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Das Team von gez-boykott.de
Direkter Sprung zu Flappi, Florian, Jörg oder rkk?

Bild von Daniel

Daniel Platz
Webmaster und Gründer von gez-boykott.de

33 Jahre jung, 1 Sohn (5 Jahre) und 1 Tochter ( 2 Jahre alt), verheiratet

Einige Worte von mir:

Als ich damals mit zarten 17 Jahren mein Elternhaus verließ wusste ich noch nicht einmal, dass es eine Institution wie die GEZ gibt. Dies änderte sich 3 Jahre später rasant als ein als Briefträger verkleideter Gebührenbeauftragter vor mir stand. Zugegeben, es waren keinerlei Deutsche Post- Embleme oder ähnliches zu sehen, aber auf den ersten Blick sah der Mann aus wie Jemand, der bei der Deutschen Post arbeitete. Mein Pech, dass ich im EG wohnte, von daher warf ich nur einen kurzen Blick auf die Haupteingangstür und öffnete die Tür mit dem Gedanken: was macht denn die Post so spät (es war 19:30 Uhr) hier, das kann ja nur etwas Wichtiges sein...... Gedacht, getan! Ich öffnete die Tür, im Wohnzimmer lief laut der Fernseher und der Herr von der GEZ stellte sich vor. GEZ? Wer oder was ist das denn? Schauspielerisch bin ich untalentiert, daher hätte der GEZ- Mann schon gemerkt, wenn ich nur so getan hätte, als ob ich die GEZ nicht kenne. Ich bat Ihn in die Wohnung (2. Kardinalfehler innerhalb von 1 Minute) und er erklärte mir, was die GEZ ist und wofür er nun Geld haben möchte. Auf meinen Hinweis, dass ich doch aber schon Kabelgebühren entrichte, lächelte er nur freundlich und erklärte mir auch hierzu, dass das eine mit dem Anderem nicht zu tun habe. Ich sagte nochmals, dass ich von der Existenz der GEZ nichts wüsste und was nun passieren würde? Er bot mir an 3 Monate rückwirkend zahlen zu müssen und dass ich dann hiermit angemeldet sei. Ich wurde komplett überrumpelt und wusste bis dahin auch noch nicht mit welchen Methoden die GEZ arbeitete. Dass ich ausschließlich die öffentlich rechtlichen Fernseh- und Radioanstalten für Ihr schlechtes Programm bezahlen würde, wurde mir auch erst später klar. Eines muss ich allerdings sagen: der Herr von der GEZ war sehr nett, von den Drohgebärden von denen häufig berichtet wird, habe ich bisher noch keine erleben müssen, ich weiß aber auch, dass ich damals einen eingeschüchterten Eindruck hinterließ und der GEZ- Mann wusste, dass ich ein leichtes Opfer bin..... alleine schon durch meine beiden Kardinalsfehler (nicht gerade leise laufender Fernseher sowie den Einlass in meine Wohnung).

Ob ich heute GEZ zahle? "Selbstverständlich", denn meine Adresse steht im Impressum und bei mir würde die GEZ wahrscheinlich Ihre besten Leute ansetzen um mir eine dicke Nachzahlung aufzubrummen.

Mein Ziel: mit dieser Seite Rat an alle zu geben, die Probleme mit der GEZ haben. Und vielleicht wird ja auch mal die Presse im großen Stil auf die diversen ANTI-GEZ- Seiten aufmerksam und der öffentliche Druck wird so stark, dass man in Zukunft einen Decoder benötigt um ARD & Co. zu empfangen, was dann gerne die Menschen zahlen können, die es sich anschauen möchten.

In diesem Sinne viel "Spaß" auf unserer Website

Gruss
Daniel


Bild von Flappi


Flappi
Moderator des Forums seit März 2006

34 Jahre jung, ledig

Einige Worte zu meinen Erfahrungen mit der GEZ::
Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich mit der GEZ 1998 zu tun.
Damals wohnte ich in einer WG und weil man als Student ja sowieso nie Geld übrig hatte, war mein Fernseher natürlich nicht angemeldet.
Genauso verhielt es sich mit meinen damaligen Mitbewohnern.
Irgendwann stand dann der freundliche Herr vom NDR vor der Tür. Mein Mitbewohner öffnete die Wohnungstür und im Hintergrund lief die Tagesschau. Folge: Er wurde rückwirkend für ein Jahr angemeldet, weil er halt eine ehrliche Haut war. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause und der Gebührenbeauftragte ließ für mich eine Anmeldung zurück, die ich innerhalb von 10 Tagen ausgefüllt und unterschrieben an ihn zurückschicken sollte. Dieses habe ich allerdings nicht getan und bin damit dann auch sehr gut gefahren. Der Gebührenbeauftragte ließ sich jedenfalls nicht mehr blicken und auch die GEZ meldete sich nicht mehr.

