Autor Thema: verdi: 9. ARD-Tarifverh. Altersversorgung "Intendanten zocken ab/ Kürzg. bei MA"  (Gelesen 3439 mal)

Offline Bürger

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Rundfunk
Quelle: http://rundfunk.verdi.de/static/verdi.zentral.browser/vb_images/logo_verdi.png


ver.di Rundfunk, (unprofessionellerweise undatiert, vermutlich kurz nach dem 21.04.2016)
9. ARD-Tarifverhandlungen zur Altersversorgung ...
Die Intendanten lassen nicht locker:
Selbst Millionen abzocken und uns die Renten kürzen!


Zitat
Da hockten sie nun am Donnerstag zum 9. Mal schon wieder auf der anderen Seite des Verhandlungstisches in Berlin, um uns an die Rente zu gehen: Die Verwaltungsdirektoren und Personalchefs der ARD, geschickt als Unterhändler jener Intendantinnen und Intendanten, die sich selbst von ihren Verwaltungsräten mit millionenschweren Versorgungsrückstellungen haben ausstatten lassen (z.B. Lutz Ma***or mit 2,8 Mio, Tom Buhrow mit 3 Mio €).

Patricia Schlesinger hatte noch kurz vor ihrer Wahl zur neuen Intendantin des rbb, also noch als Redakteurin des NDR, Gewerkschaftsvertreter dazu aufgefordert, in den Verhandlungen über die Altersversorgung hart zu bleiben. Man darf gespannt sein, ob sie bei dieser Haltung bleiben wird, auch in ihrem neuen Amt.
Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen schmeißen!

Mindestens 690 Millionen € wollen die Intendantinnen und Intendanten ihren derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern zukünftig weniger an Renten zahlen. Das erklärte die Arbeitgeberseite auch immer wieder in den Tarifverhandlungen am 21.04.2016. Das bedeutet, dass jede/r Beschäftigte durchschnittlich gut 17.000 € an Rente verlieren soll. Angesichts der Millionen, die Intendanten jeweils kassieren, mag das als lächerlich geringer Betrag erscheinen. Allerdings beträfe das dann etwa 40.000 Beschäftigte und Rentner in der gesamten ARD. [...]


...sehr "hübsch" auch dieses Zitat ;)
Zitat
[...] Deren Ziel ist, uns schrittweise mindestens die bisher verlangten 690 Millionen aus der Tasche zu ziehen.
Ob dieser Plan jedoch gelingt, hängt in erster Linie vom Widerstand der Beschäftigten in den Betrieben ab. Da muss es dann aber über Warnstreiks und Protestaktionen wie in der vergangenen Gehaltsrunde wohl noch ein gutes Stück hinausgehen! [...]

> ..."SENDEPAUSE"?!? ;) :D


weiterlesen unter
http://rundfunk.verdi.de/sender/bayerischer-rundfunk_1/neues-aus-den-anstalten/++co++54e9cd4c-0de4-11e6-a431-525400ed87ba


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« Letzte Änderung: 26. Mai 2016, 10:24 von René »
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Offline Knax

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Zitat
Wir jedenfalls benötigen dringend unsere über Jahrzehnte bereits erarbeitete oder zukünftig bis zum Renteneintritt noch zu erarbeitende Altersversorgung als Ergänzung zur immer geringer werdenden gesetzlichen Rente. Diese uns vor Altersarmut schützenden Betriebsrenten in Höhe von ein paar hundert Euro denunzieren die Intendanten öffentlich als Luxusrenten – natürlich ohne die eigenen Millionen ins Spiel zu bringen!

Mir ist im Moment noch nicht so ganz klar, von wem diese Zusatzrente "erarbeitet" wurde. Von den "hart arbeitenden" Rundfunkern oder eher von der Bevölkerung, deren hart erarbeiteten Lohn man sich über den Rundfunkbeitrag holt?

Und wer schützt eigentlich den einfachen Bürger, der keine Zusatzrente erhält, vor Altersarmut?


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cleverle2009

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Zitat
ndr.verdi.de/++file.../download/Flyer%2022-04-16.pdf22. April 2016. 9. überregionale ARD Tarifverhandlungen zur Altersversorgung: ... und Personalchefs der ARD geschickt als Un- terhändler der Intendantinnen ...

