, aber sodann agieren!


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Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #209 am: 20. Februar 2019, 13:57 »
nachdenkseiten, 20.02.2019
Wer den Zustand der ARD beschönigt, wird ihre Glaubwürdigkeit noch weiter schädigen
[...]
weiterlesen unter
https://www.nachdenkseiten.de/?p=49466

Da liest man:
Zitat
Donnerwetter, kann man da nur sagen, in welcher Welt leben die Autoren dieser Studie und Empfehlung.

Albrecht Müller scheint, die Verantwortung für den Framing Manual, wenigstens teilweise, auf Frau Wehling schieben zu wollen. Gerade dagegen argumentiere ich weier oben in hiesigemThread unter
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg189212.html#msg189212

Die ARD beauftragte Frau Wehling, ihnen die Anwendung von Framing ihren Führungskräften beizubringen. Der Auftraggeber wusste schon vor dem Auftrag wenigstens ungefähr, was Framing bedeutet. Der Inhalt der zu propagierenden Floskeln ist nicht von Frau Wehling erfunden, die Floskeln sind nach Gusto des Auftragsgebers erstellt. Es ging dabei nicht um Wissenschaft, das Ergebnis sollte nicht "die Wahrheit" auf einem Framing Manual sein, sondern lediglich eine positive Wahrnehmung der ARD herbeiführen.

Hier muss man zwischen Methode (Framing) und konkretem Inhalt der Floskeln unterscheiden, und beide sind nach Wunsch des Auftraggebers mit dieser Anleitung den Führungskräften wenigstens nahegelegt.

Herrn Müllers Kritik an der ARD mag stimmen und sollte ernst genommen werden, aber hier geht es um etwas Anderes.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 22:25 von Bürger »