Autor Thema: Offene Briefe von Sieglinde und René auf WDR- Seite veröffentlicht  (Gelesen 12731 mal)

Online seppl

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@Tereza:

Du gibst gerade ein Beispiel ab für meine o.g. Behauptung  :) .

Zitat
Der Beitragsservice hat nur seine Echokammer für interessierte Beitragskritiker und -gegner erweitert. Danke dafür  ;).


Edit "Bürger" @alle:
Hier bitte eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Offene Briefe von Sieglinde und René auf WDR- Seite veröffentlicht
Die "10 Gründe" hier bitte nicht weiter vertiefen - siehe hierzu bereits existierende Diskussionen im Forum u.a. unter
Beitragsservice: "10 Gründe für öffentlich-rechtlichen Rundfunk" > Wirklich?
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18822.0.html
Der Beitragsservice klärt auf: Haftbefehl, "damit alles geschmeidig läuft..."
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20724.0.html
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 20. April 2017, 12:53 von Bürger »
First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.

Offline 1 Kieler_Jung

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moin-moin,

mich würde interessieren ob Sieglinde oder René ihre Erlaubnis erteilt haben das ihre Briefe veröffentlicht werden dürfen, sofern es sich nicht im Vorwege um öffentliche Schreiben gehandelt haben.


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Offline Bürger

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    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
Quelle: Dein-beitrag-bewegt-was.de
Zitat
[...]
“Kein Verständnis jedoch haben wir dafür, 1) dass einige Beitragsgegner meinen, in einem demokratischen Rechtsstaat Gesetze einfach außer Kraft setzen zu können. Dass sie glauben, sie könnten sich der Zahlung des Rundfunkbeitrags 2) einfach entziehen, ohne dass damit 3)  Konsequenzen verbunden wären. 4)  Der Gesetzgeber hat für diesen – wie auch für alle anderen Fälle nicht gezahlter öffentlicher Abgaben – das Instrument der Zwangsvollstreckung eingerichtet. Wer sich also entscheidet, den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen, muss auch die mit den Vollstreckungsmaßnahmen verbundenen Schwierigkeiten in Kauf nehmen.“
[...]
[...]

Es ist natürlich leicht, "Gesetze" zu "befolgen"
- an deren Erstellung man selbst (SWR-Justiziar Eicher!) "federführend" beteiligt war und im Zuge deren Erstellung und Durchsetzung man Politik, Justiz und Vollstreckungsorgane einseitig beeinflusst
Beck'scher Kommentar zum Rundfunkrecht - Die juristische Welt der Kommentare
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20125.0.html
sowie insbesondere auch
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20125.msg130841.html#msg130841
sowie auch
Infoblätter für Gerichte (BY): Zwangsvollstreckung/Tübingen/Festsetzungsbesch.
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,13418.0.html
BS instruiert Gerichte und GV: BGH-Beschluss legitimiere Vollstreckungspraxis
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,15958.0.html

und welche
- aus einem selbst (von ARD, ZDF Deutschlandradio!) beauftragten "Gutachten" (Prof. Kirchhof) nur die Rosinen rauspicken...
Stellungnahme Prof. Kirchhof zur vom Gutachten abweichenden Gesetzgebung
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10673.0.html


Die Lobby "befolgt" ihre eigenen Lobby-Gesetze...
...und wirft den Geknebelten (uns!) vor, diese nicht zu "befolgen" und die "Konsequenzen daraus tragen" zu müssen.

Chapeau!

Herr Eicher - auch für Sie:

WIR befolgen die Gesetze - allen voran das über allen Gesetzen stehende GRUNDGESETZ!


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« Letzte Änderung: 20. April 2017, 13:29 von Bürger »
Schnelleinstieg | Ablauf | FAQ-Lite | Gutachten
Der "Rundfunkbeitrag" - Vielfach. Unsozial. Verfassungswidrig.
ZahlungsVERWEIGERUNG! GrundrechtsVERTEIDIGUNG!
Klagegründe/ Argumente/ Vorgehen nach BVerwG März und Juni 2016 [Sammelthread]

Offline CityLight

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Die Seite ist seit Ende 2015 präsent und hat seitdem geraden einmal 18 Artikel.
Eine Suche bei Google gibt nichtmal 10 Treffer aus, die direkten Bezug zu dieser Seite herstellen - keine davon aus öffentlicher Quelle.

