Autor Thema: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“  (Gelesen 1354 mal)

Offline ChrisLPZ

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Neue Osnabrücker Zeitung, 22.12.2017

Lutz Marmor im Interview
NDR-Intendant: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“

Ein Tatort weniger im Winter, dafür einer im Sommer – das ist ein Vorschlag von NDR-Intendant Lutz Marmor zur Änderung des Sendeangebots. Im Interview spricht er auch über die Notwendigkeit des Rundfunkbeitrags und den Streit mit den privaten Verlegern.

Von Ralf Geisenhanslüke 

Zitat
Herr Marmor, hat das lineare Fernsehen noch eine Zukunft? Immer mehr junge Menschen verzichten auf den Fernseher und laden sich ihre Lieblingsfilme und -serien von den Streaming-Portalen herunter. Ängstigt Sie das als Intendant?
Angst ist kein guter Ratgeber. Wir müssen die Entwicklung ernst nehmen. […]

Sind elf Fernsehsender, 64 Hörfunkprogramme, 16 Orchester und acht Chöre noch zeitgemäß?
Ich finde schon. […]

Wenn immer weniger Menschen ARD- und ZDF-Programme konsumieren – worin besteht dann noch die Daseinsberechtigung?
Wir sind informationsgeprägt, wir sind regional verankert. Wir bieten Kultur. […]

Glauben Sie, dass die Bundesbürger in 20 Jahren noch Rundfunkbeiträge zahlen – und falls ja, warum?
Der Rundfunkbeitrag ist auch so etwas wie ein solidarischer Akt. Für unter 60 Cent am Tag nutzen die Menschen Radio, Fernsehen und Online. Wer das nicht zahlen kann, wird befreit. […]

Würde es nicht reichen, das ZDF als nationalen Sender zu betreiben und die ARD für die Regionalprogramme zu nutzen?
Das wäre ja ein Verlust an publizistischer Vielfalt. […]

Der Wettbewerb mit den Privaten wäre dann nicht gegeben?
Weniger Vielfalt wäre weniger Wettbewerb. […]

Welche alten Zöpfe müssen irgendwann unweigerlich abgeschnitten werden?
Warum haben wir im Sommer zehn Wochen keinen neuen Tatort? Man könnte ja einen im Sommer machen, dafür einen weniger im Winter. […]

Mit den deutschen Verlegern liegen die öffentlich-rechtlichen Sender eher im Clinch, weil sie gebührenfinanziert das Internet beackern. Warum müssen das Sender machen?
Wir wollen wirklich nicht den Verlagen schaden. […]

Weiterlesen auf:
https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/996843/ndr-intendant-man-koennte-einen-tatort-im-sommer-machen


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 10:02 von ChrisLPZ »

Offline unGEZahlt

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #1 am: 22. Dezember 2017, 09:51 »
Das Interview selbst erreicht ja noch nicht einmal das "...ich liebe doch alle.....alle Menschen.."-Niveau.


Aber:
Es ist eine Abstimmung dabei ( ca. auf Mitte der Seite ).

( https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/996843/ndr-intendant-man-koennte-einen-tatort-im-sommer-machen )

Wie wichtig ist Ihnen der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

Auswahlmöglichkeiten:

Sehr wichtig....           oder         Ich könnte darauf verzichten.

Markus


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 09:58 von unGEZahlt »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, dann sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline volkuhl

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #2 am: 22. Dezember 2017, 10:30 »
Das Interview selbst erreicht ja noch nicht einmal das "...ich liebe doch alle.....alle Menschen.."-Niveau.
...

Die Tatsache, dass zunehmend solche mitleiderregenden Artikel erscheinen, mit immer den gleichen hohlen Phrasen, zeigt deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind!



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Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #3 am: 22. Dezember 2017, 10:37 »
Wie kann man dort einen Kommentar hinterlassen, muss man sich da registrieren?


