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Fernsehsender - Im Internet strömt das Geschäft vorbei

Begonnen von ChrisLPZ, 12. November 2017, 20:52

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ChrisLPZ


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Süddeutsche Zeitung, 12.11.2017

Im Internet strömt das Geschäft vorbei

Auch das Privatfernsehen bekommt Probleme, weil seine Zuschauer ins Netz abwandern. Mit den Zuschauern aber geht auch die Werbung - und damit verlieren die Sender wichtige Einnahmen. Ein Beispiel dafür bietet gerade Pro Sieben Sat 1.

Von Caspar Busse

Zitat
Wer schaut heute überhaupt noch Fernsehen? Junge Leute tun es jedenfalls immer weniger. Ihr Medienverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Sie kommunizieren in sozialen Netzwerken und schicken sich gegenseitig Nachrichten, Fotos und Filmchen über Whatsapp oder Snapchat. Sie hören Musik nicht im Radio, sondern per Spotify. Und sie sitzen auch nicht mehr vor dem Fernseher im Wohnzimmer, sondern nutzen Youtube oder Streamingdienste wie Netflix und Amazon-Prime, um - überwiegend amerikanische - Serien zu schauen, wo und wie sie wollen, per Computer, Tablet, Mobiltelefon, oft viele Folgen hintereinander. Binge-Watching, also Koma-Glotzen, heißt das heute.
Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Fernsehsender, ob auf die öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF oder die private Konkurrenz wie RTL und Pro Sieben Sat 1.  [...]

Selbst ARD und ZDF, die sich über die Rundfunkabgabe, die jeder Haushalt zahlen muss, finanzieren, geraten unter Rechtfertigungsdruck, ob ihr Angebot noch zeitgemäß ist. Alle Fernsehsender müssen sich wieder mehr um den Zuschauer bemühen - mit den richtigen und wichtigen Inhalten und auf dem richtigen Verbreitungsweg.

Weiterlesen auf:
http://www.sueddeutsche.de/politik/fernsehsender-im-internet-stroemt-das-geschaeft-vorbei-1.3745960
,,Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E. Kästner)

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Bürger

Ich stelle mir die Frage:

Was sollen nach Meinung des Autors denn die
"richtigen Verbreitungswege" für "Fernsehsender" sein?

Etwa Abruf-Plattformen im "Internet"?!??

::)
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Markus KA

#2
ZitatWer schaut heute überhaupt noch Fernsehen?
Na sowas aber auch, da ist doch das BVerwG aber ganz anderer Meinung, BVerwG 6 C 8.15 vom 18.03.2016 Rn 30:
ZitatDie statistischen Daten belegen die Behauptungen nicht, in Millionen privater
Haushalte werde bewusst auf die Möglichkeit des Rundfunkempfangs verzichtet.
http://www.bverwg.de/180316U6C6.15.0
Achso, in Millionen privater Haushalte wird unterbewusst auf den Rundfunkempfang verzichtet...stimmt, das ist etwas ganz anderes, das muss ein natürlicher Reflex sein. 8)
GANZ DEUTSCHLAND WIRD VON EINEM ZWANGSBEITRAG IN ANGST UND SCHRECKEN VERSETZT. GANZ DEUTSCHLAND? NEIN! EINE GROSSE ANZAHL VON UNBEUGSAMEN BÜRGERINNEN UND BÜRGERN IN DIESEM LAND HÖRT NICHT AUF DEM ZWANGSBEITRAG WIDERSTAND ZU LEISTEN.