Autor Thema: Soll der neue Intendant bei Radio Bremen von außen kommen?  (Gelesen 128 mal)

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weser-kurier.de        22.09.2018

Kommentar über Radio Bremen
von Florian Schwiegershausen

Soll der neue Intendant bei Radio Bremen von außen kommen?

Radio Bremen braucht ab August 2019 einen neuen Intendanten. Warum der Sender dieses Mal auf die Tradition verzichten kann, einen neuen Chef von außen zu holen, kommentiert Florian Schwiegershausen.
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Im Rundfunkrat hatte man bis zum Schluss gehofft, dass Metzger sich vielleicht doch fürs Weitermachen entscheidet. Das Votum hätte er dort gehabt. Eine ganze fünfjährige Amtszeit wäre es für den dann 63-Jährigen sowieso nicht mehr gewesen. Denn eine Sache, nach der man im öffentlich-rechtlichen Sendebetrieb garantiert die Uhr stellen kann, ist das Pensionseintrittsalter.
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Seinem Nachfolger hinterlässt er ein trimedial gut aufgestelltes Haus. Der Ausbau und die Vernetzung von TV, Radio und Online fiel in seine Ära. Das Online-Angebot ging den norddeutschen Zeitungsverlegern sogar zu weit. Es war ihnen zu presseähnlich, weshalb sie klagten. Der im Juni beschlossene Telemedienauftrag wird aber regeln, was ARD und ZDF in Zukunft dürfen. Ansonsten galt wie schon vor Metzgers Zeit der Grundsatz des kleinsten ARD-Senders, dass die begrenzten finanziellen Möglichkeiten durch Kreativität wettgemacht werden.
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Innerhalb des Senders kann sich Brigitta Nickelsen Chancen ausrechnen. Sie ist seit 2010 Betriebsdirektorin. So, wie sie ihre Karriere vorangetrieben hat, dafür gibt es auf dem Flurfunk von Radio Bremen sowohl Worte des Respekts als auch des Missfallens.
Zitat
Auch Jan Weyrauch wäre ein Kandidat. Der 50-Jährige ist seit 2011 Programmdirektor in der kleinsten ARD-Anstalt. Dass er Jugendwellen neu erfindet, ist Teil seines Berufslebens: Erst in Berlin beim heutigen RBB, dann beim Hessischen Rundfunk, und in der Hansestadt schließlich mit der Jugendwelle Bremen Next.
Zitat
Bei Radio Bremen war es die letzten Jahrzehnte Tradition, dass die Intendanten von einem anderen Sender kamen. Metzger war zuletzt beim ZDF Leiter des Heute-Journals. Seine drei Vorgänger kamen vom NDR. Bei ARD, ZDF und Deutschlandradio gibt es nun genug Kandidaten in der zweiten Reihe, die durchaus geeignet wären. Von dort werden garantiert Bewerbungen kommen. Schließlich hat sich nicht nur in der ARD herumgesprochen, dass der Radio-Bremen-Intendant als Chef von 218 festen Mitarbeitern ein Jahresgehalt von mehr als 250?000 Euro bekommt.
Weiterlesen auf :
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-soll-der-neue-intendant-bei-radio-bremen-von-aussen-kommen-_arid,1770375.html



Siehe auch :
Metzger will 2019 als Intendant von Radio Bremen aufhören
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28724.0

Urteil zum R.Beitrag: Radio Bremen könnten ab 2020 jährlich über 1 Mio.€ fehlen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28193.0

OVG Bremen 1 LB 55/17 20.3.18 > Mandat. Verw.-träger ohne gesetzl. Grundlage
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28102.0


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Offline tokiomotel

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Re: Soll der neue Intendant bei Radio Bremen von außen kommen?
« Antwort #1 am: 23. September 2018, 14:32 »
Zitat
Eine ganze fünfjährige Amtszeit wäre es für den dann 63-Jährigen sowieso nicht mehr gewesen.
Zitat
Metzger wählt nun die Pension mit 63.

Klar, mit 63 ist er auf seinem bequemen Bürostuhl völlig verständlich ganz und gar körperlich abgewirtschaftet und hat seinen vorzeitigen Ruhestand vollkommen zurecht redlich verdient.  ::)  Dafür rackern dann andere mitunter weit über 63 auch weiterhin auf dem Bau und erarbeiten gezwungenermaßen fleißig seine Rundfunkpensionzusatzrente in anormalen Dimensionen. Im übrigen bedarf es keinen neuen Intendanten für RB, RB gehört in den NDR eingebunden. Analog der Freien Hansestadt Hamburg. Radio Bremen ist nur noch eine Schande.


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« Letzte Änderung: 23. September 2018, 14:41 von tokiomotel »
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Tags: bremen