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 21:03 von DumbTV »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline ChrisLPZ

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2017, 10:58 »

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Neue Osnabrücker Zeitung, 22.12.2017

NDR-Intendant gegen Regionalisierung
Umbau der ARD wäre „Verlust von publizistischer Vielfalt“

In der Debatte um den Rundfunkbeitrag betont NDR-Intendant Lutz Marmor im Interview mit unserer Redaktion, dieser sei ein „solidarischer Akt“. Vorschlägen, die ARD-Anstalten zu rein regionalen Sendern umzubauen, erteilte er eine Absage: „Das wäre ein Verlust an publizistischer Vielfalt.“ Zudem könnte er sich vorstellen, künftig auch im Sommer einen Tatort auszustrahlen.

Von Ralf Geisenhanslüke 

Zitat
Vor allem bei jüngeren Menschen verliert das lineare Fernsehen, also das klassische Fernsehprogramm der öffentlich-rechtlichen und auch der privaten TV-Sender, immer mehr an Bedeutung. Die Daseinsberechtigung von ARD und ZDF berühre dies jedoch nicht, ist NDR-Intendant Lutz Marmor überzeugt […]

Marmor kündigt „moderate Finanzbedarfs-Anmeldung“ an
Der Spardruck steigt aber auch bei den beitragsfinanzierten Sendern. „Wir haben in der Vergangenheit deutlich gespart. Da war der NDR einer der ersten ARD-Sender“, betonte Marmor. […]

KEF-Vorsitzener: Mehrheiten für Beitragsanpassung schwerer zu organisieren *
Der Vorsitzende der […] KEF […]: Die Mehrheiten in den Landesparlamenten für eine Beitragsanpassung sind nicht mehr so leicht zu organisieren.“ Fischer-Heidlberger pochte aber auch auf die Unabhängigkeit der Kommission: „Wir können uns von der Politik keine Vorgaben machen lassen, zum Beispiel den Beitrag stabil zu halten oder nur in Maßen anzupassen.“ […]

Dreyer will Beitragserhöhung begrenzen **
Neue Belastungen beim Rundfunkbeitrag ab 2020 will die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) vermeiden. […]

Weiterlesen auf:
https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/996807/umbau-der-ard-waere-verlust-von-publizistischer-vielfalt

Um eine Doppeldiskussion zu vermeiden die beiden Themen in den vorhandenen Threads (weiter-) diskutieren.

* KEF-Vorsitzender: „Man kann auch nicht willkürlich sparen“
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25679.msg162222.html#msg162222

** Dreyer will Erhöhung des Rundfunkbeitrags begrenzen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25680.msg162223.html#msg162223


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 14:48 von DumbTV »

Offline ChrisLPZ

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #5 am: 22. Dezember 2017, 15:49 »

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Finanznachrichten.de, 22.12.2017

NOZ: NDR-Intendant: Rundfunkbeitrag ist ein "solidarischer Akt"


Zitat
Osnabrück (ots) - NDR-Intendant: Rundfunkbeitrag ist ein "solidarischer Akt"

Marmor gegen Regionalisierung der ARD: "Verlust an publizistischer Vielfalt"

Osnabrück. In der Debatte um den Rundfunkbeitrag positioniert sich NDR-Intendant Lutz Marmor klar, dieser sei ein "solidarischer Akt", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Das Prinzip eines starken öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei nicht überholt, denn nur so könne allen Menschen der Zugang zu Informationen, aber auch zu Angeboten wie der Fußball-WM oder den Olympischen Spielen ermöglicht werden - zu einem "überschaubaren Preis", weil ihn alle zahlen, betonte Marmor. […]

Weiterlesen auf:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-12/42597596-noz-ndr-intendant-rundfunkbeitrag-ist-ein-solidarischer-akt-007.htm


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Offline cecil

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2017, 19:09 »
Lutz Marmor im Interview
Zitat
...
Der Rundfunkbeitrag ist auch so etwas wie ein solidarischer Akt. Für unter 60 Cent am Tag nutzen die Menschen Radio, Fernsehen und Online. Wer das nicht zahlen kann, wird befreit. […]

Wer das nicht zahlen kann, wird eben nicht befreit. Wer sagt denn, dass nur Sozialhilfeberechtigte (die lt. RBStV befreit werden können) nicht in der Lage sind 17,50 € pro Monat zu zahlen?

