Autor Thema: Das Hoff zum Sonntag: Die ÖR als Werbe-Plattform für Facebook  (Gelesen 579 mal)

Offline ChrisLPZ

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DWDL, 29.04.2018

Das Hoff zum Sonntag
Die Öffentlich-Rechtlichen als Werbe-Plattform für Facebook?

Wenn im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Markenname fällt, müssen zwangsläufig auch die Konkurrenten erwähnt werden. Nur bei Facebook ist das nicht so. Damit macht man Werbung für einen Monopolisten und festigt dessen Position sogar noch, meint Hans Hoff.

Von Hans Hoff 

Zitat
Wenn ich als Gast in irgendeinem öffentlich-rechtlichen Magazin Coca-Cola sage, grätscht mir garantiert der Moderator dazwischen und teilt mit: "Es gibt natürlich auch noch Pepsi-, Afri- und Fritz-Cola." Wenn ich dann noch behaupte, ich kaufte meine Coca Cola am liebsten bei Edeka, setzt mir der alerte Ö-R-Knecht garantiert noch ein "Es gibt natürlich auch noch Rewe und Penny und Aldi und Lidl" nach. In der "Lindenstraße" sind erst gar keine Produkte zu sehen, die man aus den Supermarktregalen kennen könnte, weil so etwas ja als Schleichwerbung gewertet werden könnte. […]

"Das gilt für quasi für alle auf dem Markt befindlichen Produkthersteller und ihre Dienstleistungsanbieter", diagnostizierte Schmickler: "Nur für Facebook nicht." Da komme nie etwas hinterher. "In jeder Talk-Show, in jeder Aktuellen Stunde, in jedem Brennpunkt, überall werden Sie im Laufe der Sendung mehrmals darauf hingewiesen, dass Sie anschließend noch bei Facebook kommentieren und weiter diskutieren können" [...]

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https://www.dwdl.de/hoffzumsonntag/66687/die_ffentlichrechtlichen_als_werbeplattform_fr_facebook/


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« Letzte Änderung: 29. April 2018, 20:40 von DumbTV »

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Re: Das Hoff zum Sonntag: Die ÖR als Werbe-Plattform für Facebook
« Antwort #1 am: 29. April 2018, 20:17 »
In der Tat - unter diesem Gesichtspunkt hatte ich das noch gar nicht gesehen - aber es stimmt natürlich:
Eigentlich unzulässige Schleichwerbung.

Wahrscheinlich sollte mal eine breit angelegte Beschwerde- bzw. Anzeigefront über ARD-ZDF-GEZ gezogen werden, ob dieser penetranten und eigentlich unzulässigen "Schleichwerbung".

Das wäre mglw. "hübscher" bzw. effektiver, als sich lediglich darüber zu beschweren, dass ARD-ZDF-GEZ auf "facebook" - und auch youtube - ihr Unwesen treiben.

Doch eigentlich gehört das wohl eher ins Portfolio der Programmbeschwerden von z.B.
Standige Publikumskonferenz e.V.
http://publikumskonferenz.de/forum/
https://publikumskonferenz.de/blog/
denn Nicht-Nutzer bekommen davon ja i.d.R. gar nichts mit.


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Zitat
"In jeder Talk-Show, in jeder Aktuellen Stunde, in jedem Brennpunkt, überall werden Sie im Laufe der Sendung mehrmals darauf hingewiesen, dass Sie anschließend noch bei Facebook kommentieren und weiter diskutieren können", führte er fort und bewertete das Geschehen angesichts der jüngsten Skandale auch noch. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Werbe-Plattform für den flächendeckenden Datendiebstahl und die Hehler der fetten Beute auf dem Schwarzmarkt der Informations-Verwertung."

Facebook-Wars (1): Social-Media als Kampf-Roboter
Fabian Nicolay / Kommunikationsdesigner
Zitat
Das wirtschaftliche Potenzial von Nutzerdaten ist im Zusammenspiel mit der Innovation der Künstlichen Intelligenz das Material, aus dem Datenschutz-Albträume gewoben werden.


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Presseportal     11.05.2018

WDR Westdeutscher Rundfunk
WDR Programmschwerpunkt zu Sozialen Medien und Datenschutz: Fake News, Algorithmen und die Macht von Facebook

Das Netz ist ohne soziale Medien heute kaum vorstellbar. Milliarden Menschen nutzen Facebook und andere Plattformen, um sich mit Freunden zu verabreden, sich über aktuelle Themen zu informieren und darüber zu diskutieren. Doch der jüngste Facebook-Skandal und ein neues Datenschutzgesetz verunsichern viele Menschen. Der WDR blickt in einem Programmschwerpunkt im Fernsehen, im Radio und Online auf das komplexe Thema und erklärt das Wichtigste kompakt und verständlich.
Zitat
Das Wissensmagazin "Quarks" zeigt in der Sendung am 15. Mai (21.15 Uhr, WDR Fernsehen), wie Konzerne Nutzerdaten sammeln, was Algorithmen damit machen können und wie Facebook damit Geld verdient. Das Betriebsgeheimnis, das Facebook hütet, ist der sogenannte Newsfeed-Algorithmus: ein Programm, das bestimmt, welche Inhalte jeder Nutzer auf der Plattform sieht. Das Ziel des Algorithmus ist, dass Nutzer möglichst viel Zeit bei Facebook verbringen. WDR Netz-Reporter Dennis Horn lässt sich vom Chef-Entwickler des Facebook-Newsfeeds erklären, wie das genau funktioniert.
Zitat
Unter dem Titel "Digitale Datensammlungen, werden wir gruselig gläsern oder praktisch vernetzt?" beschäftigt sich am 16. Mai das WDR 5 Wissensmagazin Leonardo mit Datenschutz im Netz. Gemeinsam mit Experten von netzpolitik.org können Hörerinnen und Hörer zwischen 15.30 und 16.00 Uhr bei "Wissen im Gespräch" diskutieren. Am 25. Mai ist WDR-Netzexperte Jörg Schieb zu Gast in der Sendung. Er spricht mit Anrufern über das Thema: "Endlich Datenschutz für Alle oder schon zu viel? - Was bedeutet die Entwicklung für mich als Nutzer?"
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https://www.presseportal.de/pm/7899/3941311


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