Autor Thema: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Dänemarks reduziert Programmangebot & Personal  (Gelesen 662 mal)

Offline linkER

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vau.net        19.09.2018

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Dänemarks reduziert Programmangebot und Personal
Ab 2019 wird das lineare Programmangebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Dänemark, Danmarks Radio (DR), von sechs auf drei TV-Programme und von acht auf fünf Radioprogramme gesenkt. Zeitgleich wird DR bis zu 400 Stellen streichen und auch die Strukturen von sieben auf fünf Direktorien verschlanken.
Zitat
Das neue Programmkonzept erfolgt auf Basis des neuen, ab 2019 geltenden öffentlich-rechtlichen Auftrages (DR’s Public Service Kontrakt 2019-2023). In Zukunft wird sich DR in seinem Programmangebot auf die Kerninhalte Gesellschaft und Kultur konzentrieren.
Zitat
Neben dem Abbau des linearen Angebots werden aber auch die IP-basierten Dienste umgebaut.
Weiterlesen auf :
https://www.vau.net/oeffentlich-rechtlich/content/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-daenemarks-reduziert-programmangebot



satnews.de        20.09.2018

Dänemark:
Danmarks Radio muss drei TV-Sender und drei DAB+-Radioprogramme einstellen

Bei Danmarks Radio (DR), dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Dänemark, werden Stellen und Programme gestrichen. In den kommenden zwei Jahren sollen durch die drastischen Spaßmaßnahmen bis zu 400 Arbeitsplätze wegfallen. Hintergründe sind eine Reform des bislang gebührenfinanzierten Rundfunks und eine politische Entscheidung, den Haushalt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks um 20 Prozent zu senken.
Weiterlesen auf :
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=8cc454971f7e24113139dbdd6f61ef7f




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radiowoche.de        20.09.2018

von Tom Sprenger
Budgetkürzungen: Dänischer Rundfunk stellt drei Hörfunkprogramme ein

Das öffentlich-rechtliche Danmarks Radio (DR) wird in den kommenden Jahren drei seiner aktuell acht Hörfunkprogramme einstellen. Betroffen sind die Digitalkanäle DR P6 Beat, DR P7 Mix und P8 Jazz, die alle 2011 gestartet wurden.
Zitat
Parallel stellt Dänemark das Finanzierungsmodell für seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk um und schafft das dänische Pendant zum Rundfunkbeitrag ab. Stattdessen wird DR künftig aus Steuermitteln finanziert, was wiederum durch eine Senkung der Steuerfreibeträge gegenfinanziert werden soll.
Weiterlesen auf :
http://www.radiowoche.de/budgetkuerzungen-daenischer-rundfunk-stellt-drei-hoerfunkprogramme-ein/




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radioszene.de        20.09.2018

von Jens F. Hofstadt
Dänisches Radio streicht Stellen und drei Radioprogramme

Derzeit bietet Danmarks Radio mit über 3.000 Mitarbeitern sechs TV-Kanäle und acht Radioprogramme an. Seit jedoch Rechtspopulisten Regierungsgewalt haben, versuchen sie, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Dänemarks klein zu halten.
Zitat
Ab 1. Januar 2019 ersetzt Steueraufkommen die bisherige Rundfunkabgabe. Derzeit zahlen die Dänen jährlich 339 Euro, von denen der größte Teil an den öffentlich-rechtlichen DR fließt. Nur ein kleiner Teil geht an die Privatstation TV2, da diese sich größtenteils aus Werbeeinnahmen finanziert.
Zitat
Danmarks Radio: Det nye DR
https://www.dr.dk/om-dr/detnyedr
Weiterlesen auf :
https://www.radioszene.de/125999/daenisches-radio-streicht-stellen-und-drei-radioprogramme.html



Siehe auch :
Dänemark schafft Rundfunkgebühr ab - .....
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28792.0

Dänemark: Frontalangriff auf Dänemarks Service public?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=27877.0

Besuch einer Delegation des dänischen Obersten Gerichtshofs beim BVerfG
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=27208.0

DAB+ : Wie der NDR kostbare Frequenzen verschwendet
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28592.0


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Offline rhadamanthys

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Von Dänen kann man was lernen.  :laugh:

Das sind kluge, zeitgemäße Entscheidungen, die die veränderten Seh- und Hörgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. BRAVO!

In Deutschland lässt der Wandel auf sich warten. Hier sieht es wie ein Kampf aus: Staat, Politiker, Behördenmitarbeiter, Rundfunk .. gegen die Bürger. - Ob das gut geht?

Aber mit Dänen kann man einen Staat machen.  :)


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rhadamanthys

Offline beat

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Schockschwerenot.
Wie soll das Leben jetzt weitergehen in Dänemark, mit reduzierter Demokratieabgabe?