Durchweg wird von den Damen und Herren Richtern, Intendanten, Politiker behauptet, es handele sich bei der Belastung durch den Rundfunkbeitrag nur um eine relativ unbedeutende. Wenn man als Intendant/in natürlich selbst auf eine Jahresgrundvergütung um die 300.000 € jährlich (+/-) blickt, kann man sich wohl nicht mehr vorstellen, wie hart eine Ausgabe von 17.50 € für jemanden mit geringem Einkommen sein kann (zumal wenn diese Person das ÖR-Angebot nicht nutzt). Oder man möchte es sich nicht vorstellen, sondern lieber auch bei Leistungsschwächeren abkassieren.

Wann begreifen die Verantwortlichen eigentlich mal, dass die finanzielle Belastung durch den Rundfunkbeitrag je nach Einkommen ungleich hoch ist? Wer 1000 € monatlich zur Verfügung hat, wird mindestens drei mal stärker belastet als jemand, der/die über 3.000 € verfügt.

Die Abgabe sollte - zumal bei "allgemeiner Beitragspflicht" - die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Bürger*innen berücksichtigen, d.h. dem Prinzip der Leistungsgerechtigkeit gehorchen ("Vertikale Leistungsgerechtigkeit", vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Steuergerechtigkeit). Leider wird dieses Prinzip immer unbedeutender: Wie sonst wären die horrenden Einkommensunterschiede in der Bevölkerung noch erklärbar, die jegliches Maß vermissen lassen (https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsgerechtigkeit)

Kürzlich berichtete Deutschlandfunk von einer Studie, welche Deutschland eine Einkommensverteilung attestiert, die der im Jahr 1913 entspricht. War das deutsche Gesellschaftssystem 1913 nicht noch feudalismusgeprägt? Schade, dass solche Studien keinen Aufschrei auslösen.

Zitat
Piketty-Studie - Einkommensverteilung wie 1913
www.deutschlandfunk.de/...wie-1913.2932.de.html?drn:news_id=827162
Das entspricht dem Niveau der Einkommensverteilung aus dem Jahr 1913. ... Diese Nachricht wurde am 14.12.2017 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

siehe u.a. Martgräfler Tageblatt, 22.12.2017, "Piketty-Studie
Einkommens-Ungleichheit in Deutschland so groß wie 1913"
https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.wegen-privatisierungen-studie-oekonomische-ungleichheit-ist-gewachsen.6eb1db2c-e07c-4879-a389-998ec0479bb0.html

Auch FOCUS hat anscheinend darüber berichtet:
"Piketty-Studie Deutschland so ungleich wie seit Jahrzehnten nicht mehr"
https://www.focus.de/finanzen/news/piketty-studie-deutschland-so-ungleich-wie-seit-100-jahren-nicht-mehr_id_7979795.html


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 21:00 von DumbTV »
Aktion (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254
Anträge bei "Beitragsservice" / GEZ...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30694.msg191769.html#msg1917

cleverle2009

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #7 am: 22. Dezember 2017, 20:16 »

Bildquelle: http://up.picr.de/27761852hn.jpg

Glauben Sie, dass die Bundesbürger in 20 Jahren noch Rundfunkbeiträge zahlen – und falls ja, warum?
Der Rundfunkbeitrag ist auch so etwas wie ein solidarischer Akt. Für unter 60 Cent am Tag nutzen die Menschen Radio, Fernsehen und Online. Wer das nicht zahlen kann, wird befreit. […]

Herr M..... regen Sie doch in den schwarzen und roten Freundeskreisen diese Solidarität an in der Form, dass der Beitrag mit der Einkommensteuer erhoben wird. X % auf das Bruttoeinkommen wird doch niemanden umbringen. Die Berechnung der Steuerzahlung erfolgt analog zur Einkommensteuererklärung. Wer nicht steuerpflichtig ist zahlt auch keinen Rrundfunkbeitrag.
X % = Gesamt zu versteuerndes Jahreseinkommen Bundesrepublik / 100 * X keine Abschreibungsmöglichkeit

einfach für alle - einfach solidarisch >:D

Der Rundfunkbeitrag ist ja schon mal als Steuer klassifiziert und wird vom Staat nur weitergereicht an die Rundfunkanstalten.