Die Seite ist so schlecht programmiert, man könnte auch Absicht unterstellen, dass sie nicht im Web zu finden ist bzw. sein soll (https://goo.gl/RCwnYG).


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Offline Knax

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Zitat
“Kein Verständnis jedoch haben wir dafür, 1) dass einige Beitragsgegner meinen, in einem demokratischen Rechtsstaat Gesetze einfach außer Kraft setzen zu können. Dass sie glauben, sie könnten sich der Zahlung des Rundfunkbeitrags 2) einfach entziehen, ohne dass damit 3)  Konsequenzen verbunden wären. 4)  Der Gesetzgeber hat für diesen – wie auch für alle anderen Fälle nicht gezahlter öffentlicher Abgaben – das Instrument der Zwangsvollstreckung eingerichtet. Wer sich also entscheidet, den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen, muss auch die mit den Vollstreckungsmaßnahmen verbundenen Schwierigkeiten in Kauf nehmen.“

Werte Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks,

als Beitragsgegner haben wir kein Verständnis dafür,

1.) dass Menschen aufgrund ihrer Weigerung zur Zahlung des Rundfunkbeitrags von Euch eingebuchtet werden. Mit "Rechtsstaat" hat dies nichts zu tun, weil ganz offenkundig der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit missachtet wird;

2.) dass durch den Meldedatenabgleich de facto eine zentrale Meldedatenstelle bei Euch geschaffen wird, wogegen sich der Bürger nicht wehren kann;

3.) dass sowohl der hochbezahlte Top-Manager als auch der gerade so über dem Existenzminimum lebende Rentner genau die gleiche Beitragshöhe an Euch zu entrichten haben. Auch dies hat mit "Rechtsstaat" nichts zu tun. Im Gegenteil: Ihr finanziert Euch auf Kosten des großen Teils der Bevölkerung, die nur gering oder sogar minimal verdienen - und zahlt Euch davon selbst üppige Pensionen. Schon mal was vom Gleichheitsgrundsatz gehört, der im demokratischen Rechtsstaat gilt?

4.) ein derart großer Filz zwischen Politik und öffentlich-rechtlichem Rundfunk herrscht: Steffen Seibert und Malu Dreyer sind lediglich zwei Beispiele unter vielen anderen hierfür.

5.) Eure "unabhängige Berichterstattung" lediglich auf dem Papier existiert, während sie in Wirklichkeit seit langen Jahren offenkundig "transatlantisch" ist;

6.) dass Ihr die Gerichte vor Euren Karren spannt: Es ist noch nicht einmal die Monotonie der Entscheidungsbegründungen, die so derart auffällig ist, sondern vielmehr die schlichte Ignoranz, Unrecht auch als Unrecht zu benennen, anstatt es mit windigen Argumenten zu verteidigen - wir alle wissen, dass es einer Richterkarriere nicht gerade förderlich ist, sich gegen das System zu stellen;

7.) dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unbedingt aus drei Sendergruppen bestehen muss, um somit der teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunk der Welt zu sein, was daraus resultiert, dass der Grundversorgungsauftrag nicht klar definiert ist; auch an dieser Stelle entzieht sich die Rechtsprechung ihrer Verantwortung.

8.) dass mit dem Beitragsaufkommen eine pure Propaganda-Internetseite geschaffen wird, um ein Unrechtssystem zu beschönigen und zu rechtfertigen und zu versuchen, Beitragskritiker ganz unverhohlen zum Schweigen zu bringen. Würden die Menschen nicht einen derart großen Hass gegen den Rundfunkbeitrag haben, weil sie ihn als unverhältnismäßig und ungerecht empfinden, müsstet Ihr gar nicht erst zu solchen Mitteln greifen.

Wer sich also entscheidet, sich so gierig, unersättlich, unverhältnismäßig und ungerecht gegen das Volk zu stellen, muss auch dessen Widerstand in Kauf nehmen.