Droht dort ein viertes Reich?

Oder kommt vorher die Rettung und gemäßigte Kräfte aus der politischen Mitte Dänemarks, reißen das Steuer herum und wenden diesen Wahnsinn ab? Schaffen jene in Dänemark den Kraftakt, diesen Anschlag auf den Rundfunk abzuwehren, um auch dort in Dänemark deutsche Verhältnisse zu schaffen?

Ich weiß nicht, ob die Dänen die Kurve noch kriegen, aber hier in Deutschland könnte sowas nicht passieren, denn hier wissen die Verantwortlichen um Malu Dreyer, Angela Merkel und Andrea Nahles:

Zitat
"Der Rundfunkbeitrag passt gut in dieses Land. Er ist genau genommen eine "Demokratie-Abgabe". Ein Beitrag für die Funktionsfähigkeit unseres Staatswesens und unserer Gesellschaft."

Und deshalb sind die 1,4 Millionen Zwangsvollstreckungen von Rundfunkgebühren pro Jahr und die Inhaftierung der Frau Baumert ein wertvoller Dienst an der Demokratie. Die dafür Verantwortlichen wie der Urheber des obigen Zitats WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn sowie die von ihm potegierten Polit-Eliten wie Malu Dreyer oder Andrea Nahles werden dafür reichlich entlohnt.

Vielleicht kommen die Dänen ja noch auf den rechten, den deutschen Weg, sonst siehts finster aus für Dänemark mit um 20% reduziertem Budget und nur noch drei Fernsehsendern und nur noch fünf (!) Direktorien.
Da gäbe es bald gar keinen Grund mehr für die geschrumpfte Mannschaft von Kadern, Direktoren, Chefradakteuren und Intendanten, die billigen Konferenzräume im Waldorf Astoria zu nutzen, um die aktuelle Strategie zum Erhalt der Demokratie zu besprechen.

Zu den billigsten Konferenzräumen für 80 Personen in Berlin siehe auch dieses Thema:

Kostenbewusste" Hauptversammlung - RBB lädt die ARD ins „Waldorf Astoria
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28691.msg180589.html#msg180589


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« Letzte Änderung: 23. September 2018, 20:48 von Bürger »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Offline Winkelmann

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Die Zukunft schon heute.

Die Linke ist im Selbstzerstörungsmodus, die Illusionen zerplatzen. Wir haben eine SPD mit einem riesigen Verlags und Medienapparat, die aber nicht mehr gewählt wird, da sie seit Jahren gegen Wählerwille und die eigenen Mitglieder arbeitet.

Wenn erstmal die nächste Finanzkrise zuschlägt, dann ist Game Over!
Dann sind die Pensionen futsch, und höhere Beiträge politisch unmöglich.


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« Letzte Änderung: 23. September 2018, 20:45 von Bürger »

Offline tokiomotel

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Nö wieso, dann steht immer noch Mutti Angie im Rollator bereit und rettet nun das verbliebene Europa anstatt nur bisher das popelige Hellas-Land mit ein paar lächerlich deutschen Peanuts. Hellas könnte immer noch so symphatisch sein...


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« Letzte Änderung: 23. September 2018, 20:59 von tokiomotel »
Schrei nach Gerechtigkeit

Offline linkER

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Telepolis        24.09.2018

Peter Mühlbauer
Dänemark streicht Hälfte der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender

Ein halbes Jahr nach der Abschaffung der Rundfunkgebühr hat DR sein Sparprogramm vorgelegt
Zitat
Im März schaffte die liberalkonservative Regierung in Dänemark unter dem Druck der sie stützenden Dansk Folkeparti die Rundfunkgebühren ab und beschloss, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zukünftig mit Steuern aus dem allgemeinen Haushalt zu finanzieren, deren Höhe vom Einkommen abhängt.
Zitat
Im Zuge dieser Umstellung verpflichtete man Danmarks Radio (DR) dazu, seine bislang 420 Millionen Kronen jährlich umfassenden Ausgaben um ein Fünftel zu kürzen. Nun hat die DR-Generaldirektorin Rørbye Rønn einen Plan vorgelegt, wie sie diese Sparauflage konkret umsetzen will. "Statt mit dem Rasenmäher das gesamte Budget gleichmäßig zu kappen", hat sie ihren Worten nach "versucht zu priorisieren". Im Ergebnis heißt dass, dass ein Teil der Sport-, Unterhaltungs- und Lifestyle-Sendungen wegfällt. Die Leitlinien für diese Entscheidung hatte dem DR die Politik vorgegeben, als sie in den Programmrichtlinien 2019 bis 2023 festschrieb, der öffentlich-rechtliche Rundfunk solle sich auf Inhalte konzentrieren, die private Anbieter nicht liefern.
Zitat
Dänemark ist nicht das einzige europäische Land, das seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Steuern finanziert:
Auch in Spanien, Portugal, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und Ungarn müssen die Bürger keine gesonderten Rundfunkgebühren bezahlen. Wo Rundfunkgebühren erhoben werden, geschieht das meist geräteabhängig: Zum Beispiel in Großbritannien mit seinen BBC-Lizenzen oder in Schweden - dem Land, mit dem Dänemark bis zum Ende der Kalmarer Union vereint war, und zu dem es sich zunehmend als Gegensatz begreift, wie dieser Fernsehsketch illustriert. 2014 wollte der Schwedische Rundfunk die geräteabhängigen Gebühren in Höhe von umgerechnet 19,85 Euro auf Computer und Smartphones ausdehnen, scheiterte damit aber vor dem obersten Verwaltungsgericht.
Weiterlesen auf :
https://www.heise.de/tp/features/Daenemark-streicht-Haelfte-der-oeffentlich-rechtlichen-Fernsehsender-4170950.html


