Autor Thema: Sind Zwangsgebühren für öffentliche Sender gerechtfertigt? (Wirtschaftswoche)  (Gelesen 514 mal)

Offline René

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Quelle: wiwo

Sind Zwangsgebühren für öffentliche Sender gerechtfertigt? (Wirtschaftswoche)

Andreas Freytag, Wirtschaftswoche, 11.01.2019

Zitat
Die öffentlich-rechtlichen Sender reagieren unangemessen auf berechtigte Kritik. Wenn sie Sport und Schlager den Privaten überließen, kämen sie mit weniger Zwangsgebühren aus.

Wer über die Feiertage Zeit zum Fernsehen hatte und ein gutes Programm erwartete, konnte nur enttäuscht werden. Die privaten Sender bieten naturgemäß und irgendwie verständlicherweise quotenträchtige Massenware. Leider bot auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ÖR) trotz der ewigen Bekenntnisse zur Qualität nicht viel mehr: Schlager- und Quizshows wechselten sich mit Regionalkrimis (von Skandinavien bis nach Tschechien, alles aus deutscher Produktion!) und endlosen Wintersportsendungen ab. (...)

Weiterlesen:
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/freytags-frage-sind-zwangsgebuehren-fuer-oeffentliche-sender-gerechtfertigt-/23843534-all.html


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Offline ope23

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Steht da "Zwangsgebühren"? "Zwangsgebühren"? In einer seriösen Wochenzeitschrift? Echt jetzt?  :o

Wie kommt so ein infamer Kampfbegriff, den ich nur von hier kenne, so plötzlich in ein großes Magazin rein?  :o

Ist das schon länger so oder doch ganz neu?


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Offline René

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Ich würde behaupten, dass es genau so ist! Hier ein Foto der Seite, auf der eindeutig "Zwangsgebühren" steht:



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« Letzte Änderung: 11. Januar 2019, 19:22 von DumbTV »

Offline pinguin

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Es darf daran erinnert werden, daß die Printmedien neben den audio-visuellen Medien Teil der Medien sind und es sich gemäß der europäischen wie nationalen Gleichbehandlungspflicht auch gehört, alle Unternehmen einer Branche gleich zu behandeln; was die einen nicht dürfen, dürfen folglich auch die anderen nicht.

Zudem kann es nicht hingenommen werden, daß die Printmedien, so sie nicht selber über audio-visuelle Medien verfügen, der Unternehmensgleichbehandlung wegen zur Finanzierung der audio-visuellen Medien zwangsherangezogen werden.

Freilich bleibt es allen Medienunternehmen unbenommen, die medialen Erzeugnisse ihrer audio-visuellen wie printmedialen Konkurrenz auf Grund eines selbst ausgelösten und staatlich nicht beeinflussten Bestellvorganges, bspw. via Abo, zu finanzieren.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

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