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« Letzte Änderung: 20. April 2017, 14:36 von Knax »

Offline tigga

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Zitat
[...]
“Kein Verständnis jedoch haben wir dafür, 1) dass einige Beitragsgegner meinen, in einem demokratischen Rechtsstaat Gesetze einfach außer Kraft setzen zu können. Dass sie glauben, sie könnten sich der Zahlung des Rundfunkbeitrags 2) einfach entziehen, ohne dass damit 3)  Konsequenzen verbunden wären. 4)  Der Gesetzgeber hat für diesen – wie auch für alle anderen Fälle nicht gezahlter öffentlicher Abgaben – das Instrument der Zwangsvollstreckung eingerichtet. Wer sich also entscheidet, den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen, muss auch die mit den Vollstreckungsmaßnahmen verbundenen Schwierigkeiten in Kauf nehmen.“
[...]
Man sieht hier ganz klar, wie man durch geschickte Wortwahl versucht, uns Nichtnutzer als quasi Delinquenten und Querulanten darzustellen bzw. gar in eine gewisse Ecke zu schieben: Wir sind nur wenige ("...einige...").

Ich hatte es mal am Runden Tisch erwähnt:
Es besteht stets die Gefahr, dass man in eine gewisse Ecke gedrängt wird. Auch in meiner kommentierten Version des "offenen Briefes von Frau Michel an Frau Baumert"
Offener Brief von Sieglinde Baumert an WDR-Intendanten Buhrow
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22593.msg144520.html#msg144520
ließ sich an einigen Stellen genau diese Tendenz herauslesen. Ich bekomme zunehmen das Gefühl, die Beitragsverweigerer würden mit der Nazi/Reichsbürger-Keule versucht mundtot zu machen. Denn die Reichsbürger-Bewegung bezieht sich ebengenau auf diesen Verhalt, dass Gesetze für sie nicht gelten sollen. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass N/S/WD/B/R/RBB und die gesamte örR-Kaste sich nicht das Recht rausnehmen darf, echte Personen in der Art und Weise zu verunglimpfen!

Und wie gehabt:
Wer in einer konstruktiven Diskussion die Nazi/Reichsbürger-Keule auspackt, macht sich unglaubwürdig und sehr verdächtig.


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« Letzte Änderung: 22. April 2017, 21:06 von DumbTV »
Ja ich denke um paar mehr Ecken gleichzeitig als andere, deswegen bin ich kein Troll!

Offline Nevrion

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Zunächst mal schade, das kaum jemand hier auf die PDF-Anhänge auf der Seite eingeht, wo es ja einen wirklich Krassen Briefwechsel zwischen René und Fr. Baumert zum WDR und SWR gibt. Gerade Fr. Baumert gefällt mir argumentativ etwas besser als René und dort scheint der SWR Fuzzi auch etwas redseliger zu sein.
Trotzdem hat es mir bei einigen Sätzen darin glatt die Schuhe ausgezogen. Dazu gleich noch mehr. Zunächst mal allgemein, zum Vorwort auf dieser Seite:

Zitat
Kein Verständnis jedoch haben wir dafür, dass einige Beitragsgegner meinen, in einem demokratischen Rechtsstaat Gesetze einfach außer Kraft setzen zu können. Dass sie glauben, sie könnten sich der Zahlung des Rundfunkbeitrags einfach entziehen, ohne dass damit Konsequenzen verbunden wären. Der Gesetzgeber hat für diesen – wie auch für alle anderen Fälle nicht gezahlter öffentlicher Abgaben – das Instrument der Zwangsvollstreckung eingerichtet. Wer sich also entscheidet, den Rundfunkbeitrag nicht zu zahlen, muss auch die mit den Vollstreckungsmaßnahmen verbundenen Schwierigkeiten in Kauf nehmen.

Es ist einfach immer noch erschreckend, wie sich die ÖR ohne schlechtes Gewissen darauf ausruhen, dass sie ja das Gesetz im Rücken haben und damit ihr System ja nur rechtens und gerecht sein kann. Solch eine Einstellung hab ich auch in der DDR erlebt und das war nachgewiesen ein Unrechtstaat. "Es steht im Gesetz, also ist es rechtens" hat auch noch bis in die späten 1990iger für Vergewaltigung in der Ehe gegolten, die bis dahin nämlich straffrei war. Wer in solchen Mustern denkt, der hat kein Gewissen mehr.

