Autor Thema: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"  (Gelesen 3394 mal)

Offline Uwe

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"HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"

Mit ihren Pensionen sitzen die ARD-Mitarbeiter wirklich in der ersten Reihe…

Dass die 17 500 ARD-Pensionäre noch mehr bekommen, gilt als sicher. Dabei musste die ARD schon vor einem Jahr 6,8 Milliarden Euro für versprochene Pensionen zurücklegen.

weiterlesen auf:

http://www.bild.de/unterhaltung/tv/ard/verhandlungen-fuer-neue-tarife-laufen-ab-heute-39021852.bild.html


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Offline MichaelEngel

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2014, 09:29 »

Zitat
Peter Clever, Verwaltungsratschef Deutsche Welle, kritisiert in BILD: „Es handelt sich häufig um Super-Luxus-Versorgte. Die Bezüge bei leitenden Mitarbeitern sind doppelt so hoch wie bei gleichen Einkommen in anderen öffentlichen Behörden. Diese Entwicklung ist extrem ungerecht.“

Meint er mit dem Vergleich und die Bezeichnung "extrem ungerecht" eine Verletzung des Gleichheitssatzes?
Genau das schreibe ich in meiner Klageschrift:

Zitat
Zwischen 2013 und 2016 sollen 2,8 Milliarden Euro aus der Abgabe für die Pensionsleistungen der Sender {Fussnote: www.hanspetersiebenhaar.de/rezensionen.html} gehen. Das ist mehr 9% des Bedarfs der Rundfunkanstalten und wird sicher steigen. Da ich als Erwachsener nach Deutschland kam und viele Jahre aus Stipendien lebte, beträgt meine Rentenanwartschaft nur 295,31 EUR pro Monat, einen Bruchteil meines letzten Gehaltes. Während ich mit Mühe meinen Lebensunterhalt bestreite und dabei irgendwie für das Alter vorsorgen muss, soll ich jetzt auch für üppige Betriebsrenten der Mitarbeiter der Rundfunkanstalten zahlen. Zusatzrenten, also zusätzlich zur gesetzlichen Rente, vom Schuldner der Rundfunkabgabe finanziert, nicht mit Beiträgen der Mitarbeiter {Fussnote: www.bz-berlin.de/artikel-archiv/mit-dem-zweiten-altert-sichs-besser-2}. Das ist etwas mehr als eine Verletzung des Gleichheitssatzes.

Für meine Altersvorsorge hat sicher die Beklagte einen unaufgeforderten Rat. Die Beklagte deutet ständig an, ich solle Sozialleistungen beantragen, um befreit zu werden. Äußerst unverschämt war es am Ende ihres Widerspruchsbescheids vom 23.07.2014 (K6). Sie sollte ihren Rat für sich selbst und ihre Mitarbeiter behalten. Besonders bei einer Sanierung der Rundfunkanstalten, wenn viele Mitarbeiter entlassen werden, könnte der Rat nützlich sein. Die Rundfunkabgabe, die sicher mit dem Zauberwort "Rundfunkfreiheit" verteidigt wird, scheint, nach dem Willen des Gesetzgebers dem Zweck zu dienen, einem bestimmten Personenkreis auf Kosten der Allgemeinheit gut bezahlte Arbeit und üppige Pensionen zu beschaffen und zu sichern. Die Web-Seite "rundfunkfreiheit.de" gehört der Interessenvertretung der Gewerkschaft Ver.Di für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: selbstverständlich war Ver.Di für den Zwangsbeitrag und gegen die Entscheidung der Ministerpräsidenten am 13.03.2014, diese Abgabe (minimal) zu senken.

Durch seine Ratifizierung des RBStV verwickelte mich das Berliner Abgeordnetenhaus auf einmal in die Finanzierung dieser unersättlichen, stark sanierungsbedürftigen Medienunternehmen, mit denen ich nichts zu tun haben will.


http://stmichael.tk/2014-10-13KL.htm


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Offline Uwe

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #2 am: 21. Dezember 2014, 23:30 »
Was verdienen die Mitarbeiter des NDR?

Der NDR hat Haustarifverträge mit den Gewerkschaften ver.di (Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft), DJV (Deutscher Journalisten-Verband) und der DOV (Deutsche Orchestervereinigung).

Wer entscheidet über Gehälter?
Die Gehälter ergeben sich aus dem Vergütungstarifvertrag in Verbindung mit dem Gehaltstarifvertrag.