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Offline jedi_ritter

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #8 am: 22. Dezember 2017, 21:56 »
Zitat
Der Rundfunkbeitrag ist auch so etwas wie ein solidarischer Akt.

Also, wer in Sachen örR an Solidarität glaubt, glaubt bestimmt noch an den Weihnachtsmann - siehe z. B.
Keine Alternative zu mehr Transparenz bei ARD und ZDF (09/2017)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24426.0.html
Zitat
[...] Deutlich mehr Gehalt für Intendanten [...]
https://www.welt.de/kultur/medien/article168658834/Keine-Alternative-zu-mehr-Transparenz-bei-ARD-und-ZDF.html

Wie dreist muss man denn sein, um bei Zwangsabgaben stets über Solidarität zu sprechen...


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 22:55 von Bürger »
Möge die Macht des Grundgesetzes Zwangsbeitrags-Imperien stürzen.

Offline drboe

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #9 am: 22. Dezember 2017, 23:09 »
Solidarität laut Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Solidaritaet

Solidarität in der Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A4t

Meiner Vorstellung kommen die Definitionen des Soziologen Alfred Vierkandt am nächsten:
"Solidarität ist die Gesinnung einer Gemeinschaft mit starker innerer Verbundenheit".
"Solidarität ist das Zusammengehörigkeitsgefühl, das praktisch werden kann und soll."

Ich habe keine Ahnung, was Herr M. vom NDR unter Solidarität versteht. Ich bin aber sicher, dass die zur Zahlung verpflichteten Bürger dieses Landes sich nicht wegen dieser Zahlungen oder gar des ÖR-Rundfunks als Gemeinschaft mit starker innerer Verbundenheit fühlen. Und es entsteht über die verordnete Zahlungspflicht und/oder die Sendungen der ÖR-Anstalten auch kein Zusammengehörigkeitsgefühl, außer vielleicht in der Ablehnung.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 23. Dezember 2017, 22:46 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #10 am: 23. Dezember 2017, 05:56 »
Zitat
Glauben Sie, dass die Bundesbürger in 20 Jahren noch Rundfunkbeiträge zahlen – und falls ja, warum?
Der Rundfunkbeitrag ist auch so etwas wie ein solidarischer Akt.
Für unter 60 Cent am Tag nutzen die Menschen Radio, Fernsehen und Online.
Wer das nicht zahlen kann, wird befreit. […]
Derart Antworten sind wir gewohnt. Für meine Begriffe fahren diese Leute ein wenig neben dem Gleis.
Was sollen sie auch anderes antworten?

Dazu meine Ansichten:
Was hat genau diese Rundfunksteuer mit solidarischem Akt zu tun? Das ist mir unklar.
Es steht dort 'nutzen'. Das betrifft demzufolge all diejenigen, die es nutzen. Für Nichtnutzer ist es nicht relevant.
Es zeigt sich, dass derart Leute nicht auf dem Laufenden sind, denn der Beitrag soll ausschließlich, so ist es formuliert, für das Innehaben einer Wohnung gezahlt werden. Es wird das eine mit dem anderen vermengt und durcheinandergebracht, damit man etwas dazu gesagt hat. Ob es Sinn macht, scheint nicht erforderlich zu sein?
Hierbei wird doch deutlich der Widerspruch sichtbar, um den es geht: Wohnungssteuer --- Nutzer.