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« Letzte Änderung: 24. September 2018, 17:34 von Bürger »

Offline faust

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... die Kernaussage, der entscheidende Trumpf dieses Vorganges, ist:

Jetzt kann sich keiner mehr hinstellen und erklären, es wäre (aus was für Gründen auch immer) nicht möglich, den Rundfunk umzubauen  (#) (#) (#).

Doch, ist es. In einer gestandenen europäischen Demokratie.


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Offline Bürger

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Bitte mal alle genau hinschauen ;)

Zitat
Im Zuge dieser Umstellung verpflichtete man Danmarks Radio (DR) dazu, seine bislang
420 Millionen Kronen*** jährlich umfassenden Ausgaben um ein Fünftel zu kürzen
.
Quelle: oben verlinkter Artikel unter
https://www.heise.de/tp/features/Daenemark-streicht-Haelfte-der-oeffentlich-rechtlichen-Fernsehsender-4170950.html

***gemeint sein sollen augenscheinlich Euro statt Kronen - siehe zwischenzeitliche Rechercheergebnisse im zweiten Teil des Beitrags.

Bisheriger Jahresetat 420 Mio Euro - nicht mal eine halbe Milliarde.

Und der deutsche sog. "öffentlich-rechtliche Rundfunk" jammert bei über 8 (ACHT!!!) Milliarden Euro Jahresetat schon über jede auch nur vageste Andeutung einer etwaigen Kürzung im Umfang dessen, womit der dänische Rundfunk jährlich auskommt und bislang augenscheinlich "demokratierettend" genug war - und beschwört seinen eigenen Untergang herauf ::)

Umrechnung Dänische Krone / Euro
https://www.waehrungsrechner-euro.com/euro-d%C3%A4nische-kronen
Zitat
1 Euro = 7,46 Dänischen Kronen
Zitat
1 Dänische Krone = 0,13 Euro
ergo:
420.000.000 Dänische Kronen = 56.309.232 Euro
also gerade mal ~56 Mio Euro Jahresetat?!?

Siehe Rechercheergebnisse/ Korrektur im zweiten Teil des Beitrags.

Mit Verlaub, aber wenn das wirklich stimmen sollte...
...dann sind ARD-ZDF-GEZ nicht mehr nur größenwahnsinnig.


Weitere Infos zu
Danmarks Radio (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Danmarks_Radio
Zitat
Danmarks Radio (DR) ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Dänemark. Obgleich im Alltag weiterhin oft die Bezeichnung „Danmarks Radio“ verwendet wird, bezeichnet sich das Unternehmen selbst ausschließlich als „DR“ und ist auch nur so im Unternehmensregister eingetragen.
Gesendet wird hauptsächlich auf Dänisch. Einmal in der Woche wird eine Sendung auf Grönländisch und auf Färöisch ausgestrahlt.




Edit "Bürger" - zwischenzeitliche Recherchen deuten auf
3,2 Milliarden (Kronen? Lira? Äpfel?) Jahresbudget... ???
https://www.dr.dk/nyheder/indland/ny-rapport-saadan-bliver-pengene-brugt-i-dr
mit Google Übersetzer:
DR, 11.01.2018
Neuer Bericht: Wie wird das Geld in DR ausgegeben?
Zum ersten Mal haben wir eine echte Grundlage, um die Wirtschaft der DR zu diskutieren, sagt Medienkommentator.
https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=da&u=https://www.dr.dk/nyheder/indland/ny-rapport-saadan-bliver-pengene-brugt-i-dr&prev=search
Zitat
Es zeigt auch, dass DR sich auf die großen Städte konzentrieren wird und nicht die Dänen erreichen wird, wenn die Distrikte schließen - und es zeigt, dass der Großteil des DR-Budgets - 3,2 Milliarden - für Produktion und Kauf von Programmen verwendet wird und Inhalt zu den Dänen.