Intendant                                                                                          27.100*
Direktorin/ein Direktor                                          durchschnittlich      18.200*
Progammbereichsleiterin/ein Programmbereichsleiter    durchschnittlich 12.600**
Redakteurin/ein Redakteur   VG4 bis VG1                                              3.753 bis 9.523
Kamerafrau/ein Kameramann   VG6 bis VG3                                      3.147 bis 6.493
Graphikerin/ein Graphiker   VG7 bis VG3                                              2.914 bis 6.493
Prod.Ingenieurin/ein Prod.Ingenieur   VG5 bis VG2                              3.416 bis 7.326
Mediengestalterin/ein Mediengestalter   VG9 bis VG6                              2.605 bis 4.956
Sekretärin/Sachbearbeiterin/ein Sekretär                                             2.605 bis 4.956
Auszubildende/ein Auszubildender 1. bis 3. Jahr                                    847 bis 960
Volontärin/ein Volontär   VL1 bis VL3                                                1.474 bis 1.734
freie Mitarbeiterin/ein freier Mitarbeiter**    durchschnittlich                  4.289***

*) Gehalt inkl. geldwerter Vorteil (Dienstwagen) und Dienstaufwandsentschädigung. Vertrag befristet.
**) Gehalt inkl. Dienstaufwandsentschädigung. Vertrag befristet.
***) Durchschnittswert für 2013 inkl. Urlaubsgeld. Wiederholungshonorare, Spesen und Arbeitgeberzuschüsse sind nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung des Durchschnittswertes wurden die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Rahmenvertrag mit dem NDR haben und in 2013 ein Honorar bezogen haben. Die Honorare freier Mitarbeiter weichen stark voneinander ab, weil freie Mitarbeiter unterschiedlich viel für den NDR arbeiten.       

weiterlesen auf:
http://www.ndr.de/der_ndr/daten_und_fakten/Was-verdienen-die-Mitarbeiter-des-NDR-,ndrdaten189.html



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Eddie

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #3 am: 21. Dezember 2014, 23:46 »
Ja und. Die Mitarbeiter des NDR verdienen Geld. (Satz wegen beleidigendem Inhalt gelöscht - seppl, Moderator)

Ganz ehrlich, E findet die Diskussion um Gehälter völlig daneben. Wer einen guten Job macht, soll auch gutes Geld verdienen.

Ganz anders stellt sich für E die Frage ob der ÖÖR zur Volksbespaßung 90 Programme benötigt. Wären es 5 Fernsehkanäle, 5 Radiokanäle und 5 Webportale, dann wären alle genug bespaßt und diejenigen die ein gutes Programm machen dürfen auch gerne gutes Geld verdienen.

Die Probleme liegen doch ganz woanders. Beispielsweise in hunderten von Produktions- und Subfirmen wo Geld hin- und hergeschoben wird und Preisdumping das erst durch öffentliche Gelder möglich ist dazu führt das die Privatwirtschaft richtige Probleme hat. Da sind 27.000 Euro für einen Intendanten pro Monat Peanuts. Das würde er in der freien Wirtschaft im übrigen auch verdienen.

Gruß
Eddie


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2014, 00:13 von seppl »

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #4 am: 21. Dezember 2014, 23:48 »
In der freien Wirtschaft muss ich das aber nicht bezahlen!


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Offline Bürger

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #5 am: 21. Dezember 2014, 23:57 »
@Eddie > Es gibt hier ein paar wesentliche Unterschiede, die es zu beachten gilt:

1) Es ist eine *öffentlich*-rechtliche Anstalt und diese "Intendanten- und Direktoren-Gehälter und Pensionen stehen offensichtlich in krassem Widerspruch zu vergleichbaren Positionen im *öffentlichen* Dienst.

2) Die Finanzierung dieser geradezu sittenwidrigen Gehälter (noch nicht mal eingerechnet all die Moderatoren-Gehälter und Pseudo-Promi-Gagen) durch Zwangsvollstreckung selbst von fernsehlosen Geringverdienern ist ein UNGEHEUERLICHER SKANDAL!
Da gibt es nichts, aber auch *gar nichts* zu beschönigen. Ja, sie mögen "verdienen", was ihnen zusteht.
Aber nicht finanziert durch eine sozial- und rechtsstaatlich skandalöse pauschale und unausweichliche Existenzabgabe (Wohnung).

3) süffisante Bemerkungen wie "Hättest Du was vernünftiges gelernt" sind absolut fehl am Platze. Es gibt viele unter uns, die sehr wohl was "Vernünftiges "gelernt haben und gute Arbeit leisten - aber eben nicht in einem zwangsfinanzierten öffentlich-privaten Medien-Konsortium.


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« Letzte Änderung: 22. Dezember 2014, 01:04 von Bürger »

Offline mickschecker

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2014, 00:07 »
Ich denke diesem Eddie ist nun alles gesagt und wir brauchen ihm keine weitere Beachtung schenken.
Er wird sich auch weiterhin zu Wort melden und mit seltsamen Ansichten provozieren wollen.


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Eddie

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Re: BILD: "HEUTE VERHANDELN DIE SENDER - Ärger um ARD-Pensionen"
« Antwort #7 am: 22. Dezember 2014, 00:32 »
Haha, geil.
Die Vorgehensweise erinnert mich an den Beitragsservice. Andere Meinungen werden nicht geduldet.
Gute N8

Edit "Bürger":
Doch doch. Die "Meinungen" wurden sogar beantwortet ;)


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