Irgendwann war dann mein Studium vorbei und ich bin dann als Wessi wegen meines ersten Jobs in die neuen Bundesländer gezogen. Ich dachte mir damals: Anmelden tue ich mich erst, wenn die GEZ mich unter meiner neuen Adresse gefunden hat. Dieses sollte aber nur drei Wochen dauern, bis der erste Brief von der GEZ bei mir im Briefkasten lag. Ich habe dann noch 5 Tage bis zum Monatsanfang gewartet und dann zum Monatsersten angemeldet. Damit war ich dann angemeldeter und zahlender Rundfunkteilnehmer.

Irgendwann ergab sich dann für mich die Gelegenheit, für ein paar Monate ins Ausland gehen zu können. Mit der Begründung "dauerhafter Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereichs des Rundfunkgebührenstaatsvertrags" habe ich meine Rundfunkgeräte abgemeldet. Diese Begründung hat die GEZ ohne zu murren akzeptiert, jedenfalls bekam ich nach ein paar Wochen meine Abmeldebestätigung.
Meine Abmeldung war auch bisher das einzige Schreiben von mir an die GEZ, welches ich ausreichend frankiert habe.

Als mein Auslandsaufenthalt zu Ende war, habe ich einfach "vergessen", mich wieder anzumelden. Es dauerte dann etwa 15 Monate, bis zum ersten Mal wieder ein Gebührenbeauftragter bei mir vor der Tür stand. Ich war nicht zu Hause, aber meine Eltern, die gerade zufällig zu Besuch waren, öffneten ihm die Tür. Der Herr vom MDR versuchte dann zwar von meinem Vater ein paar Informationen herauszubekommen, aber mein Vater meinte nur, da müsse er schon mit mir selber sprechen. Daher hinterließ der Gebührenbeauftragte mal wieder ein Anmeldeformular, welches ich innerhalb von 10 Tagen an den MDR in Leipzig zurückschicken sollte. Auch dieses habe ich wieder ignoriert und seit nunmehr 12 Monaten habe ich wieder Ruhe. Mal sehen, wann zum nächsten Mal die GEZ etwas von mir möchte.

Mein Ziel hier im Forum:
Leuten, die bisher noch nicht so viele Erfahrungen im Umgang mit der GEZ hatten, mit Rat zur Seite zu stehen.

Ich wünsche Euch allen noch viel Spaß hier auf gez-boykott.de

Viele Grüße
Flappi


Bild von flo

Florian
in_the_dumps

gez-boykott.de Moderator seit November 2007

Von Daniel und Flappi unterscheidet mich vor allem eine Tatsache:
Ich bin niemals ein Opfer der Geldeintreiberei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geworden. Niemals ein Gerät angemeldet, niemals einen "Gebührenbeauftragten" zu Gesicht bekommen, niemals irgendwelche Probleme gehabt. Vielleicht war es nur Glück, vielleicht auch das Resultat der Tatsache, dass ich alle GEZ-Briefe in der Tradition meiner Eltern unverzüglich dem Papierkorb zugeführt habe? Wer weiss.

Warum bin ich nun hier?

Vermutlich Idealismus... oder, weniger malerisch ausgedrückt:
Die abgrundtiefe Abneigung gegenüber einem System, welches den Bürgern ihre Entscheidungsfreiheit nimmt; einem System, das den Bürgern per Gesetz einen (jederzeit erhöhbaren) Teil ihres Einkommens wegnehmen darf, um dann später darüber zu entscheiden, was der Bürger sich im Radio oder Fernsehen anzusehen/-hören hat; und darüber hinaus die Tatsache, dass genau die Leute, die dieses System befürworten, das Ganze auch noch mit dem Argument der "freien Meinungsäußerung" rechtfertigen.

Klingt das nur in meinen Ohren seltsam?