Also was jetzt? ???

Wobei selbst bei 3,2 Milliarden Dänische Kronen mit o.g. Wechselkurs
Zitat
1 Euro = 7,46 Dänischen Kronen
Zitat
1 Dänische Krone = 0,13 Euro
3.200.000.000 Dänische Kronen = 416.000.000 Euro herauskommen.

Aha - scheint also oben "nur" eine falsche Angabe der Währung zu sein, d.h. es soll wohl ein Jahres-Etat von umgerechnet ~420 Mio Euro - und nicht Kronen - gemeint sein.

Aber auch da gilt (ich zitiere von oben)
Zitat
Und der deutsche sog. "öffentlich-rechtliche Rundfunk" jammert bei über 8 (ACHT!!!) Milliarden Euro Jahresetat schon über jede auch nur vageste Andeutung einer etwaigen Kürzung im Umfang dessen, womit der dänische Rundfunk jährlich auskommt und bislang augenscheinlich "demokratierettend" genug war - und beschwört seinen eigenen Untergang herauf ::)

> Wer kann heise/ Telepolis auf diesen augenscheinlichen Währungs-Fehler hinweisen?
...und gleichzeitig noch auf den Fakt, dass Danmarks Radio (DR) somit immernoch ein um ~95%(!!!) geringeres Budget hat als ARD-ZDF-GEZ!!!
oder anders ausgedrückt:
...dass das Jahres-Budget von ARD-ZDF-GEZ 2000%(!!!) des Jahres-Budgets von Danmarks Radio (DR) beträgt.
Danke ;)


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« Letzte Änderung: 25. September 2018, 00:37 von Bürger »
Schnelleinstieg | Ablauf | FAQ-Lite | Gutachten
Der "Rundfunkbeitrag" - Vielfach. Unsozial. Verfassungswidrig.
ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!
Klagegründe/ Argumente/ Vorgehen nach BVerwG März und Juni 2016 [Sammelthread]

Online Uwe

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Quelle Logo: https://www.djv.de/storage/template/img/logo.jpg
Finanzierung
Hände weg vom Rundfunkbeitrag


Quelle: DJV 25.09.2018


Zitat
Der Deutsche Journalisten-Verband sieht in der aktuellen Entwicklung beim dänischen Rundfunk ein „Alarmsignal für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch in Deutschland“, wie DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall betont.

„Es ist bitter, dass zahlreiche Rundfunkjournalisten in Dänemark arbeitslos werden“, erklärt der DJV-Vorsitzende. „Ihre Arbeitsplätze fallen der rundfunkfeindlichen Ideologie der Rechtspopulisten zum Opfer, die die Abschaffung der Rundfunkgebühr politisch durchgeboxt haben.“

weiterlesen auf:
https://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-download/pressemitteilungen/detail/article/haende-weg-vom-rundfunkbeitrag.html


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Offline PersonX

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Eine Ideologie, wahrscheinlich verknüpft mit Vernunft. Ob diese von rechts, links oder der Mitte kommt ist egal, wenn die Bevölkerung das entsprechend will.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Aber einem Herrn Überall - dem Vernehmen nach ja auch über gute Beziehungen zum "öffentlich-rechtlichen" Rundfunk dieses Landes verfügend - ist so etwas selbstredend nicht egal. Bei Geld hört der Spass schließlich auf. Und Rechtspopulisten - das kommt dem Herrn nur bestens zupass. Wenn Rechtspopulisten stattdessen dem Land einen "öffentlich-rechtlichen" Rundfunk der Größenordnung wie hierzulande verordnen würden - also die weltweit teuerste Spielart - fände der Herr Überall die garantiert viel sympathischer.


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« Letzte Änderung: 26. September 2018, 16:25 von Bürger »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Offline Bodi

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Der DJV ist eine Interessenvertretung, was soll dieser auch anderes sagen.

Das eigentliche Problem in Deutschland ist die enge Verzahnung von Rundfunkanstalten, Politik und dem Verfassungsgericht.
Die Bevölkerung wird nicht gefragt. Selbst wenn die AfD eine absolute Mehrheit bekäme, so würden sich die Rundfunkanstalten auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes ("Bestands- und Entwicklungsgarantie") berufen. Kürzungen sind damit ausgeschlossen, es  ließe sich nur die Art der Finanzierung ändern. Eine Schrumpfkur käme einer Revolution gleich.


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« Letzte Änderung: 26. September 2018, 11:11 von Uwe »

Tags: dänemark