Aus dem Briefwechsel zwischen Frau Baumert und dem SWRler Hr. Eicher, nehme ich nur mal aus Zeitgründen einige wenige Stellen bzw. Aussagen von Hr. Eicher, obwohl ich gefühlt 20 mal aufgesprungen bin:

Zitat
Es ist aus meiner Sicht schon sehr erstaunlich, wenn so getan wird, als sei die immense Programmleistung  des  öffentlich-rechtlichen  Rundfunks einfach gar nichts wert. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Aufzählung von Sendungen, Beiträgen und Internetangeboten, die es ohne den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einfach nicht gäbe. Lesen Sie dazu doch einmal den „Selbstversuch“ von Karolin Emcke, einer Redakteurin der  Süddeutschen  Zeitung, die  sich  12  Stunden  allein dem Programmangebot unserer kommerziellen Konkurrenz ausgesetzt hat. http://www.sueddeutsche.de/politik/kolumne-experiment-1.29728885

1. Hat sie nie unterstellt, dass der Beitrag des ÖR nichts wert sei.
2. Ist es schon beinah unfreiwillig komisch, wenn eine gewisse Karolin Emcke, 12 Stunden lang ausschließlich Privatsendeanstalten ansieht, denn ihm scheint überhaupt nicht in den Sinn zu kommen, dass Fr. Baumert und andere, wie ich exakt 0 Stunden diese Medien konsumieren. Die heimliche Unterstellung, ohne das ÖR käme man keine 12 Stunden aus, wirkt schon fast wie ein Witz, wenn er es nicht ernst gemeint hätte. Der einzige Kontakt, den ich mit ÖR-Medien habe, ist hier über das Forum, weil ich sie schlicht weg nicht konsumiere. Und das trifft eben auf viele andere auch zu. Absolut unfassbar, was für ein Weltbild beim SWR herrscht.

Zitat
Sie schreiben, dass Sie sich selbst „nie für die völlige Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesprochen“ hätten. Wenn Sie gleichzeitig schreiben, dass das Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks künftig nur noch von denen bezahlt werden soll, die dieses Angebot auch nutzen, dann läuft es jedoch gerade darauf hinaus - auf eine Abschaffung von ARD,  ZDF  und  Deutschlandradio. Dies wäre dann nichts anderes als „Pay-TV“ und würde gerade nicht mehr ermöglichen, Angebote z.B. auch für Minderheiten zu machen, die sich am Markt nicht refinanzieren lassen.

Mir ist erst mal völlig unbegreiflich, wie Hr. Eichert nicht davon ausgehen kann, das sein jetziges Modell kein PayTV ist. Das geht mir überhaupt nicht in den Kopf. Da zweifelt man ja schon fast an der geistigen Gesundheit seines Gesprächspartners. Einerseits redet er von Umfragen, die eine breite Akzeptanz des ÖR darlegen (nicht in diesem Zitat), andererseits hält er es für unmöglich den Sendebetrieb aufrecht zu erhalten, wenn nicht alle zahlen. Wie? 7 Milliarden statt 8 Milliarden jährlich reichen dann nicht mehr? Wen will er das glauben machen?
Und selbst wenn zu wenig zahlen würden um einen Sendebetrieb aufrecht zu erhalten, dann wäre das doch ein ziemlich klares Zeichen, dass sein Produkt mehrheitlich ohnehin nicht mehr gewünscht war.

Zitat
Zudem würde die Medien-  und Kulturlandschaft in Deutschland [durch Umstellung auf Pay-TV] in hohem Maß nachteilig verändert.

Behauptung ohne Beweis. Mehr sag ich dazu nicht. Ist auch irgendwo typisch für den SWR.

Zitat
Sie beziehen sich im Schwerpunkt nochmals auf die „ablehnende Grundstimmung innerhalb der Bevölkerung“. Nun ist es zunächst einmal Fakt,
dass niemand gerne Abgaben zahlt. Wenn Sie eine Umfrage machen würden und danach fragten, ob die Steuern erhöht werden sollen, würden sie wahrscheinlich auch ein klares Ergebnis erhalten, obwohl es gute Gründe geben könnte, sich nicht nach der Mehrheitsmeinung zu richten.

Vergisst der SWRler nun auch schon, dass sein Beitrag keine Steuer ist, oder warum nimmt er den Vergleich, der einfach hinkt? Wenn mir mein Zeitungsabo die Beiträge erhöht, kann ich es  kündigen. Macht das mal mit dem ÖR ... ach nee - geht ja gar nicht >_>

Es macht mich immer wieder fassungslos, wenn ich so etwas lesen muss. Wie will man da ruhig und besonnen bleiben, wenn man offenkundig für dumm verkauft werden soll.