Als nächstes sei die Vorgehensweise der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genannt:
Die GEZ verschickt Schreiben, die die Bevölkerung mit unhaltbaren Drohungen gezielt in Angst und Schrecken versetzen sollen, damit der Gebührenstrom in die Kassen der Sendeanstalten nicht versiegt; und wenn das alles nichts hilft, werden die Bürger mit freiberuflichen Geldeintreibern konfrontiert, die sich nicht im geringsten für das deutsche Grundgesetz interessieren und ohne irgendeine Legitimation die Wohnungen fremder Menschen durchsuchen wollen....

...und das alles, um "Informationsfreiheit" zu gewährleisten? Im Sinne
der Bevölkerung Deutschlands?

Tut mir leid, ich find das zum Kotzen.

Aus diesem Grund bin ich hier. Und ich bin gerne hier.


Bild von Jörg
Jörg
gez-boykott.de Moderator seit Dezember 2007

28 Jahr jung, ledig

Als ich selbst das erste mal in eine eigene Wohnung gezogen bin, hatte ich natürlich auch gleich Post von der GEZ im Briefkasten und habe mich damals auch, jung und dumm wie man eben ist, brav angemeldet.
Als ich dann geschäftlich das erste mal mit der GEZ in Berührung kam, sind mir die übertrieben hohen Forderungen  so sauer aufgestoßen, dass ich beschlossen habe aktiv dagegen vorzugehen.
Was mich etwas von den anderen gez-boykott team Membern unterscheidet ist, dass ich die GEZ nicht als das eigentliche Problem sehe, sondern die Zwangsgebühren an sich. Unser Ziel ist eigentlich das selbe, nur der Weg dahin ist eben unterschiedlich. Ich möchte mich hier auch hauptsächlich um Marketing und Werbung kümmern, damit die Seite und natürlich auch die Machenschaften der GEZ bekannter werden. Außerdem bin ich ständig auf der Suche nach einer endgültigen Lösung zur Beseitigung der Zwangsgebühren und  somit auch zur Beseitigung der GEZ.
Viele Grüße Jörg


Bild von René
René alias rkk
gez-boykott.de Moderator seit Oktober 2008

48 Jahre alt, verheiratet, Tochter fast 18 und Sohn fast 17

Um meine Motivation zu erklären, muss ich etwas ausholen. Daher im Voraus sorry für den langen Text.

Als Ingenieur im Fachbereich Ingenieurinformatik machte ich mich bereits im Jahre 1991 amtlich selbstständig. Damals bekam ich für gerade einmal DM 10,00 meinen stolzen Gewerbeschein. Alle Türen der Welt schienen für mich offen zu sein und ich schaute voller Elan nach vorne. Diese anfängliche und grenzenlose Begeisterung würde sich aber durch die Realität eines Selbstständigen schnell eintrüben.

Als eines der vielen Beispiele möchte ich einen Auftrag nennen, bei dem ich ein Computernetzwerk aufbauen sollte. Alles war da und es musste lediglich das Netzwerkkabel verlegt werden. Nun es handelte sich dabei um Koaxkabel, welches durch lediglich ein Paar Wände durch musste. Da mein Fachbereich eine Symbiose aus Informatik und Elektrotechnik ist, sah ich keinerlei Probleme, dieses Kabel zu verlegen, was ich auch tat. Alle waren zufrieden, bis ich Post von der Handwerkerkammer bekam: Ich darf kein Kabel verlegen, denn mein Betrieb hat keinen Meister. Wenn ich das nochmals mache, muss ich mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Widerstand zwecklos, so dass ich, obwohl ich Elektrotechniker bin, kein Netzwerkkabel mehr verlegen darf. Nun, ab da an musste ich immer einen Elektriker beauftragen.

Noch sauer wegen dieser Geschichte, bekam ich Post von meiner örtlichen IHK. Sie begrüßen mich als neues Mitglied, muss für das letzte Jahr nachzahlen und zukünftig bis zur Aufgabe meines Gewerbescheines sowieso.

Na ja, sagte ich. Jetzt verdienen der Elektriker und die IHK mit. Toll! Den Allerwertesten muss ich mir aber selbst aufreizen. Der Gedanke war noch nicht verflogen, schon flatterte der Gewerbesteuerbescheid ins Haus. Prima! Dachte ich. Jetzt verdient auch die Stadt mit. Schaffen tue aber immer noch alleine ich.