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=7&ved=0ahUKEwiA85_2v_fMAhUL1RQKHc1cDiEQFghEMAY&url=http%3A%2F%2Fndr.verdi.de%2F%2B%2Bfile%2B%2B571e1e26ba949b3a52000fab%2Fdownload%2FFlyer%252022-04-16.pdf&usg=AFQjCNH1TMN9DVpWuktq-7C62YRJsaayog&cad=rja

Es war der 21.4.2016


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Online MichaelEngel

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Zitat
Wir jedenfalls benötigen dringend unsere über Jahrzehnte bereits erarbeitete oder zukünftig bis zum Renteneintritt noch zu erarbeitende Altersversorgung als Ergänzung zur immer geringer werdenden gesetzlichen Rente. Diese uns vor Altersarmut schützenden Betriebsrenten in Höhe von ein paar hundert Euro denunzieren die Intendanten öffentlich als Luxusrenten – natürlich ohne die eigenen Millionen ins Spiel zu bringen!

Mir ist im Moment noch nicht so ganz klar, von wem diese Zusatzrente "erarbeitet" wurde. Von den "hart arbeitenden" Rundfunkern oder eher von der Bevölkerung, deren hart erarbeiteten Lohn man sich über den Rundfunkbeitrag holt?

Und wer schützt eigentlich den einfachen Bürger, der keine Zusatzrente erhält, vor Altersarmut?

Aus meiner Klageschrift, http://stmichael.tk/2014-10-13KL.htm, §5:

Zitat
Während ich mit Mühe meinen Lebensunterhalt bestreite und dabei irgendwie für das Alter vorsorgen muss, soll ich jetzt auch für üppige Betriebsrenten der Mitarbeiter der Rundfunkanstalten zahlen. Zusatzrenten, also zusätzlich zur gesetzlichen Rente, vom Schuldner der Rundfunkabgabe finanziert, nicht mit Beiträgen der Mitarbeiter.

Formell sieht es nicht so aus, dass sie ein Gehalt für das bekommen, was sie verdienen, und aus diesem Gehalt sie für ihre Altersvorsorge sparen. Nein, wir zahlen für ihre Zusatzrente. Eigentlich allimentieren wir sie von ihrer Erwählung bis zum Tod.



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« Letzte Änderung: 26. Mai 2016, 14:47 von MichaelEngel »

azdb-opfer

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...sehr "hübsch" auch dieses Zitat ;)
Zitat
[...] Deren Ziel ist, uns schrittweise mindestens die bisher verlangten 690 Millionen aus der Tasche zu ziehen.
Ob dieser Plan jedoch gelingt, hängt in erster Linie vom Widerstand der Beschäftigten in den Betrieben ab. Da muss es dann aber über Warnstreiks und Protestaktionen wie in der vergangenen Gehaltsrunde wohl noch ein gutes Stück hinausgehen! [...]

> ..."SENDEPAUSE"?!? ;) :D

Gerne, am Besten für immer. Es wird aber nichts passieren.

Verdi und die ÖRR-Arbeitnehmer wissen, dass die Anstalten am längeren Hebel sitzen. Ich vermute, Verdi wird eine minimale Kürzung der Zusatzrente akzeptieren.


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Offline tokiomotel

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Dazu auch dieser interessante Beitrag aus einem anderen Thread zum fast identischem Thema.
500 Mio im Jahr - Öffentlich-rechtliche Sender kürzen Mitarbeitern die Pensionen
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18902.msg123160.html#msg123160 (letzter Satz)
Wo genau ist denn eigentlich festgelegt, wie hoch der Anteil des Zwangsbeitrages zur Finanzierung der überdimensional hohen und keineswegs verdienten Zusatzrenten sein darf ?
Dafür gibt es meines Wissens keinen festen Ansatzpunkt, weder Tabelle noch sonst irgend eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage auf Basis festgelegter Prozentsätze oder ähnliches.
Kann hier wer ein Dokument zu den Hintergründen und auf welcher Basis, sowie in welcher Höhe/Prozentsatz die Zahlung dieser obskuren zusätzlichen Edelrente erfolgt, beisteuern ?
Es existieren bisher lediglich KEF-Berichte, in denen man verschwommene Summen dazu heraus filtern kann. Schwindel erregende Summen, welche einfach mal so wie aus dem Nichts im Raum stehen und den wahnwitzigen Anspruch stellen, von jedem Beitragszahler anstandslos akzeptiert zu werden.
Auf welcher rechtlich einwandfreien Grundlage (Schlüssel) diese zustande kommen, erschließt sich mir immer noch nicht. Nach dem Motto, zahle gefälligst und halt's Maul.
Gibt es dafür nichts handfestes und schwarz auf weiß, so wäre alles nur Makulatur und bewiesener Betrug am Beitragszahler.



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« Letzte Änderung: 26. Mai 2016, 20:22 von Bürger »
Schrei nach Gerechtigkeit

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