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Offline Viktor7

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Sehr geehrter Herr Eicher,

der ö.-r. Rundfunk ist in seiner jetzigen Ausprägung kurz vor dem Ende. Die Umfragen zum ö.-r. Rundfunk weisen den Akzeptanzverlust sehr auffällig nach:

SWR Umfrage vom 04.02.2013:
http://www.online-boykott.de/tmp/swr-abstimmung/20130204-1847.png

Eine Fülle an Umfragen, die den eindeutigen Trend gegen den ö.-r. Rundfunk aufzeigen, finden Sie hier:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21923.msg140023.html#msg140023

Eine Diskussion zum Thema Rundfunkbeitrag mit dem eindeutigen Trend finden Sie auch hier:
https://www.lasst-uns-streiten.de/der-rundfunkbeitrag-sollte-beibehalten-werden

Der Akzeptanzverlust des ö.-r. Rundfunks und die Ablehnung des Rundfunkbeitrags durch den Bürger dürfte bei der Politik und Ihnen angekommen sein. Nicht zuletzt auch durch die momentan eingegangenen über 60 Verfassungsbeschwerden und die 25,4 Mio. Mahnmaßnahmen der GEZ (Beitragsservice) im Jahr 2015 (siehe Jahresbericht_2015, Seite 24).

Wenn Sie - Herr Eicher - einen Dialog mit den Nichtnutzer und den aus Sorge vor Repressalien zahlenden Mio. Nichtnutzer des ö.-r. Rundfunks suchen, dann müssen Sie die Anspielungen auf ungesetzliches Verhalten abstellen und mit uns für das Beenden der fortwährenden finanziellen Nötigung und Diskriminierung der Nichtnutzer eintreten.

Der finanziell aufgedrängte Rundfunk verstößt gegen die ungehinderte Unterrichtung nach Artikel 5 GG und den Artikel 10 der Menschenrechtskonvention ("Information ohne behördliche Eingriffe"). Die finanzielle Gleichbehandlung der Nichtnutzer sowie der aus Sorge vor Repressalien zahlenden Nichtnutzer und der Nutzer des ö.-r. Rundfunks verstößt gegen den Artikel 3 Abs.1 GG.

Wenn Sie – Herr Eicher - nach handfesten Beweisen und Begründungen für die Unvereinbarkeit der aktuellen Beitragsfinanzierung des ö.-r. Rundfunks mit der Verfassung suchen, empfehle ich Ihnen die Auseinandersetzung mit den Argumenten dieses Thema:

Die Zwangsehe und der Zwangsrundfunkbeitrag der ARD, des ZDF & Co.
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20936.0.html

Warum diskutieren Sie mit uns nicht öffentlich über diese offensichtliche Verfassungswidrigkeit?

Warten Sie lieber solange, bis das Bundesverfassungsgericht oder der EuGH die beschämende und willkürliche Rechtsauslegung der Verwaltungsgerichte in die Schranken weist?

Sie als SWR Justitiar, der sicherlich die vielen - *nicht* vom ö.-r. Rundfunk in Auftrag gegebenen Gutachten zum Rundfunkbeitrag kennt, müssten es doch besser wissen.

Für die öffentliche Diskussion ist dieses größte Forum zum ö.-r. Rundfunkbeitrag in Deutschland sicherlich der beste Platz.

Mit freundlichen Grüßen
Viktor G.


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« Letzte Änderung: 20. April 2017, 21:37 von Viktor7 »

Offline Tereza

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Danke für den Hinweis,
"Nevrion"
ich habe mich von den bunten Bildern am rechten Seitenrand ablenken lassen, und gar nicht wahrgenommen, dass unten die gesamte Korrespondenz zw. Sieglinde und René mit den Vertretern des ÖR als Pdf-Dokumente zur Verfügung stehen.

Habe den gesamten Schriftverkehr gelesen und bin immer noch nicht überzeugt vom ÖR. Muss in meinen Genen liegen.

Die klaren und faktentreuen Argumente liegen eindeutig bei den "Delinquenten".