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« Letzte Änderung: 23. Dezember 2017, 22:47 von Bürger »

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #11 am: 23. Dezember 2017, 06:59 »
Die Analyse darauf zu  beschränken, dass so gewisse, ggw. im Fokus der Öffentlichkeit stehende Damen und Herren (ÖRR-Intendanten und Intendösen mit einem mehrfachen dessen an monatlicher Alimentierung, was jeder ehrliche Arbeitnehmer durch *Arbeiten" in 10 Jahren "verdient") neben dem Gleis fahren, ist hier eigentlich nicht hinreichend.

Ein Mensch in normalem Bewusstseinszustand würde das Gerumpel und ggf. das drohende Umkippen beim Fahren seines Zuges neben dem Gleis nämlich als absolutes Alarmzeichen begreifen.
Insofern wäre auch zu thematisieren, welche Art Rauschmittel diese Herrschaften wohl zu konsumieren pflegen. Nur mit Alkohol klappt so was nicht.

So stur, sachlich falsch und realitätsfern, wie diese Herrschaften - egal welchen Namens, also ob dieser Wilhelm, diese Wille oder aktuell dieser Marmor - seit Wochen aus ihrer einem Partei-Zentralkommittee ähnelnden Wahrnehmungsblase heraus an der Thematik und der virulenten Auseinandersetzungen um den sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunk dieses Landes vorbei vor sich hin zu salbadern pflegen, erinnern die irgendwie schon an die damalige DDR-Führung oder diejenige manches anderen ehemaligen WP-Landes kurz vor ihrer "Ablösung".


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« Letzte Änderung: 23. Dezember 2017, 07:16 von Besucher »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit." - Platon

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #12 am: 23. Dezember 2017, 07:29 »
Hallo @ doc,

die Mühe, sich über Sinn und Inhalt des Begriffes "Solidarität" Gedanken zu machen, ist gewiss lobenswert. Schon damit er in seinem ursprünglichen Sinn nicht in Vergessenheit gerät, wenn er schlicht & auf üble Weise von interessierte Seite - wie aktuell hier von manchem ÖRR-Fritzen - in den Mund genommen und damit missbraucht wird. Solidarität spielt sich u. a. auf Augenhöhe ab (Aber wer weiss: vllt. dürfen wir ja bei der nächsten Bankenkrise als Novum dann auch den Managern "notleidender Banken" gegenüber "Solidarität" zeigen).

Im aktuellen Fall ist m. E. das Problem auch schon recht einfach gelagert: Solidarität® - in der Form bzw. dem Zusammenhang, wie von den Damen und Herren ÖRR-Fürsten bzw. deren politischen Protektoren bemüht [& deshalb mit dem Warenzeichenvermerk versehen] - ist nichts als blanker Neusprech.


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Offline drboe

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Re: Lutz Marmor: „Man könnte einen Tatort im Sommer machen“
« Antwort #13 am: 23. Dezember 2017, 11:10 »
@Besucher: Nicht nur, weil gerade Weihnachten ist, was von vielen gefühlsduselig mit Nächstenliebe assoziert wird, die man dann für die nächsten knapp 12 Monate wieder vergessen kann, will ich mir nicht von einem Typen wie dem NDR Intendanten hrinrissige und unehrliche Erklärungen zur Solidarität geben lassen oder diese unkommentiert stehen lassen.
Es gibt in diesem Land sehr, sehr viele Menschen, die Solidarität mit Schwachen, Armen, Kranken, Behinderten, Flüchtlingen oder einfach ihren Freunden, Verwandten, Nachbarn und Kollegen üben, wobei sie oft selbst nicht gerade auf Rosen gebettet sind. Diese nehmen den Mund nicht so voll, wie der überbezahlte Vorturner des NDR, der sich letzlich nur auf Kosten der Allgemeinheit profiliert. Stattdessen handeln sie einfach, meist ohne groß darüber zu reden. Diese Helden des Alltags verdienen meinen Respekt, während mir der überbewertete Herr vom Rundfunk vollständig am Arsch vorbei geht.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 23. Dezember 2017, 22:50 von Bürger »
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