Autor Thema: Argumente zum Weiterdenken 8  (Gelesen 995 mal)

Offline gelddruckmaschine

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Argumente zum Weiterdenken 8
« am: 04. Juli 2014, 23:38 »
44)

Bewusst vernebelnde Vermischung der Begriffe ‚Gebühr’ / ‚Beitrag’ bewirkt die Ungültigkeit Ihres Beitragsbescheids

Sie bezeichnen Ihren Bescheid vom ….. als Gebühren-/Beitragsbescheid  - ja was denn nun von beiden? Sie waren doch so stolz auf Ihre Wortkosmetik in Richtung ‚Beitrag’ für ein Angebot, das man in Ihrer egozentristischen Sicht nicht ablehnen kann - und jetzt werfen Sie die alte, verrufene GEZ-GEBÜHR doch wieder mit in den Topf !

Weil Sie in Bezug auf die noch nicht ausgeklagte Legalität Ihres Inkassogebahrens selbst nicht sicher zu sein scheinen, gehen sie mit dem ganz großen Kescher durch den Karpfenteich. Irgendwie soll sich so offenbar jeder kleine Fisch / potentielle Schuldner in die Enge getrieben fühlen: der von Ihnen verwendete Schrägstrich kann laut Duden sowohl ‚und’ als auch ‚oder’ bedeuten.

Der Duden führt über den Schrägstrich Folgendes aus:
Regel 156:
„Der Schrägstrich fasst Wörter oder Zahlen zusammen. Das gilt vor allem für
1. die Angabe mehrerer Möglichkeiten,
•   Ich/Wir überweise[n] von meinem/unserem Konto ...
•   für Männer und/oder Frauen
•   die Kolleginnen/Kollegen vom Betriebsrat
•   unsere Mitarbeiter/-innen
•   Bestellungen über 50/100/200 Stück
2. die Verbindung von Personen, Institutionen, Orten und a.,
•   das Wörterbuch von Muret/Sanders
•   Die Pressekonferenz der CDU/CSU wurde mit Spannung erwartet.
•   In dieser Bootsklasse siegte die Renngemeinschaft Ratzeburg/Kiel.
3. Jahreszahlen oder andere kalendarische Angaben <§ 106 (1)>.
•   1870/71; im Wintersemester 98/99; so um den 4./5. Mai
•   der Katalog für Herbst/Winter 2010
•   der Herbst/Winter-Katalog
oder Herbst-Winter-Katalog
•   der Beitrag für März/April/Mai
•   Ende April/Anfang Mai “

Gebühren sind, wie Sie selbst verlautbaren - im Gegensatz zum Beitrag - von einer tatsächlichen Nutzung abhängig. Ich nutze das TV nicht – mehr noch, wie ich in den 43 Gründen meiner bisherigen Schreiben dargelegt habe, lehne ich es völlig und total ab zu glotzen. Da ich kraft meiner Grund- und Menschenrechte immer noch selbst entscheiden kann, welche Angebote ich mir unterbreiten lasse, lehne ich damit auch Ihr ‚Beitrags’-Begehren ab.

Haben Sie es genau gelesen und den Unterschied bemerkt ?

Sie sagen, alleine dafür, dass mir ein (Zwangs-)Angebot unterbreitet wird, müsse ich zahlen – ich wiederhole es noch einmal: Ich entscheide kraft meiner Grund- und Menschenrechte immer noch selbst, welche Angebote ich mir unterbreiten lasse und lehne daher Ihr ‚ZwangsAngebotsBeitrags’-Begehren ab.

Ich pflege im Übrigen auch, Zeitschriftenwerbern, Neuheitenverkäufern, Zeugen Jehovas und anderen Propagandisten an der Haustür zu untersagen, mir ein Angebot zu unterbreiten. „Hausieren verboten“ darf ich eindeutig bestimmen -  und diejenigen verstehen es irgendwie schneller als die TV- und Polit-Lobby.

Zusammengefasst: Ich wünsche es nicht, dass Sie mir ein Empfangsangebot unterbreiten. Noch deutlicher: Ich untersage Ihnen, mir ein Empfangsangebot zu unterbreiten.

„EmpfangsZwangsAngebotUnterbreiten (ist bei mir) verboten!“


45)

Argumentieren Sie bitte aufgrund des Punktes 44 nicht mit dem Ihrem Klientel und Ihrer Lobby geschuldeten, letztlich selbst gezimmerten Rundfunkstaatsvertrag, der vor keinem Europäischen Gerichtshof Bestand haben wird, wie die Tendenz der ersten unabhängigen internationalen Urteile weist:

 http://www.sueddeutsche.de/digital/rundfunkgebuehr-schwedische-smartphones-sind-keine-fernseher-1.1999764 

13. Juni 2014 17:34

Rundfunkgebühr: Schwedische Smartphones sind keine Fernseher
Internetnutzer ohne TV können in Schweden künftig günstiger surfen: Das Oberverwaltungsgericht hat entscheiden, dass sie keine Rundfunkgebühren zahlen müssen.
•   Schwedisches Oberverwaltungsgericht kippt die Rundfunkgebühr für Computer und Smartphones.
•   Gebührenzentrale stoppt den Einzug der Zahlungen mit sofortiger Wirkung.


46)
Vergleichen macht unglücklich

Durch den Fernsehkonsum ständig Menschen vor Augen geführt zu bekommen, die reicher, schöner, glücklicher, geschickter, engagierter, besser gekleidet usw. sind,  macht unglücklich:

http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/wissenswert/studie-vergleichen-macht-ungluecklich-seite-2/3474688-2.html
 28.06.2010, 14:00 Uhr

Besonders extrem ist der Effekt zudem bei Menschen, die vor allem ihre Freunde oder Nachbarn zum Maßstab nehmen. Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard hat dieses Phänomen schon vor fast 200 Jahren richtig erkannt: „Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
Ich untersage es Ihnen allein wegen dieses Punktes, mir Zwangsangebote zu unterbreiten, durch deren Nutzung ich unglücklicher werde und für die ich noch zum Zahlen GEZwungen werden soll.

Fortsetzung in 'Argumente zum Weiterdenken 9'


--- EDIT Moderator: ---

Argumente zum Weiterdenken 1 -n, Inhaltsübersicht


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« Letzte Änderung: 16. August 2014, 12:53 von Viktor7 »

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