Autor Thema: „Für eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik“  (Gelesen 365 mal)

Offline ChrisLPZ

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Medienpolitik.net, 03.01.2018

„Für eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik“

Antworten vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, vom Verband Deutscher Lokalzeitungen, vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft, vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, der Allianz Deutscher Produzenten und dem Bundesverband Regie

Zitat
Zu den wichtigsten medienpolitischen Themen, die die Medienbranche bewegt, gehört „eine klare Haltung für eine wettbewerbsorientierte Wirtschaftspolitik und funktionierende Werbemärkte“, wie es Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW, formuliert. Dazu zählen Regelungen, die einen fairen Wettbewerb zwischen Plattformen sowie Intermediären und klassischen Medienanbietern im Internet garantieren. Ebenso wird ein besserer Schutz des Urheberrechts sowie der wirtschaftlichen Interessen der Contentanbieter gegenüber Plattformen gefordert. Auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur und ein sinnvoller, die Geschäftsmodelle der Unternehmen berücksichtigender Schutz von Daten wird gefordert. Auch hier werden von der EU Entscheidungen bei der Umsetzung des digitalen Binnenmarktes verlangt, die nicht Innovationen der Medienwirtschaft torpedieren. Den Printverlagen sind kostenlose Angebote, vor allem von öffentlich-rechtlichen Sendern, ein Dorn im Auge. Hier hoffen sie auf Regeln im Rundfunkstaatsvertrag, die auch ihre Interessen berücksichtigen.

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer
[…] Ohne attraktive Bezahlangebote hat die Presse insgesamt keine Zukunft. Es ist daher die zentrale Aufgabe der Verlage, spannende journalistische Onlineprodukte und einfache Bezahlsysteme zu entwickeln. Aber das schönste Bezahlmodell nützt nichts, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den selben App-Stores oder auf seinen Internetseiten presseähnliche Produkte verschenkt. Die zunehmende mobile Nutzung digitaler Textdienste der Rundfunkanstalten verstärkt den direkten Wettbewerb und damit die Beeinträchtigung der Erlösmöglichkeiten nicht nur für digitale Angebote der Presseverlage, sondern gerade auch für die gedruckte Presse. Wir brauchen keine öffentlich-rechtliche Presse, egal ob gedruckt oder digital, egal ob sendungsbezogen oder nicht.
Nach wie vor treten auch die Kommunen und Betriebe der öffentlichen Hand mit ihren Informationsangeboten zunehmend in Konkurrenz zu den Angeboten der Zeitungsverlage  […]

Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Prof. Dr. Christoph Fiedler, VDZ-Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik
[…] Ein Nein zu jeder öffentlich-rechtlichen Presse
Das geltende Verbot presseähnlicher nichtsendungsbezogener Internetangebote von ARD und ZDF ist hilfreich, lässt aber noch Umgehungsmöglichkeiten. Es sollte deshalb in einem Sinne verbessert werden, der die Unterscheidbarkeit öffentlich-rechtlicher Telemedien von digitalen Presseangeboten effektiv sichert. Dafür ist es insbesondere erforderlich, dass eine öffentlich-rechtliche digitale Zeitung oder Zeitschrift auch dann unzulässig bleibt, wenn sie alle ihre im Übrigen pressemäßigen Einzelartikel als sendungsbezogen kennzeichnet.[…]

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer
[…]

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom), Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer
[…]

Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO), Alfred Holighaus, Präsident
[…]

Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, Alexander Thies, Vorstandsvorsitzender
[…]

Bundesverband Regie e.V., Dr. Jürgen Kasten, Geschäftsführer
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.medienpolitik.net/2018/01/medienwirtschaft-fuer-eine-wettbewerbsorientierte-wirtschaftspolitik/

Link korrigiert. Danke an User drone für den Hinweis


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« Letzte Änderung: 03. Januar 2018, 22:58 von ChrisLPZ »

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