Autor Thema: FAZ - Dürfen es 1,5 Milliarden mehr sein?  (Gelesen 5799 mal)

Offline Bürger

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Re: FAZ - Dürfen es 1,5 Milliarden mehr sein?
« Antwort #15 am: 05. Februar 2015, 08:13 »
...und was noch so alles nicht in die Gesetzgebung eingeflossen ist, ist u.a. nachzulesen unter
Stellungnahme Prof. Kirchhof zur vom Gutachten abweichenden Gesetzgebung
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10673.0.html


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Offline Uwe

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Re: FAZ - Dürfen es 1,5 Milliarden mehr sein?
« Antwort #16 am: 05. Februar 2015, 22:06 »


Rundfunkbeiträge explodieren:
Und das alles für die Helene Fischerisierung?


Die Beitragssätze für die öffentlich-rechtlichen Programme explodieren: Um 1,5 Milliarden Euro sind die Einnahmen gestiegen. Man fragt sich: Für was? Für die Helene Fischerisierung?

Mir ist es ein Rätsel, wie eine Zwangsabgabe verfassungsrechtlich nicht als neue Steuer bewertet werden kann. Aber so ist das nun einmal: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

weiterlesen auf:

http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Rundfunkbeitraege-explodieren-Und-das-alles-fuer-die-Helene-Fischerisierung-;art1172,288587


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Offline Daniel61

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Re: FAZ - Dürfen es 1,5 Milliarden mehr sein?
« Antwort #17 am: 07. Februar 2015, 11:56 »
Nun stellt es sich heraus:  die Einführung des nutzungsunabhängigen "Rundfunkbeitrags" war und ist nur ein einziger großer Betrug am Bürger!

Stichwort "Medien-Konvergenz":  Was die angebliche Nutzung von ÖRR-Medien durch mobile Geräte mit einer dann über den Wohnraum definierten Zwangs-Abgabe zu tun haben ist nicht nachvollziehbar.  Übrigens:  der Verfechter dieser "Annahme" ist ein ehemaliger Staatssekretär, der noch immer als SPD-ler im ZDF-Fernsehrat sitzt.  Siehe hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/ZDF-Fernsehrat#Mitglieder_des_Fernsehrates_der_XIV._Amtsperiode

Stichwort "Aufkommensneutralität":   Dass die Überschüsse tatsächlich noch höher sind und es bei den 1,5 Milliarden NICHT bleiben kann ist heute schon klar!  Ich habe mir bereits anfangs des Jahres 2013 einmal selber die Statistiken von DStatis vorgenommen.  Damals wurden ca 2,4 Mio Nur-Radio-Nutzer angegeben.  Für einen 3-Jahreszeitraum ergibt sich alleine daraus folgende Rechnung:

Euro 215,76 X 2.400.000 (ehem. Nur-Radio-Nutzer) = 517.824.000 Euro.  Dieser Betrag auf drei Jahre hochgerechnet ergibt Euro 1.553.472.000.-

Merke:  In dieser Berechnung sind die abgepressten Zwangsbeiträge von 0,6 Mio behinderten Menschen, die ab 2013 ja ebenfalls Zwangs-Beglückt wurden, noch nicht einmal enthalten!  Alleine hier dürften es gut 12 Mio. Euro sein.  Hinzu kommen noch die Zwangsbeiträge mittelständischer Betriebe und Handwerker, sowie die Mehreinnahmen durch die Verteuerungen bei den Kommunen.

Meine Erkenntnis:

1.  Die alte GEZ (jetzt "Beitrags-Service") war sehr wohl in der Lage dieses "Aufkommen" zu berechnen - und hat die Politik entsprechend "beratend begleitet" wie es so schön im Jahresbericht des Beitrags-Service von 2013 heisst.  Dass hier Ergebnisse schön gerechnet und die tatsächlichen Aufkommens-Ergebnisse auch Politikern verschwiegen wurden, darf mit gutem Grund angenommen werden.  Doch wenn man als interessierter Bürger einen groben Überschlag mit einem Taschenrechner hinbekommt, wie kann man dann von Seiten von GEZ/Beitrags-Service dann behaupten, dass man nicht prognostizieren könne, in welcher Höhe sich ein Überschuss letztendlich bewegen wird?

2.  Der ÖRR-Rundfunk ist ein Gebilde, dass auf Lügen, Halbwahrheiten und Verschweigen von Tatsachen beruht!  Eine Zensur findet natürlich nicht statt, und die braucht man sich dort auch gar nicht mehr anzutun, denn das Verschweigen von Tatsachen ist wesentlich eleganter - erst Recht, wenn es dasselbe Resultat erzielt.  Insoweit darf man im Zusammenhang mit dem ÖRR natürlich auch nicht wie die "Pegida" von "Lügenpresse" reden, denn dieser Begriff ist durchaus problematisch und belastet.  Heutzutage sollte man viel mehr von einem "Lügen-Funk" sprechen, auch von "Medien-Diktatur" und "Medien-Faschismus" - und natürlich auch von beiträglicher "Zwangs-Gleichschaltung" der Bürger ohne Rücksicht auf deren Willen oder deren sozialer Leistungsfähigkeit.

3.  Die dem Rundfunk hörigen Politiker und Richter haben handfeste Interessen - siehe die Besetzung der Rundfunk-Räte - und sind an einer sozial verträglichen Verkleinerung ihres zukünftigen Pfründen-Molochs überhaupt nicht interessiert.  Höchstrichterliche Vorgaben wurden bisher nicht umgesetzt, ja noch nicht einmal in Angriff genommen.

Fazit:  es geht ausschliesslich um sehr, sehr viel Geld, und um Leute, die sich dieses Geld gerne in die Taschen stecken.  Es geht um Personen, die im Volk nichts anderes als ihre ganz persönlichen Ausbeutungs- und Melkkühe sehen, es geht um Un-Bürger und Schmarotzer.  Dass diese Gelder überheblich und grob abgepresst werden - auch oft genug Leuten, die mit dem Rücken bereits an der sozialen Wand stehen - ist den Verantwortlichen NOCH völlig egal.

Doch das Volk wurde schon einmal ironisch aufgefordert "Kuchen" zu essen, als es kein Brot mehr hatte......
 
D61


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Offline novoderm

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Re: FAZ - Dürfen es 1,5 Milliarden mehr sein?
« Antwort #18 am: 07. Februar 2015, 18:50 »
Man darf sich gar nicht vorstellen, was es bedeuten würde, wenn man diese Mehreinnahmen, in den richtigen Bildungsektor stecken würde. Von mir aus auch gern die Hälfte aller Einnahmen, wenn man die Sender auf 30 Stück begrenzen würde.


Edit "Bürger":
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« Letzte Änderung: 08. Februar 2015, 01:44 von Bürger »

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