Nun, über die Odysseen mit der Einkommensteuer möchte ich gar nicht erst erzählen. Jedes Jahr dasselbe Theater. Und die Grundsteuer und die Krankenversicherung möchte ich hier erst gar nicht nennen. Es bleibt eine bittere Tatsache, dass ich mir alle Körperöffnungen aufreize, um genug Geld zu verdienen; von jedem schwer verdienten Euro bleiben mir jedoch am Ende nicht mal 50 Cent übrig.

Ich habe nichts gegen eine Solidargemeinschaft, ich finde sie sogar gut. Aber bitte, nehmt mir die Luft zum Atmen nicht weg! Und so muss man sich das Gesülze der Politiker wie z. B. „Leistung muss sich lohnen…“ anhören. Wessen Leistung und für wenn lohnt sich diese? Das frage ich mich.

Und jetzt muss ich noch GEZ-Gebühren zahlen. Nochmals ein Nutznießer, ein Schmarotzer, ein Parasit dieses Systems. Nun ich bin ein braver Bürger und bezahle meine GEZ-Gebühren. So können wir uns zuhause ohne Schuldgefühle zurücklehnen und Merienhof, Musikantenstadl und Lindenstraße „genießen“. Wir sind „grundversorgt“.

Ich habe mein Büro zuhause in einem Nebenzimmer. Dafür soll ich zusätzlich GEZ-Gebühren bezahlen. Für mein PKW, als ob ich vom Wohnzimmer zum Büro fahren würde, für mein Handy und für meinen Computer. Ich versuchte mich dann zum ersten Mal zu wehren. Ich habe die Nase gestrichen voll, für andere zu arbeiten und dafür tagtäglich niedergeprügelt zu werden. Daher schickte ich den Schergen weg und für mich war der Fall GEZ für das Büro zunächst erledigt.

Einige Zeit später kam ein Begrüßungsschreiben von der GEZ mit der Post, in dem ich für mein PKW-Radio zahlen muss. Ich wurde zwangsangemeldet. Ich bat mehrmals darum, mir irgendein Dokument vorzulegen, welches ich unterschrieben hätte. Bisher bekam ich jedoch nichts zu Gesicht, obwohl sie weiterhin behaupten, ich hätte eine Anmeldung unterschrieben. Den Rest könnt ihr unter http://www.temuco.de nachlesen.

Das ist meine Motivation gewesen, hier aktiv zu werden. Als Moderator möchte ich dazu beitragen, dass alle Hilfesuchende schnell die notwendige Hilfe und Information erhalten. Ich möchte auch Aktionen gegen die ÖR und die GEZ unterstützen, auch wenn ich weiß, dass dies der berühmte Kampf David gegen Goliath ist. Nichts machen und lamentieren ist keine Lösung und so kämpfe ich gegen Windmühlen und hoffe, dass mich immer mehr Leute dabei unterstützen.

Herzliche Grüße

René


Danke....

sagen möchte ich in erster Linie Ihnen als Usern von gez-boykott.de. Ihrem Input und Ihrer Mühe das Forum mit Leben zu füllen macht die Seite immer erfolgreicher. Besonders hervorzuheben ist hier natürlich Flappi, der die Moderation des Forums ehrenamtlich bereits im März 2006 übernommen hat. Flappi und auch ich natürlich haben inzwischen Unterstützung von Florian, Jörg und René bekommen. Vielen Dank somit auch vorrangig an die gez-boykott.de- Moderatoren!! Als unterstützenden Partner konnte ich ausserdem meinen derzeitigen Webhoster, nethosting4you aus Hamburg, gewinnen, der mir ein professionelles Webhosting- Paket zu einem sehr guten Preis verkauft hat, was u.a. nun den Betrieb des Forums ermöglicht.
 
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Rechnungshof kritisiert GEZ
Hamburg - Der Landesrechnungshof NRW hat laut "Spiegel" der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Anstalten ein miserables Zeugnis über ihren Umgang mit Gebührengeldern ausgestellt. In der Kritik sind insbesondere das 21,3 Millionen Euro teure EDV-Großprojekt "DV 2005" und die Kosten für die interne Neuorganisation. Gerügt wird auch eine teure Auslandsreise führender GEZ-Mitarbeiter.