O-Ton René
"Der öffentlich-rechtliche Rundfunkapparat wehrt sich zurzeit mit aller Macht gegen den Verlust von Bedeutung und Akzeptanz. Er wehrt sich primär gegen den gesunden Menschenverstand der wachgewordenen Zahlschafe, die nicht mehr gewillt sind, sein üppiges fürstliches Dasein weiter zu finanzieren. Die Grenzen des Anstandes sind bereits gefallen: Menschen werden kriminalisiert, ihre wirtschaftliche und finanzielle Existenz wird durch Eintragungen im Schuldnerverzeichnis gefährdet und sie werden in Einzelfällen sogar inhaftiert."

O-Ton Sieglinde:
"Über 100000 Haftbefehle  werden  laut  BKA  nicht  vollstreckt.  Für nicht  strafrechtlich  verurteilte  GEZ-Nichtzahler scheint hingegen immer ein Platz im Gefängnis frei zu sein. Nach welchen Kriterien wird hier verfahren? Diejenigen, von denen keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht, sperrt man als erstes ein? Sind das typische Merkmale eines funktionierenden Rechtsstaates?"

Dies sind die Fakten, die ich nur mit Kurt Tucholsky kommentieren möchte:

"Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden. Doch hat noch niemand sich selber beherrscht; weil der opponierende Sklave immer mächtiger ist als der regierungssüchtige Herr."
(Quelle: Tucholsky heute. Verlag Neues Leben GmbH & Co. KG, 2007)

Sieglinde und René zählen nicht dazu.


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Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande
Augustinus von Hippo (354-430)
römischer Philosoph und Kirchenlehrer

Offline Knax

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Die heimliche Unterstellung, ohne das ÖR käme man keine 12 Stunden aus, wirkt schon fast wie ein Witz, wenn er es nicht ernst gemeint hätte. Der einzige Kontakt, den ich mit ÖR-Medien habe, ist hier über das Forum, weil ich sie schlicht weg nicht konsumiere. Und das trifft eben auf viele andere auch zu. Absolut unfassbar, was für ein Weltbild beim SWR herrscht.

Fernsehen ist für viele Menschen eine Gewohnheit und sie können sich gerade deshalb nicht vorstellen, wie das Leben ohne diese Gewohnheit sein würde. Zudem ist der Gruppendruck, Fernsehsendungen zu konsumieren, nicht wegzudiskutieren. Wenn man in einer Gruppe mitreden will, kommt man nicht umhin, ebenfalls Fernsehen zu konsumieren. Ob das nun unbedingt der öffentlich-rechtliche Rundfunk sein muss, den man konsumiert, sei mal dahin gestellt. Fakt ist: Man baucht weder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland noch braucht man Fernsehkonsum. Die aktive Informationsbeschaffung ist eine nützliche Fähigkeit. Sie verkümmert jedoch, wenn man sich durch Fernsehkonsum mit Informationen lediglich passiv berieseln lässt. Was noch viel schlimmer ist: Durch passiven Fernsehkonsum lässt man sich seine eigene Meinung bilden. Man wird manipuliert durch die Art und Weise der Berichterstattung und durch die gezielten Inhalte in Serien.

Leute, lasst es Euch gesagt sein: Ihr verpasst in Eurem Leben nichts, wenn Ihr den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht konsumiert. Ihr verpasst nichts, wenn Ihr einfach gar kein Fernsehen konsumiert. Eure Lebenszeit ist zu kostbar, um sie sinnlos vor diesem Kasten zu verbringen, denn Eure Lebenszeit gibt Euch niemand zurück - schon gar nicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk, dieses nach Eurer Aufmerksamkeit schreiende Gebilde, was nicht damit klar kommt, eigentlich vollkommen bedeutungslos zu sein.


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Offline tigga

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Leute, lasst es Euch gesagt sein: Ihr verpasst in Eurem Leben nichts, wenn Ihr den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht konsumiert. Ihr verpasst nichts, wenn Ihr einfach gar kein Fernsehen konsumiert. Eure Lebenszeit ist zu kostbar, um sie sinnlos vor diesem Kasten zu verbringen, denn Eure Lebenszeit gibt Euch niemand zurück - schon gar nicht der öffentlich-rechtliche Rundfunk, dieses nach Eurer Aufmerksamkeit schreiende Gebilde, was nicht damit klar kommt, eigentlich vollkommen bedeutungslos zu sein.

Lied: Fernsehen aus 1996 von Lucilectric [2016, video ~3:30min]
https://youtu.be/LbCgv33A_WY
Zitat
Meine Bildung hab' ich aus dem Fernseh'n.
Und du fragst mich, was guckst'n so viel Stussl?
Meine Bildung hab' ich aus dem Fernseh'n,
Ich muss das gucken, weil ich doch noch so viel lernen muss.
[..]

ich finde, das Lied passt dazu


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« Letzte Änderung: 21. April 2017, 21:22 von Bürger »
Ja ich denke um paar mehr Ecken gleichzeitig als andere, deswegen bin ich kein Troll!

Offline hurzpfurz

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Die Antwort richtet sich an Menschen, die nicht nachdenken. Insbesondere die Behauptung, dass ja die 12 Stunden vor der Glotze ohne öR total schlimm seien ist an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen!

Als Sender mit einem Bildungsauftrag sollten sie sagen, dass man ohne öR aber auch mit dem öR hat kein TV schauen muss, da der ganze Schei* der da gesendet wird, egal ob öR oder Privat, Lebenszeitverschwendung ist.

Die seltenen Perlen in TV könnte man über Werbung oder Freiwilligkeit finanzieren.


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Offline René

  • #GEZxit
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Nachdem Herr Eicher sehr bemüht war, von mir die Erlaubnis zu bekommen, seine letzte Antwort zu veröffentlichen, ist diese an das PDF-Dokument angehängt worden.

Zunächst aber der E-Verkehr, damit jeder das einordnen kann:



 Von: Hermann.Eicher@swr.de [mailto:Hermann.Eicher@swr.de]
 Gesendet: Donnerstag, 20. April 2017 07:25
 An: René Ketterer Kleinsteuber
 Betreff: Re: Die Quelle Ihres Gehalts
 
Sehr geehrter Herr Ketterer,
hiermit bitte ich um umgehende ausdrückliche Zustimmung, mein Schreiben an Sie ebenfalls veröffentlichen zu dürfen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Hermann Eicher
 
 Von meinem iPhone gesendet
 


Danach versuchte Herr Eicher über Twitter Druck auszuüben, damit ich schnell die Erlaubnis erteile (auf das Bild klicken):





Meine Antwort dazu:

Von: René Ketterer Kleinsteuber
Gesendet: Freitag, 21. April 2017 10:00
An: 'Hermann.Eicher@swr.de' <Hermann.Eicher@swr.de>
Betreff: AW: Die Quelle Ihres Gehalts

Sehr geehrter Herr Eicher,

gerne erlaube ich Ihnen, das von Ihnen an mich gerichtete Schreiben veröffentlichen zu dürfen. Bedingung dazu ist u. a. die unveränderte Wiedergabe des Schreibens.

Sie erhalten von mir in den nächsten Tagen eine ausführliche Antwort zu Ihrem Schreiben. Ich bitte allerdings um Verständnis dafür, dass ich nicht auf jedes Schreiben oder jede Twitter-Anfrage von Ihnen einzeln reagieren kann, zumal ich als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens nun wirklich auch noch eine Vielzahl anderer Aufgaben habe und mich um den Rundfunkbeitrag lediglich in der mir knapp zur Verfügung stehenden Freizeit kümmern kann.

Ich erwarte von unserem Austausch nicht, dass wir uns gegenseitig mit Watte-Flöckchen bewerfen, allerdings erhoffe ich mir eine respektvolle Auseinandersetzung auf Augenhöhe, die auf alle angesprochenen Punkte detailliert eingeht und diese mit belegbaren Fakten untermauert. Zudem erhoffe ich mir eine klare Sprache ohne zwischen den Zeilen versteckten subtilen Botschaften, die mit der Materie wenig geübten Lesern eine gewisse Denkrichtung aufzwingt.

Darüber hinaus erwarte ich von Ihnen, bevor Sie weitere Antworten verfassen, dass Sie sich zunächst mit unseren Regeln, welche im Forum unübersehbar verlinkt sind, vertraut machen. Ich werde nicht tatenlos zulassen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine Kampagne gegen unsere Bürgerinitiative startet, die uns in gewisse Ecken zu drängen versucht. Unsere Bürgerbewegung ist überparteilich und bietet gewissen Gruppierungen, welche nur zu oft und gerne zu Diffamierungszwecken herangezogen werden, keinen Entfaltungsraum. Das können Sie alles in unseren Regeln nachlesen.

Wir laden Sie ein, sich mit uns Nichtnutzern, in unserem Forum auszutauschen. Da Sie sich selbst in unserem Forum mit einem Account angemeldet haben, wissen Sie auch, dass es von hervorragenden und intellektuell gebildeten Leuten bevölkert wird. Das, gepaart mit einer rigorosen und auf Sachlichkeit gerichteten Moderation, bietet auch den Befürwortern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine hervorragend geeignete Diskussionsplattform mit viel Expertise, auf der sich die Teilnehmer respektvoll austauschen können. Sie sind gerne eingeladen, daran teilzunehmen – einen Account besitzen Sie bereits.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. René Ketterer



Hier das erweiterte Dokument mit der Antwort von Herrn Eicher:

http://www.dein-beitrag-bewegt-was.de/artikel/2017/img/20170419_Kommunikation_SWR_Eicher_Ketterer-Kleinsteuber.pdf


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« Letzte Änderung: 21. April 2017, 16:08 von René »

Offline VGkoblenz

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Zitat
Beim SWR arbeiten übrigens auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ihr Bestes
geben und auf ihre Arbeit stolz sind: Sie informieren, bilden und unterhalten jeden
Tag Millionen von Zuschauern und Zuhörern. Mit diesen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern hat der SWR Arbeitsverträge abgeschlossen und zu Recht wird erwartet,
dass wir diese Verträge auch einhalten. Wenn Sie also danach fragen, ob wir
akzeptieren, dass Sie sich der gesetzlichen Beitragspflicht kraft eigener
Entscheidung einfach entziehen, ist die klare Antwort: Nein! Wenn jeder in unserer
Gesellschaft entscheiden könnte, sich über Gesetze und Rechtsprechung einfach
hinwegzusetzen, wäre dies das Ende eines geordneten Zusammenlebens.

Es ist und bleibt natürlich Ihre Sache, einer gesetzlichen Verpflichtung
nachzukommen oder nicht. Es treffen Sie dann allerdings auch eventuelle
Konsequenzen dieser Entscheidung. Die Verantwortung dafür tragen Sie – nicht wir.


Mit freundlichen Grüßen
gez. Hermann Eicher

(Text von der Moderation entfernt.)

Wir stehen vor einem gesellschaftlichen Umbruch. Weg vom staatlichen Paternalismus des 20. Jhd. hin zu echter, individueller Freiheit.



___

Bitte keine Beleidigungen. Diese wurden von mir entfernt.
Wir wollen sachlich bleiben und auch Befürwortern des ÖRR die Möglichkeit bieten, sich hier auszutauschen, ohne Beleidigungen befürchten zu müssen.
Vielen Dank!
René/Administrator


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« Letzte Änderung: 21. April 2017, 16:48 von René »

Offline Knax

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Zitat
Wenn jeder in unserer Gesellschaft entscheiden könnte, sich über Gesetze und Rechtsprechung einfach hinwegzusetzen, wäre dies das Ende eines geordneten Zusammenlebens.

Werter Herr Eicher, nur weil sich offensichtlich viele Menschen weigern, den Rundfunkbeitrag zu zahlen, bedeutet dies nicht das "Ende eines geordneten Zusammenlebens". An einer solch pauschalisierenden Analogie merkt man, dass Sie sich einer strikt sachlichen Diskussion entziehen wollen.

Geben Sie doch einfach zu, dass es vollkommen unverhältnismäßig ist, Menschen einzubuchten, lediglich weil sie den Rundfunkbeitrag nicht zahlen wollen. Wenn noch nicht einmal diesbezüglich Einsicht Ihrerseits herrscht, müssen Sie sich nicht wundern, dass Sie starken Widerstand zu spüren bekommen.

Meinen Sie, die Menschen merkten nicht, wie offenkundig Sie sich hinter den von Ihnen geschaffenen Gesetzen verstecken? Meinen Sie, die Menschen merkten nicht, dass Sie und Ihre Günstlinge sich durch die von Ihnen maßgeblich ausgearbeiteten Gesetze die Taschen voll machen? In welcher Welt leben Sie eigentlich?


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« Letzte Änderung: 21. April 2017, 21:24 von Bürger »